AUFSCHREIENDER KÜNSTLER

Hingeworfen bin ich in Welt!

Kühnheit und Zerrissenheit!

Doch mein So-Wildsein ist Traurigkeit,

Nur Finsternis ist erhellt.

Was kann uns unendlich heben?

Nichts. Wir altern immer, sind nie gesundet.

Wir sterben das Leben,

Alles Leben ist tödlich verwundet.

Doch ich habe ja Kühnheit in mir!

Ich könnte ja kühn sein!

Wohin aber können wir

Aufjauchzend streben?

-- Es ist dumm, kühn zu leben.

Alle Pyramiden sind Wahnsinn und Stein.

Zerfetzt die Schönheit in meinem Gesicht!

Ach, alle Hände sind zu zahme Tiere.

Ich will mein verblühendes Blühen nicht!

Leben ist Aas, mit dem ich mich beschmiere!

Lach' ich über mein Atmen?

Ich sollte besser Stein sein.

Doch einmal jetzt muß ich noch schreien

Aus dieser Erde heraus, dieser Grube,

Und mit Knochen und Gebeinen

Mich hinwerfen und schreien!!

* * * * *

In die Wände meiner engen Stube

Will ich mich weinen.

Der unendliche Mensch: Gedichte · 第 37 / 79 题