Was will die Zeit der aufgestürmten Tage,
Daß aus den Werken ihrer Söhne werde?!
Wenn sie ersticken in der eigenen Klage,
Im Elend der Unendlichkeit und Erde.
Ein Dichter sang! Und wie aus Orgelkehlen
Erströmten Gärten blühender Musik --
Doch heimlich schwoll der Neid der düster Scheelen,
Die ihn solange höhnten, bis er schwieg.
Und immer schwerer ward die Nacht der Tücke.
Wo blieb der Jubel von den treuesten Jüngern?
Er fühlt jetzt um sich her zu weiter Lücke
Die Menschen, die ihn liebten, sich verringern.
So steht der Gott-Mensch in der Welt umher,
Ein Schöpfer, den die Schöpfermacht enttäuscht.
Was soll er schaffen, wenn das Erdenheer
Doch jeden Helfer wütend blind zerfleischt?
Schon wirft das Volk ihm Steine ins Gesicht,
Volk eines Lands, dem seine Größe gilt.
Und jedes Wort, das sein Gedanke spricht,
Verstummt im Sturm, der heulend ihn erfüllt.
Er eilt, und flieht das lebende Gewimmel,
In fernes Felsgebirg, sein eigner Feind.
Da stößt er Tränentöne in den Himmel,
Ein Kind, das nichts mehr weiß, als daß es weint.