Nehmt endlich, Brüder, mir von meinen Lippen
Den schweren Daseinsschrei, den nie mein Kopf vergißt.
Denn sonst ersticke ich in den Gestrüppen,
In Stadt und Stacheln, die die Erde ist.
Hört ihr den Erdenwahnsinn lachend weinen?
Ein Donner ist in mir, der will so wild erdröhnen!
Der Lebende kann sich nicht selbst verneinen,
Wer einmal Mensch, der muß ein Glück ersehnen.
Kein Traum kann je uns vor uns selbst verschonen.
Wir, Sklaven, sind gepeitscht und wissen keinen Retter.
Wir sehen nicht, in welcher Welt wir wohnen,
Und schwingen schwer in unerkanntem Wetter.
Und ich, ich bin, dem solcher Tage Nacht
Noch mehr als euch sich engt zu Gassen toller Trauer.
Denn unsre Blindheit hab' ich ganz durchwacht.
Ich denke keinen Himmel mehr, nur Mauer.