DU EWIGE

I

Laß mich deine Hände küssen,

Laß mich deine Hände fühlen!

Deine Lichtheit hat zerrissen,

Mich erdrückt mit ihrem Zielen.

O wie ist die Nacht der Augen!

O die weiche Glut der Wangen!

Immer will ich blühend saugen,

Will ich deinen Hauch umfangen.

Könnt' ich mich in Träume schwingen,

Himmlisch wollt' ich dich erheben;

Betend, weinend, jubelnd dringen

Meine Lieder dir ins Leben.

Ein von Blüten süß beschneiter

Morgen ist in deiner Lust.

Löse denn die losen Kleider,

Weiße Sonne deiner Brust!

Der unendliche Mensch: Gedichte · 第 6 / 79 题