I
Laß mich deine Hände küssen,
Laß mich deine Hände fühlen!
Deine Lichtheit hat zerrissen,
Mich erdrückt mit ihrem Zielen.
O wie ist die Nacht der Augen!
O die weiche Glut der Wangen!
Immer will ich blühend saugen,
Will ich deinen Hauch umfangen.
Könnt' ich mich in Träume schwingen,
Himmlisch wollt' ich dich erheben;
Betend, weinend, jubelnd dringen
Meine Lieder dir ins Leben.
Ein von Blüten süß beschneiter
Morgen ist in deiner Lust.
Löse denn die losen Kleider,
Weiße Sonne deiner Brust!