4. Die Fabel: c. 7--14. 16--18. (s. VII)

a) Sie muß ein richtiges Ganze von einem bestimmten Umfang sein:

c. 7, 1--3.

b) Einheit der Handlung, nicht Einheit der Person erforderlich:

c. 8, 1--4.

c) Der Unterschied des Dichters und des Geschichtsschreibers:

c. 9, 1--7.

d) Episodische Fabeln ein Verstoß gegen die Einheit: c. 9, 8.

e) Das Wunderbare und der Zufall als dramatische Motive: c. 9, 9.

f) Einfache und verflochtene Fabeln: c. 10, 1--2.

g) Die drei Teile der Fabel: c. 11.

(1) Peripetie: c. 11, 1.

(2) Erkennung: c. 11, 2--4.

(3) Die leidvolle Tat (Pathos): c. 11, 5.

h) Exkurs über die quantitativen Teile der Tragödie: c. 12, 1--2.

(1) Prolog.

(2) Epeisodion.

(3) Chorlied (Parodos, Stasimon, Kommos).

(4) Exodos.

i) Wie die Fabel beschaffen sein muß, um Mitleid und Furcht zu

erregen: c. 13--14.

(1) Der Held muß eine Mittelstellung einnehmen zwischen

dem Makellosen und dem Bösewicht: c. 13, 1--3.

(2) Der einfache Ausgang dem doppelten vorzuziehen: c. 13, 4--6.

(3) Die vier Arten der Handlung, die Mitleid und Furcht erregen

und deren Rangordnung: c. 14,1--9.

(a) A kennt B und tötet ihn.

(b) A kennt B nicht und tötet ihn, mit oder ohne

Erkennung nach der Tat.

(c) A kennt B und steht von dem Versuch ab, ihn

zu töten.

(d) A kennt B nicht, durch Erkennung an dem

Versuch ihn zu töten verhindert.

Über die Dichtkunst beim Aristoteles Neu übersetzt und mit Einleitung und einem erklärenden Namen- und Sachverzeichnis versehen von Alfred Gudemann 1921 · 第 17 / 65 题