4 Exemplare von Surinam (3 Stuttgart). Obere Ränder der Nasenlöcher
wulstig und mit warzigen Vorsprüngen, vereinigen sich nach abwärts zu
einer medianen Leiste. Letztere dicht besetzt mit wenig ausgeprägten,
nur bei éinem Exemplare mittlerer Form sich nähernden, Spatelhaaren,
die vereinzelt auch noch auf die medialsten Theile des oberen
Nasenlochrandes übergreifen. Sonst am Kopfe keine Spatelhaare. — Felder
an den Füssen locker behaart, Haare verhältnissmässig dunkel, denen am
Gesichte sehr ähnlich, z. Th. ziemlich lang, namentlich am äusseren
Rande des Feldes der fünften Zehe.
Dobson (PZS. 1876, 712; Catal. 1878, 415) sagt über die Haare an der
Schnauze: „... the upper margin of the nasal disk thus formed on each
side is finely and evenly toothed, and the internasal ridge covered
with short spoon-shaped hairs, similar to those forming a broad patch
between the nostrils and upper lip in M. rufus, but strictly limited to
this ridge ..“ [107]. Ich bemerke dazu, dass für die mir vorliegenden
Exemplare gerade dieser Art der Ausdruck „löffelförmige Haare“ kaum
gerechtfertigt erscheint, doch kann ja an Dobsons Exemplaren die Form
besser ausgebildet gewesen sein.