Tafel XI, Fig. 7, Tafel X, Fig. 26 u. 27

Da bei dieser Art die den Spatelhaaren homologen Borsten am besten

entwickelt sind, so möge sie hier ohne Rücksicht auf die systematische

Ordnung zuerst besprochen werden.

2 Exemplare von Brasilien, 1 von Guatemala (Stuttgart). Unterhalb der

Nase zahlreiche dünne in unsere „erste Gruppe“ zu rechnende Borsten.

Nur bei éinem Exemplare von Brasilien unter ihnen spärlich auch dicke

der anderen Art. Letztere bei allen Exemplaren zahlreich weiter

seitwärts auf den Wülsten der Oberlippe sowie oberhalb der Nase, hier

z. Th. von beträchtlicher Länge (Fig. 27). — Am Unterkiefer solche

Borsten zerstreut jederseits von der Mittellinie. Die Enden der

Borsten, besonders der längeren, vielfach pinselartig aufgefasert. —

Felder an den Füssen ziemlich dicht mit Haaren besetzt, die im ganzen

etwas abgeplattet, am oberen Ende aber nicht verbreitert sind, im

übrigen den Haaren an den Füssen der bisher besprochenen Arten

gleichen.

Auf die Borsten im Gesichte von brasiliensis hat Allen aufmerksam

gemacht (Monogr. Bats N. Am. Bull. U. St. Nat. Mus. 43, 1893). Er sagt

(S. 165): „The face is naked over the dorsal surface except in the

space between the median border of the auricle and the nostril where a

number of long 3 mm to 4 mm stout bristles are found“, und er macht

dazu die Anmerkung: „The bristles about the nostrils have been

neglected in describing species of Nyctinomus. They are conspicuous in

N. brasiliensis, while almost absent in N. plicatus“. Die Borsten auf

den Wülsten der Oberlippe werden im Texte nicht erwähnt, in den

Abbildungen (Fig. 1 u. 2, Taf. XXXII) sind sie dagegen richtig

angedeutet. Das gleiche gilt für die Felder an den Füssen (daselbst

Fig. 4, 5 u. 6).

Säugethiere vom Celebes- und Philippinen-Archipel · 第 173 / 190 题