Je 1 Exemplar von Quelimane, O Afrika (Stuttgart) und von Kama, W
Afrika. Unterhalb der Nasenlöcher und der zwischen ihnen befindlichen
medianen Leiste ziemlich typische Spatelhaare in zwei zwar nahen, aber
doch deutlich unterscheidbaren Gruppen, die sich hauptsächlich in
querer Richtung ausdehnen. Die Haare der oberen Gruppe sind kürzer als
die der unteren und stehen in 2–3 Reihen, die der unteren nur in 1–2.
Seitwärts auf den Falten der Oberlippe minder typische Formen. Sehr
lange dicke wenig ausgeprägte Spatelhaare oberhalb der Nase bis gegen
die Ohren hin. Unter letzteren Haaren auch solche mit fadenförmigem
Anhang an der Endplatte (Fig. 1). — Am Unterkiefer wenig typische Haare
ziemlich spärlich nach den Mundwinkeln hin. — Auf den Feldern der Füsse
die Haare locker gestellt, am Ende nur wenig verbreitert.
Über diese Art bemerkt Peters (Reise n. Mossambique. Zool. I. Säugeth.
56, Berl. 1852): „Die Oberlippe ist dick, faltig, am Rande gekerbt und
mit kurzen steifen Haaren besetzt“ [105]. Dass hier die Spatelhaare
gemeint sind, ergiebt ganz klar die Betrachtung der Fig. 1 a auf Tafel
XIV (daselbst). Die Spatelhaare sind da vollkommen richtig in der
Seitenansicht des Kopfes (ähnlich wie in unserer Fig. 3 auf Tafel XI)
durch Punkte und Striche vom Zeichner angedeutet.