Tafel VI Fig. 2–10

1867 J. E. Gray PZS. 598

1879 Günther ib. 75 (Mus everetti); Jentink T. Ned. D. Ver. IV p.

LV („4o“) und p. LVI („2o“); id. NLM. I, 10

1883 Jentink NLM. V, 177

1887 Hoffmann Abh. Ber. Dresd. 1886/7 Nr. 3 p. 1, 4, 13; Thomas

PZS. 514 (Mus xanthurus und everetti); Jentink Cat. MPB.

IX, 212

1888 Jentink Cat. MPB. XII, 66

1893 Hickson Nat. N. Cel. 229

1894 Weber Zool. Erg. III, 474

1895 Thomas AMNH. (6) XVI, 163 (Mus everetti)

1896 id. ibid. XVIII, 246

1897 Trouessart Cat. Mam. 472

1898 Thomas TZS. XIV, 400 (Mus everetti).

a, b. Bälge mit Schädel, mares, Tomohon, Minahassa, Nord Celébes,

11. VII 94 und 30. III 95.

c. Balg mit Schädel, fem. juv., Makassar, Süd Celébes. 26. XI 95.

d–f. 2 mares, 1 fem., in Spiritus, Tomohon, Minahassa, Nord

Celébes, III und IV 94.

g, h. 1 mas, 1 fem., in Spiritus, Minahassa.

i. fem. juv., in Spiritus, Matinang Südspitze, 29. VIII 94.

An manchen Exemplaren ist das Schwanzende behaarter als bei anderen,

ein behaarteres ist Tafel VI, 2 abgebildet.

Günther beschrieb M. everetti von Mindanao oder einer kleinen Insel der

Nachbarschaft; er hat zwar keinen Fundort angegeben, während solche bei

allen anderen Arten, die in der Abhandlung vorkommen, nicht fehlen,

allein da sie sich nur über Mindanao-Thiere oder Thiere der nächsten

Nachbarschaft verbreitet, so scheint der Fundort nicht zweifelhaft;

ebensowenig sagt Thomas (TZS. XIV, 400), woher das Exemplar stammte, er

erwähnt aber die Art vom Berge Data, Nord Luzon, 7500 Fuss hoch, von wo

auch das Dresdner Museum ein Exemplar von derselben Ausbeute und

demselben Fundort erhielt. An diesem allein kann ich die Identität

feststellen, denn Günthers Beschreibung ist ungenügend. Da nun aber

keine wesentlichen Unterschiede zwischen diesem Exemplar und denen von

M. xanthurus von Celébes vorhanden zu sein scheinen und Mindanao (oder

Nachbarschaft) die Brücke zwischen Celébes und Luzon bildet, so ziehe

ich sie zusammen bis eventuell eine bessere Kenntniss mir Unrecht

giebt.

Die Fundorte auf Celébes sind bis jetzt in der Minahassa: Tondano

(Brit. Mus.), Manado, Langowan, Tondano, Kakas, Amurang (Mus. Leid.),

Manado, Amurang, Lotta, Rurukan 3500 Fuss hoch, Berg Masarang 3500 Fuss

hoch (Mus. Dresd.), Berg Kelelonde 4000 Fuss hoch (Hickson), Tomohon

(Sarasins); ausserhalb der Minahassa: Matinangkette, westlich vom

Gorontaloschen (Sarasins); im Süden: Makassar (Mus. Dresd. und

Sarasins).

Die Art muss sehr zahlreich vorkommen nach der relativ grossen Zahl von

Exemplaren im Leidener und Dresdner Museum und in der Ausbeute der

Herren Sarasin zu urtheilen (in Dresden 17). Hickson erwähnt dies auch

für den Berg Kelelonde und sagt, dass diese Ratten die saftigen Stiele

der Kaffeebeeren besonders lieben und daher den Plantagen sehr schaden.

Ratten sind in der Minahassa eine gesuchte Zuspeise zum Reise, 3 Arten

Rattenfallen von dort befinden sich im Museum der Bataviaasch

Genootschap (Not. XXV, 145 1897 und LIV [1898]), was beides für die

Häufigkeit der Thiere spricht.

Bezüglich der einzelnen Figuren siehe die Tafelerklärung.

Säugethiere vom Celebes- und Philippinen-Archipel · 第 132 / 190 题