Tafel IV Fig. 2 (2⁄1 n. Gr.)

V. brunneus (Ridgway III, 5), alis nigris; auriculis parvis,

triangularibus, apice rotundatis, trago margine interno fere recto,

externo convexo, apice subacuto; alis malleolis affixis; cauda

apice extremo prominente; incisivo primo superiore bifido, secundo

paene ejusdem longitudinis, praemolari secundo [75] superiore bene

evoluto et extrinsecus visibili; incisivorum inferiorum tractu

eodem quo mandibulae margines; pene ossiculo armato.

Long. tot c. 90, antibr. 36.5 mm.

Habitatio: Celébes.

a. mas, in Spiritus, Minahassa, Nord Celébes.

Oberseite vandykebraun, die Haare einfarbig, Unterseite etwas mehr

rostfarben, die Haare an der Basis grau bis schwärzlich, Fell

sammetartig. Flughäute schwarz, an der dorsalen und ventralen

Oberfläche nackt bis auf ein Dreieck zwischen den Körperseiten und der

proximalen Hälfte des Femur, und bis auf ein ebensolches an der

Schwanzbasis; am Knöchel angewachsen; die Schenkelflughaut schliesst

den Schwanz bis zum äussersten Glied ein; Sporn mit einem schmalen

Hautläppchen am mittleren Drittel. Ohren innen sehr sparsam

hellbräunlich behaart, Innen- und Aussenrand convex, crus helicis

lappig, Antitragus gut abgesetzt, 2 mm hinter dem Mundwinkel endend,

Spitze abgerundet, Tragus ziemlich gleich breit in seinem ganzen

Verlauf, am inneren Rande wenig concav, fast gerade, am äusseren

convex, Zacken angedeutet, Spitze schwach abgerundet. Schnauzendrüsen

gut entwickelt, schwach behaart, Nasenlöcher nach aussen offen, innen

vorgewölbt, dazwischen nicht vertieft.

i 1 sup. zweispitzig, i 2 einspitzig und kaum kürzer als die hintere

Zacke von i 1, auch im Querschnitt an der Basis i 1 nicht sehr viel

nachstehend; p 2 sup. innenständig, spitz, ⅔ so gross wie p 1 und von

aussen sichtbar, p 1 ein wenig von c abgerückt und halb so lang; i 1–3

inf. dreilappig und in der Richtung des Kiefers stehend, nicht

übereinander greifend, i 3 durch ein kleines Diastema von i 2 getrennt

und ein wenig quer gerückt (die linken unteren Incisiven etwas

verletzt); p 2 inf. mit der Spitze etwas nach aussen ausladend, durch

ein kleines Diastema von c getrennt und ⅔ so gross wie p 1, dieser ⅔ so

lang wie c.

Ein spitzer, 2.5 mm langer Stützknochen in der Ruthenspitze.

Maasse:

Kopf 17 mm

Körper 32 ,,

Ohr 11 × 6.8 ,,

Vorderer Ohrrand 7 ,,

Tragus 5 × 2 ,,

Humerus 24 ,,

Vorderarm 36.5 ,,

Dig. 1 mit Kralle 9 ,,

,, 2 (33 + 4?) 37 ,,

,, 3 (35 + 12.5 + 10 + 7) 64.5 ,,

,, 4 (34 + 12 + 8) 54 ,,

,, 5 (32 + 7.5 + 5) 44.5 ,,

Femur 12 ,,

Unterschenkel 15.5 ,,

Fuss mit Krallen 8.5 ,,

Sporn 18 ,,

Schwanz 41 ,,

Penis 9 ,, [76]

Ich widme diese Art dem Andenken meines hochverehrten Lehrers und

Freundes Wilhelm Peters, der sich bekanntlich um die Förderung der

Kenntnisse der Fledermäuse grosse Verdienste erworben hat. So sagt

Dobson (Cat. 1878 p. XXXV): „Peters, to whom we owe the first attempt

to arrange scientifically many of the genera of Chiroptera“, und: „At

Berlin, through the great liberality of Prof. Peters, I had the

privilege of inspecting the beautifully executed series of unpublished

plates representing the species of Chiroptera in the collection of the

Royal Zoological Museum.“ Leider hat Peters die von ihm vorbereitete

Monographie dieser Ordnung 1883 unvollendet hinterlassen, allein ihre

Veröffentlichung, auf den Stand unserer heutigen Kunde gebracht, ist

erfreulicherweise nunmehr, wenigstens vorläufig zum Theil, in Aussicht

gestellt.

Ganz nahe schliesst sich diese Art keiner bekannten an. V. brachypterus

(Temm.) von Java, Sumátra und Banka (Dobson Cat. 1878, 223) hat,

abgesehen von anderen Differenzen, kurze Flügel, keinen Penisknochen

und weicht in der Bezahnung wesentlich ab. Die Untergattung

Hesperoptenus Ptrs. (Mb. Ak. Berl. 1868, 626) ist u. a. auch auf das

Vorhandensein eines Penisknochen gegründet worden, welcher Charakter

aber, ausser bei V. petersi, in der Gattung Vesperugo noch sonst

vorkommen dürfte; es sind bis jetzt noch nicht alle Arten daraufhin

untersucht.

Säugethiere vom Celebes- und Philippinen-Archipel · 第 92 / 190 题