Tafel III, Fig. 1–2

a, b. mares, Bälge mit Schädel, Tomohon, Minahassa, Nord Celébes,

26. V und 12. VI 94.

c. mas, Skelet, Tomohon, V 94.

d–l. 8 Exemplare in Spiritus aus der Minahassa, IV 94, und

Tomohon, II und IV 94.

Je nach dem Alter verschieden gefärbt, jüngere gelber, ältere grauer.

Das kleine Exemplar oben links auf Tafel II Fig. 2 stellt das jüngere

Stadium in c ⅔ nat. Grösse dar. Das andere kleine, Fig. 3, ist T.

sangirensis von Siao in c ½ nat. Grösse. Ich erwähnte schon früher

(Abh. Ber. 1896/7 Nr. 6 p. 8), dass es keine genügende Abbildung von T.

fuscus gäbe, besonders da er früher meist mit T. spectrum

zusammengeworfen worden ist, welche letztere Art vielleicht in mehrere

Rassen zerfällt; dies zu beurtheilen genügt das vorhandene Material von

den verschiedenen Fundorten noch nicht.

O. Thomas (TZS. XIV, 381 1898) monirt, dass ich die genaueren

Unterschiede zwischen T. sangirensis und T. philippensis nicht

angegeben habe, während ich die zwischen fuscus und philippensis wohl

aufführe; allein da sangirensis sich fuscus, und nicht philippensis

anschliesst, so wäre es überflüssig gewesen, diese Unterschiede

nochmals ausführlich zu wiederholen. Auch meint er, dass ich die Tarsen

von philippensis als „vollkommen nackt“ bezeichne, übersieht aber, dass

ich sie (Abh. Ber. 1896/7 Nr. 6 p. 9 Zeile 7) „so gut wie nackt“ und

(Zeile 27) „fast nackt“ nenne, also genau so wie er sie bezeichnet:

„tarsis fere nudis“.

Das Thier spielt eine Hauptrolle in den Erzählungen der Eingebornen von

Central Celébes, die die Baree-Sprache reden (Adriani: Étude sur la

litt. des To Radja, TTLV. XL, 342–53 1898). Es heisst da nggasi oder

tangkasi (Minahassa: tangkasi, Sangi: tenggahĕ, Dajak ngadju, Bórneo:

ingkir).

Säugethiere vom Celebes- und Philippinen-Archipel · 第 67 / 190 题