a. mas ad., Balg mit Schädel, Buol, Nord Celébes, VIII 94.
b. mas ad., Skelet, zwischen Malibagu und Duluduo, Nord Celébes.
c. mas ad., Schädel, Negeri lama, östlich von Gorontalo, Nord
Celébes.
d. fem. juv., Schädel, Bone Thal bei Gorontalo, Nord Celébes,
c 500 m.
Ex. a ist ausgesprochen nigrescens (im Gegensatze zu niger) durch die
braune Färbung, besonders an den hinteren Extremitäten, sowie durch die
ungetheilten Gesässchwielen.
Ex. b–d. Hier erschliesse ich die Bestimmung nigrescens nur aus dem
Fundorte. Temminck (Coup-d’oeil III, 111 1849, s. auch Schlegel Cat.
MPB. VII, 121 1876) hatte nigrescens von Gorontalo, Tulabello und
Tomini von niger aus der Minahassa abgetrennt; die Fundorte dieser 3
Exemplare sind alle westlich von Bolang Mongondo. Als ich kürzlich
glaubte (Abh. Ber. 1896/7 Nr. 6 p. 7) auf die braunschwarze Färbung
(nach Temminck) besonders auf den Schultern und dem Rücken, kein
Gewicht legen zu müssen, weil Exemplare der Minahassa dies auch mehr
oder weniger zeigen, hatte ich noch kein Fell vor Augen; Ex. a aber
überzeugt mich, dass die braune Färbung, besonders an den hinteren
Extremitäten, so ausgesprochen ist, dass sie gar nicht übersehen werden
kann, und ich muss es ausschliessen, dass damit ein individueller
Charakter vorliegt, ebensowenig wie in den ungetheilten Gesässchwielen;
hier handelt es sich gewiss um Charaktere, die an die Localität
gebunden sind, was weitere Exemplare zu bestätigen hätten. Ob die
anderen von Temminck angegebenen Unterschiede von niger: „face plus
comprimée et queue fort peu apparente“ stichhalten, kann ich vorläufig
nicht entscheiden. Ich muss meine Beobachtung an lebenden Boliohuto
Exemplaren im Walde, dass sie von unten gräulich waren (l. c. p. 6),
nun auch so deuten, dass diese Farbenwirkung von ihrem bräunlichen Fell
herrührte, um so mehr als gerade die Unterseite der hinteren
Extremitäten von Exemplar a heller braun ist.
Vom Gorontaloschen bis Tomini ist also nur niger nigrescens bekannt,
von der Minahassa niger. Welche Form in Bolang Mongondo lebt, muss noch
constatirt werden, ebenso ob C. nigrescens oder Macacus, resp. welche
Art Macacus, zwischen Tomini und Parigi vorkommt (bezüglich der
Localitäten verweise ich auf Karte II der „Birds of Celebes“ 1898).