Tafel XIII Figur 3–6 und Tafel XIV

1895 Phlœomys (?) schadenbergi A. B. Meyer. Abh. Mus. Dresden.

1894/5 Nr. 6.

1895 Crateromys schadenbergi Thos. Ann. Nat. Hist. (6) XVI, 163.

Nach einem Balg ohne Schädel und Knochen beschrieb ich [58] im Januar

1895 ein Phlœomys-artiges Thier vom Monte Datá in Nord Luzon, das bald

darauf (Februar 1895) von Whitehead vom Hochgebirge Nord Luzons ohne

nähere Fundortangabe [59] in mehreren Exemplaren nach Europa gesandt

wurde, von denen das Museum zwei erwarb. O. Thomas hatte, besonders auf

Grund des mit erhaltenen, sehr von Phlœomys abweichenden Schädels und

Gebisses, sowie wegen des behaarten Schwanzes, dafür die Gattung

Crateromys gebildet, er beschrieb aber die Exemplare nicht. Es ist nun

interessant, aus den auf Tafel XIV in ⅓–¼ n. Gr. abgebildeten, dem

ersten, von Dr. Schadenberg gesandten (2385 Fig. 1), und zweien von

Whitehead (2451 und 2452 Fig. 2 und 3), zu ersehen, dass Crateromys

schadenbergi in ganz ähnlicher Weise variirt wie Phlœomys cumingi. Nr.

2452 (Fig. 3), ein Männchen, erinnert in seiner Färbung auf das

Lebhafteste an die grauen Phlœomys mit schwarzem Sattel von Nord Luzon,

es ist ähnlich grau mit schwarzer Schnauzen- und Sattel-, sowie heller

Gesichtzeichnung; auch die Unterseite ist weiss wie bei den

betreffenden Phlœomys Exemplaren. 2451 (Fig. 2) ebenfalls ein Männchen

(vom Sammler irrthümlich als Weibchen bezeichnet), noch schwärzer als

der von mir beschriebene Typus, dessen Geschlecht nicht mehr zu eruiren

ist, bedeutend kleiner und jünger als das graue, hat eine weisse

Schwanzspitze, weisse Unterarme und weissen Bauch. Es bildet also den

Übergang von dem fast ganz bräunlichschwarzen Typus (Fig. 1) zu dem

grauschwarzweissen Männchen (Fig. 3), allein ihm fehlt die helle

Zeichnung an Kopf und Hals, die der Typus aufweist, es ist hier überall

dunkel und es finden sich nur hinter dem Ohr und an der Kehle hellere

Parthien schwach angedeutet. Der Typus erscheint, gegenüber dem

Tiefschwarz dieses Exemplares, bräunlich angeflogen, auch etwas

grösser, erreicht aber lange nicht die Grösse des grauen, für das ich

folgende Maasse angebe, aber nur mit theilweiser Gewähr, da die Knochen

fehlen:

Säugethiere vom Celebes- und Philippinen-Archipel · 第 43 / 190 题