Sciurus Sc. leucomo M. Schl. similis, sed minor, macula collari
albescenti pilisque auricularibus nigris nullis et supra caudaque
flavescentior (umbrino-flavo-ochraceus Rdgw. III, 17).
Hab. Tonkean, insulae Celebes peninsula septentrionali-orientalis.
Nom. ind. siling.
Kleiner und farbiger als Sciurus leucomus Müll. Schl., von der
nördlichen Halbinsel des Landes, von wo die Art aus der Minahassa und
dem Gorontaloschen bekannt ist (Jentink Cat. XII, 25 1888). Von Sc.
tonkeanus liegen mir nur platte Felle ohne Knochen vor, so dass genaue
Maasse nicht zu geben sind. Das Fehlen der zwei hellen Halsflecke und
der schwarzen Ohrbüschel, wie Sc. leucomus sie aufweist, unterscheidet
tonkeanus leicht; an den Ohren ist ein Büschel nur angedeutet und
hellbräunlich, wie die ganze Ohrberandung.
Aus der Leucomus-Gruppe sind nunmehr von Celebes drei, auch als
Subspecies aufzufassende Formen bekannt:
leucomus Müll. Schl. von Nord Celebes,
weberi Jent. von Central Celebes (Weber: Zool. Erg. I, 115 pl. VIII
u. X, 1–3 1890–91) und
tonkeanus von Nordost Celebes,
die an ihren geographischen Berührungzonen vielleicht mehr oder weniger
in einander übergehen. Vom Süden des Landes ist, meines Wissens, noch
kein Sciurus der Leucomus-Gruppe registrirt; ob der hier vorkommende
nun Sc. weberi oder eine vierte Subspecies sei, wird die Zukunft
lehren. [54]
Sc. weberi unterscheidet sich von tonkeanus durch einen schwarzen
Rückenstreif und das Schwarz an den Ohren, sowie durch im Allgemeinen
röthere Färbung.