Tafel IV

Ich beschrieb diese Art Abh. Mus. Dresden 1894/5 Nr. 1 und habe dem

Gesagten wenig hinzuzufügen, da die Abbildung in n. Gr. zur weiteren

Erkennung der Merkmale genügen dürfte. Nur über die Behaarung des

Schwanzes möchte ich noch einige Worte sagen, da diese, der Natur der

Sache nach, in der Abbildung nicht deutlich genug wiedergegeben werden

konnte. Die proximalen ¾ des Schwanzes sind fast nackt, nur mit

spärlich und einzeln stehenden, kaum 1 mm langen weissen Härchen

besetzt; am distalen Viertel werden sie allmählich bis 3 mm lang und an

den distalen 4 Centimetern stehen sie eng aneinander und sind bräunlich

gefärbt. — Das Museum erhielt inzwischen 2 weitere Exemplare von den

Philippinen, und zwar noch eins von Samar durch Dr. Schadenberg und

eins von Nord Mindanao durch Dr. Rizal. Das rothbraune Gesicht und

überhaupt die braunere Farbe ist bei allen auffallend, und sie sind

hierdurch zusammen mit den fast nackten Tarsen und dem wenig behaarten

Schwanze leicht von anderen Tarsiern zu unterscheiden.

Säugethiere vom Celebes- und Philippinen-Archipel · 第 14 / 190 题