7. TARSIUS SANGIRENSIS N. SP.

Tarsius T. fusco Fisch.-Waldh. simillimus, sed cauda minus pilosa et

tarsis fere nudis.

Hab. In insulis Sangi.

Alle mir bekannten Exemplare [22] von den Sangi Inseln weichen durch

den weniger behaarten Schwanz und die wenig behaarten Tarsen von dem

gleich grossen T. fuscus ab, sie nähern sich also darin der

Philippinen-Form mit ihrem ganz spärlich und kurz behaarten (und

unbeschuppten) Schwanz und ihren so gut wie nackten Tarsen, während

fuscus gut behaarte Tarsen und einen sehr stark behaarten Schwanz hat.

Die langen und dunklen Haare des Schwanzes reichen bei sangirensis

proximal nicht so weit und die Haare sind kürzer. Die Beschuppung ist

dieselbe wie bei fuscus. Das Museum besitzt ein Exemplar von Siao und

eins von Gross Sangi, das Berliner, Wiener und Braunschweiger je eins

von Gross Sangi (erstere 4 aus meinen Sammlungen, letzteres von Dr.

Platen) mit denselben Charakteren, [23] das Leidener (Cat. XI, 81 1892)

eins von „Sangi“, von dem Dr. Jentink so freundlich war mir

mitzutheilen, dass der Schwanz und der Tarsus weniger behaart seien als

bei Celebes Exemplaren. Es liegt hierin also eine insulare Abweichung

und eine Hinneigung zur Philippinen Form. Ich hoffe später eine

Abbildung der Art geben zu können.

Säugethiere vom Celebes- und Philippinen-Archipel · 第 12 / 190 题