Diesseits

Wie man etwa Eduard Mörikes Gedichte lesen sollte, an einem

stillen, schönen Sommertage im Grase liegend, der Zeit und jeder

Alltäglichkeit weit entrückt, ruhevoll nur sich und dem Weben der

leise schaffenden Natur lauschend, in solcher Sonntagsstimmung

sollte man Hermann Hesses neuen Novellenband „Diesseits“ lesen.

Denn duftig und zart wie Gedichte sind diese Erzählungen ...

Diese Wechselwirkung zwischen dem psychischen Erlebnis und der

von einem echten Poetenauge in einer erstaunlichen Fülle feiner

Züge beobachteten Natur könnte kaum inniger und vollkommener

sein.

(Neue Zürcher Zeitung)

Rosshalde · 第 37 / 42 题