Unter der Presse befindet sich:
Zur
gerichtlichen Psychologie.
Eine Auswahl von Entscheidungen
der
Königl. wissenschaftlichen Deputation für das Medicinalwesen,
mit Genehmigung des Herrn Minister der geistlichen, Unterrichts-
und Medicinal-Angelegenheiten.
Herausgegeben von
Dr. K. W. Ideler,
Prof., Dir. etc.
Zugleich als 2. Abth. der »_neuen Auswahl der medicinisch-
gerichtlichen Gutachten etc._« ca. 22 Bogen gr. 8.
Gedruckt bei Julius Sittenfeld in Berlin.
Fußnoten:
[Fußnote 1: Dritte Aufl. S. 26.]
[Fußnote 2: Vergl. den ungemein merkwürdigen Fall in meiner
Vierteljahrsschrift für gerichtliche und öffentliche Medicin, I. 2, S.
274: »Ueber Tätowirungen. Der Process _Schall_, eine _cause célèbre_.«]
[Fußnote 3: 1. Hundert, 3. Aufl. S. 154.]
[Fußnote 4: S. a. a. O. S. 152.]
[Fußnote 5: a. a. O. S. 154.]
[Fußnote 6: a. a. O. S. 151.]
[Fußnote 7: Vgl. »Kugeln im Leichnam« a. a. O. S. 156 und die unten
folgenden Fälle 21 u. 27.]
[Fußnote 8: Bekanntlich die wörtliche Fassung der ersten Frage des §.
169. der Crim.-Ordn.]
[Fußnote 9: D. h. Eiterung im grossen, im kleinen Gehirn und Bruch im
Stirnbein.]
[Fußnote 10: a. a. O. S. 88.]
[Fußnote 11: Wie ich dies nachgewiesen in den »Versuchen und
Beobachtungen über den Erhängungstod« (Denkwürdigkeiten zur med.
Statistik und Staatsarzneikunde. Berlin, 1846, S. 81 u. ff.)]
[Fußnote 12: Vor Kurzem ist uns in der wissenschaftlichen Deputation
für das Medicinalwesen bei einem erforderten Superarbitrium der Fall
eines jungen Frauenzimmers vorgekommen, die erst ihr Kind gemordet,
und dann unmittelbar darauf ~sieben~ (sämmtlich misslungene!)
Selbstmordversuche durch Erstechen, Erhängen und Ertränken gemacht
hatte.]
[Fußnote 13: 1. Hundert S. 152.]
[Fußnote 14: Diese Resignation ist später unserm Gutachten sehr zu
Statten gekommen, da das erkennende Gericht deshalb demselben den
Vorzug vor den später noch eingeholten Superarbitriis gab, weil
letztere »sich in Dinge eingelassen haben, die dem Gerichtshofe
anheimfallen müssen.« Ich führe dies wahrlich nicht im Geringsten als
Selbstlob an, sondern sehr absichtlich und vielmehr: als Warnung für
Gerichtsärzte, überall sich streng in den Gränzen ihrer Wissenschaft
zu halten. Nichts empfinden die Gerichts-Behörden verletzender, als
Uebergriffe der Techniker in ihr, der Juristen, Gebiet, und mit Recht.
Was soll man vollends von neuern Handbüchern über gerichtliche Medicin,
wie z. B. von dem _Schürmayer_'schen, sagen, die ganze Bogen reiner
Rechtsdeductionen, juristischer Definitionen u. s. w. zum Besten geben!
Mögen Mediciner dieselben immerhin lesen, nur aber sich wohl hüten,
davon für ihre Gutachten, schriftliche oder mündliche, _in foro_
~irgend wie~ Gebrauch zu machen.]
[Fußnote 15: a. a. O, S. 84.]
[Fußnote 16: S. meine »Vierteljahrsschrift für gerichtl. u. öffentl.
Medicin« II. S. 200 u. f.]
[Fußnote 17: Hiermit stimmt auch Alphonse Dévergie vollständig überein.
S. _Médec. légale._ Paris 1836. II. 1. S. 353.]
[Fußnote 18: a. a. O. S. 223.]
[Fußnote 19: Längere Zeit, nachdem Obiges niedergeschrieben, ist mir
die vortreffliche Abhandlung über den Ertrinkungstod des Grossh.
Hess. Physicus Herrn Dr. _Simeons_ in Mainz zugekommen, die man in
der »Viertelj.-Schrift« Bd. III. S. 289 u. f. abgedruckt findet. Der
Verfasser, den man aus dieser Arbeit allein als einen sehr geübten
forensischen Practiker kennen lernt, schildert darin S. 305 noch
ausführlicher als dies oben von mir geschehen, und ausserordentlich
naturgetreu die Stadien der Verwesung bei Wasserleichen, und erklärt
die Schwärzung des Kopfes aus der Einwirkung des Lichtes und der
Sonnenstrahlen auf denselben.]
[Fußnote 20: a. a. O. S. 215.]
[Fußnote 21: a. a. O. S. 99.]
[Fußnote 22: a. a. O. S. 155.]
[Fußnote 23: a. a. O. S. 84.]
[Fußnote 24: a. a. O. S. 155.]
[Fußnote 25: S. meine »Vierteljahrsschrift« I. S. 79 u. ff. und auch
ebendas. III. S. 280 u. ff.]
[Fußnote 26: a. a. O. S. 158.]
[Fußnote 27: S. meine »Wochenschrift« Jahrg. 1844 S. 361 u. ff.]
[Fußnote 28: a. a. O. S. 88.]
[Fußnote 29: a. a. O. S. 156.]