17. Fall.

~Schuss in die _Vena cava_.~

Die sämmtlichen nun folgenden neun Fälle betrafen die aufständischen

Kanalarbeiter, einen Maurer- und zwei Schneidergesellen, einen

vormaligen Tabagisten, drei Tagelöhner und zwei unbekannte Arbeiter.

Bei _T._ fanden sich drei Pfund halbgeronnenen Blutes in der

Bauchhöhle, die aus einer Verletzung der _Vena cava_ geflossen waren.

Die Eingangsstelle der Kugel war über dem linken Hüftbeinkamme, und

in diesem Falle waren die Ränder der Schusswunde zwei Linien breit

blau sugillirt. Nicht nur, dass die Kugel, die auch hier im Leichnam

stecken musste, da sie nicht hinausgegangen war, sich auch hier nicht

auffinden liess, so verschwand sogar -- was ich in noch zwei andern

Fällen gesehen habe -- eine Sonde, die in den Schusskanal gesteckt

worden war, um seine Direction näher zu ermitteln, und musste lange in

der geöffneten Bauchhöhle gesucht werden, ehe sie sich wieder fand.

Gerichtliche Leichen-Oeffnungen. Zweites Hundert. · 第 23 / 161 题