Mit einleitendem Vorwort von Prof. Dr. +RICHARD SCHMIDT+

Ca. 300 Seiten. Elegant broschiert M. 12.--. In Originalband M. 20.--.

+Inhalt+: Einleitung. Sitte, Sittlichkeit, Sittsamkeit. Das Weib

ist Eigentum. Geringe Wertschätzung weiblicher Tugend. Warum ist

Ehebruch ein Vergehen? Altdeutsche Anschauung vom Weibe. Anschauung

im Mittelalter. Die Anstandspflicht der mittelalterlichen Frau

war Ehebruch und Unzucht. Die mittelalterliche Anschauung von

der Liebe. Sie ist allmächtige Urkraft; bringt Leid; bringt den

Tod; bringt Freude und alles Große; bringt Ehre und ist Pflicht.

Die Frau muß „lohnen“. Zorn gegen die, die nicht „lohnt“. Die

„romantische“ Minne unwahr. Wirkliche Treue beim Mann nicht nötig,

ja lächerlich. „Doppelte Moral.“ Verschwiegenheit in der Liebe. Die

huote Rücksichtslosigkeit der Minner. Die Minne und die Religion.

Das Mittelalter ist nicht die Zeit der wirklich romantischen

Liebe. Nur Wolfram und Gottfried haben die vertiefte Liebe.

Gottfrieds Anschauung von der Liebe. Ist sein Tristan unsittlich?

Parteilichkeit für die Verliebten. Auch für Gottfried ist die Liebe

eine unwiderstehliche Macht. Die Liebe ist die völlig freie Königin.

Die bürgerliche Moral ist eigentlich die schlimmste Unsittlichkeit.

Sein Ideal der Liebe und ihre Herrlichkeit. Gottfrieds idealistischer

Pessimismus. Gottfrieds moralische Rechtfertigung seines

Liebespaares. Seine Ansicht von den Betrügerstückchen der beiden und

seine Parteilichkeit für sie. Religion und Liebe bei Gottfried. Beim

Gottesurteil hat Isolde recht! Gott ist hantierlich wie ein Ärmel

usw. usw. Parallelstellen. Register.

Der Marquis de Sade und seine Zeit. · 第 174 / 180 题