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Materialien zur Kunde
des älteren Englischen Dramas
UNTER MITWIRKUNG DER HERREN
=F. S. Boas=--LONDON, =A. Brandl=--BERLIN, =R. Brotanek=--WIEN,
=F. I. Carpenter=--CHICAGO, =Ch. Crawford=--LONDON, =G. B.
Churchill=--AMHERST, =W. Creizenach=--KRAKAU, =E. Eckhardt=--FREIBURG
I. B., =A. Feuillerat=--RENNES, =R. Fischer=--INNSBRUCK, =W. W.
Greg=--LONDON, =F. Holthausen=--KIEL, =J. Hoops=--HEIDELBERG, =W.
Keller=--JENA, =R. B. Mc Kerrow=--LONDON, =G. L. Kittredge=--CAMBRIDGE,
MASS., = E. Koeppel=--STRASSBURG, =J. Le Gay Brereton=--SIDNEY, =H.
Logeman=--GENT, =J. M. Manly=--CHICAGO, =G. Sarrazin=--BRESLAU,
† =L. Proescholdt=--FRIEDRICHSDORF, =A. Schröer=--CÖLN, =G. C.
Moore Smith=--SHEFFIELD, =G. Gregory Smith=--BELFAST, =A. E.
H. Swaen=--GRONINGEN, =A. H. Thorndike=--EVANSTON, ILL., =A.
Wagner=--HALLE A. S.
BEGRUENDET UND HERAUSGEGEBEN
=VON=
=W. BANG=
o. ö. Professor der Englischen Philologie an der Universität Louvain
ZWANZIGSTER BAND
LOUVAIN
A. UYSTPRUYST
LEIPZIG
O. HARRASSOWITZ
LONDON
DAVID NUTT
1907
SATIRO-MASTIX
OR
THE VNTRUSSING OF THE HUMOROUS POET.
By _Thomas Dekker_.
HERAUSGEGEBEN NACH DEN DRUCKEN VON 1602
VON
Dr. Hans Scherer.
LOUVAIN
A. UYSTPRUYST
LEIPZIG
O. HARRASSOWITZ
LONDON
DAVID NUTT
1907
INHALT.
Einleitende Bemerkungen:
1) Dekker und der sog. Stage-Quarrel VI
2) Abfassungszeit des Satiromastix IX
3) Quellenuntersuchung X
4) Die Quartos und die bisherigen Ausgaben XIV
Satiromastix 1
Textnoten, Anmerkungen, Index 77
EINLEITENDE BEMERKUNGEN.
1. DEKKER UND DER SOG. STAGE-QUARREL.
Über den Bühnen-Streit ist schon so vieles und ausführliches, zuletzt
von ~Penniman~[1] und ~Small~[2], geschrieben worden, dass ich mich
über die allgemeinen Punkte kurz fassen kann.
Nach ~Small’s~ eingehender Prüfung des ganzen Materials und meiner
eigenen Überzeugung ist das einzig Positive, was bis jetzt hier
gesagt werden kann, dass die Fehde zwischen ~Jonson~ einerseits
und ~Marston~ mit ~Dekker~ als Bundesgenossen andererseits geführt
wurde. ~Monday~, und gar ~Drayton~ und ~Nash~, scheinen mir nach
~Small’s~ gründlichen Untersuchungen sehr an zweiter Stelle zu
stehen, und von ~Shakespeare’s~ Beteiligung konnte ich mich trotz der
weitausgreifenden Darlegungen des der Wissenschaft leider zu früh
entrissenen amerikanischen Forschers nicht völlig überzeugen; nicht zu
reden von den hypothetischen Teilnehmern ~Pennyman’s~ (wie ~Daniel~,
~Lodge~ und den vielen von ihm selbst als «doubtful» bezeichneten
Persönlichkeiten), die schon von ~Small~ grossenteils als unhaltbar
abgetan wurden.
Welches sind denn die literarischen Dokumente, auf welchen sich
der Streit aufbauen lässt? ~Small~ hat sie bereits (p. 3 ff.)
zusammengestellt:
1. Äusserungen ~Jonson’s~ über ~Marston~ in seinen _Conversations_ mit
~Drummond~,
2. der _Apologetical Dialogue_ am Ende des _Poetasters_,
3. _To the World_, Worte, welche dem _Satiromastix_ vorangeschickt sind,
4. die oft zitierte Stelle aus _II. Return from Parnassus_, IV, 5: ...
_our fellow Shakespeare hath given him_ (~Ben Jonson~) _a purge that
made him beray his credit_.
Dazu kommen nun noch die zahlreichen Anspielungen, welche in den von
den beteiligten Autoren zwischen 1598-1601 oder 1602 geschriebenen
Stücken enthalten sind oder wenigstens enthalten sein sollen. Es
ging hier, wie so oft in der früheren literarhistorischen Forschung:
die Phantasie des Forschers suchte in das Dunkel des betreffenden
Gegenstandes dadurch Klarheit zu bringen, dass sie alles mögliche in
den jeweiligen Text hineingeheimniste und dadurch die Materie nur noch
komplizierter gestaltete. ~Small~ hat (p. 8 ff.) alle Arbeiten über den
«Stage-Quarrel» von ~Gilchrist~ bis auf ~Penniman~ einer kurzen Kritik
unterzogen und fast durchgängig die geringe Haltbarkeit ihrer Ansichten
nachgewiesen[3].
Hier soll nur das Verhältnis ~Dekker’s~ zu ~Ben Jonson~ des Näheren
behandelt werden; und auch dieses mehr im zusammenfassenden Sinn,
da bei den Anmerkungen zum Texte des _Satiromastix_ hinreichend
Gelegenheit sein wird, auf Einzelheiten weiter einzugehen.
~Dekker~ und ~Jonson~ arbeiteten bekanntlich eine Reihe von Jahren
zusammen; so noch Aug.-Sept. 1599 _Page of Plymouth_ und _Robert II._
Wofern ~Jonson’s~ Angabe im Apol. Dialogue richtig ist, dass seine
Gegner ihn bereits drei Jahre auf den Bühnen herumziehen, so trifft
sie für ~Dekker~ wohl nicht zu. Die Entzweiung unserer beiden Dichter
kann erst Ende 1599 eingetreten sein. Folglich kommen von ~Jonson’s~
Stücken hier in Betracht: _Every Man out of his Humour_, dessen
Aufführung nach ~Small’s~ sorgfältiger Untersuchung (p. 20 ff.) in die
Zeit von 15. Februar-24. März 1599/1600 anzusetzen ist, _Cynthia’s
Revels_[4] und der _Poetaster_; diese können Anspielungen auf Dekker
enthalten. Dass die beiden letzteren solche in grosser Zahl aufweisen,
steht wohl ausser jedem Zweifel fest, ob aber _Every Man out_ für die
Dekker-Jonson Kontroverse bereits zu verwenden ist, scheint mir mit
~Small~ sehr fraglich; denn die Charakterisierung des Carlo Buffone,
wie sie in den _Characters of the Persons_ und im Verlauf des Stückes
selbst gegeben wird, scheint nicht auf ~Dekker~ zu passen, der selbst
wohl den Demetrius des _Poetasters_ und den Anaides der _Cynthia’s
Revels_, niemals aber den Carlo Buffone auf sich bezog[5]. Und ~Dekker~
muss es doch selbst am besten gefühlt haben, was ihn anging und was
nicht. Es ist auch kaum glaublich, dass ~Jonson~ so kurz nach seinem
Zusammenarbeiten mit unserem Dichter, diesen schon in einem Stücke
sollte kräftig persifliert haben; und sollte er es ja getan haben, so
geschah es in einer Weise, dass der, dem es galt, es gar nicht als
auf sich gemünzt erkannte; um wie viel weniger können wir, die den
Verhältnissen zeitlich so weit entrückt sind, die Satire in _Ev. Man
out_ auf ~Dekker~ noch herausfühlen.
Ja, mir will sogar dünken, dass ~Dekker~ die Anspielungen auf sich, wie
sie in _Cynthia’s Revels_ und selbst im _Poetaster_ gefunden werden,
ursprünglich gar nicht so bös aufnahm, sondern erst durch seinen Freund
~Marston~, dem diese Stücke offenbar zunächst auf den Leib geschrieben
waren[6], dazu aufgehetzt wurde. Damit stünde im Einklang, dass sich
einerseits weder im _Shoemakers’ Holiday_, noch in der _Patient
Grissell_ und im _Fortunatus_ mit Sicherheit satirische Bemerkungen
des etwa verstimmten Dichters nachweisen lassen, und dass andererseits
der Histrio im _Poetaster_[7] ausdrücklich erwähnt, sie hätten einen
gewissen Demetrius ~gedungen~, um dem Horaz (~Ben Jonson~) in einem
Theaterstück eins zu versetzen.
Ferner ist zu beachten, dass die Stellen, in denen sich ~Dekker~ selbst
(als Demetrius) über Horace (~Jonson~) äussert, alles eher als die
Worte eines erbitterten Feindes enthalten, der seinen Gegner mit Spott
und Hohn überschütten will; und mit den oft groben Ausfällen seines
Tucca scheint der zu derben Streichen gern geneigte «Journeyman-poet»
seinem Freunde ~Marston~, der sich zu solchem Tun zu vornehm war,
wirklich Handlangerdienste geleistet zu haben.--So ein Stück war
überdies rasch geschrieben, fand ein dankbares Publikum und brachte den
Schauspielern «a huge deal of money»[8] ein, das sie brauchen konnten.
Mit _Satiromastix_ beginnt für ~Dekker~ der Stage-Quarrel mit ~Jonson~,
mit _Satiromastix_ endet er auch für ihn. Mit der Veröffentlichung des
_Apologetical Dialogue_, der Erwiderung auf den _Satiromastix_, war
auch für ~Jonson~ der Streit in der Hauptsache beendet.
Allzu tief sass also, glaube ich, bei ~Dekker~ der Groll nicht;
~Jonson~ allerdings, der von den Poetastern in seiner Eitelkeit
gekränkt worden war, hat von ihm offenbar keine gute Meinung bewahrt,
denn noch in seinen _Conversations_[9] bezeichnet er ihn nebst andern
als einen «rogue».
Fußnoten:
[1] ~Penniman~, _The War of the Theatres_, i. d. Publications of the
University of Pennsylvania, Boston, 1897.
[2] ~Small~, _The Stage-Quarrel_, Heft 1 der Forschgn. z. engl. Sprache
und Litteratur, Breslau, 1899.
[3] Es ist vielleicht nicht uninteressant, noch einmal an ~Swinburne’s~
Artikel im _XIX th Century_, XXI, 1887, p. 81-103, zu erinnern und zu
zeigen, was alles in den Satiromastix hineingeheimnist wurde: Rufus
sollte ~Shakespeare~ sein, Vaughan-~Lyly~, Tucca-~Sir Phil. Sidney~,
Bubo-~Bacon~, Flash-~Sir W. Raleigh~, Cælestine-~Queen Elizabeth~!
[4] von ~Small~, p. 24 ff. auf ca Februar-März 1600/01 angesetzt.
[5] ~Small’s~ Beweisführung dazu (p. 31 ff.) scheint mir so gelungen,
dass sie einer Erneuerung nicht bedarf; cf. Anm. z. Z. 2642.
[6] Es darf hier die schon öfter zit. Stelle aus den _Conversations
with Drummond_, ed. Ph. Sidney, London 1906, p. 33, nicht aus dem Auge
gelassen werden: _he_ (Jonson) _had many quarrels with Marston, beat
him, and wrote his Poetaster on him_.
[7] III, 1. Merm. Ser. p. 315.
[8] ebenda.
[9] ed. ~Sidney~, L. 1906, p. 13.
2. DIE ABFASSUNGSZEIT.
Die Quartos des _Satiromastix_ tragen als Jahreszahl ihres Erscheinens
1602.
In den _Stationers’ Register_[1] wurde das Stück auf den 11. November
1601 wie folgt eingetragen:
11 Novembris
John Barnes Entred for his Copye vnder the handes of the wardens
and vppon condicon that yt be lysensed to be printed
/ A booke called _the vntrussinge of the humorous poetes_
by Thomas Dekker, vjd
~Fleay~ und andere geben als Zeitpunkt der Veröffentlichung des
_Satiromastix_ September 1601 an. ~Small~ (p. 119) fixiert ihn auf
August oder September 1601. ~Mallory~, der als Erscheinungszeit
des _Poetaster_ Ende Juli 1601 festsetzt, schliesst sich (p. xxx)
~Fleay~ an. ~Small~ und ~Mallory~ legen besonderes Gewicht darauf,
dass ~Dekker~, _Satiromastix_ Z. 641, ~Jonson~ die Arbeitszeit von
15 Wochen, welche er auf die Abfassung des _Poetasters_ verwandte,
vorhält; ~Dekker~ selbst müsste also seine Erwiderung in beträchtlich
kürzerer Zeit geschrieben haben. Dazu würde also September 1601 für
unser Stück recht gut passen, doch sind zur Fixierung des Datums ein
paar Stellen aus dem Texte selbst mit in Betracht zu ziehen.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass ~Dekker~, als der _Poetaster_ über
die Bühne ging, bereits an dem «Untrussing of the Humorous Poet»
arbeitete.--Ist dem nicht so, so wusste man zum mindestens, dass
~Dekker~ an einem Stücke (King Rufus) arbeitete, und sein mit ~Marston~
in den allgemeinen Zügen entworfener Plan--wenn ~Jonson~ uns wieder
in einem Stücke auf die Bühne bringt, so zahlen wir es ihm mit einem
ebensolchen heim,--musste auch schon in eine gewisse Öffentlichkeit
gedrungen sein; anders hätte Tucca im _Poetaster_[2] nicht sagen
können: _I hear you’ll bring me o’ the stage there_; noch der Histrio:
_we have hired him_ (Demetrius-Dekker) _to abuse Horace, and bring him
in, in a play_ etc.[3]
Wie lange ~Dekker~ am _Satiromastix_ arbeitete lässt sich nicht sagen,
aber es ist anzunehmen, dass er trachtete, seine Wiedervergeltung nach
ihrer Vollendung so rasch als möglich zur Aufführung zu bringen. Und
zur Feststellung des ungefähren Datums der letzteren bietet das Stück
selbst, wie oben erwähnt, Anhaltspunkte.
Professor ~Bang~ hat gelegentlich seiner Besprechung der
_Poetaster_-Ausgabe durch ~Mallory~[4] auf die mehrfachen Anspielungen
auf Weihnachten, wie sie sich im _Satiromastix_ finden, hingewiesen
und gemeint das Stück «wird für Weihnachten[5] geschrieben sein»,
und er hat zugleich nicht Anstand genommen den _Poetaster_ auf 5 bis
8 Wochen später anzusetzen. Ausserdem lenkte Professor ~Bang~ meine
Aufmerksamkeit auf die Lady Furnivall, Z. 2659. Dieselbe wird in dem
1606 gedruckten, aber bereits 1601 zur Aufführung gelangten Stücke _Sir
Gyles Goosecappe_ Z. 1204 erwähnt[6]. Da dieser also im _Satiromastix_
erwähnt wird, so muss letzterer nach _Sir Gyles Goosecappe_ anzusetzen
sein. Dieser kann aber nicht vor dem 14. September 1601 geschrieben
sein[7]. Datiert also _Goosecappe_ aus der Zeit: zweite Hälfte des
September bis November, so wäre für _Satiromastix_ die Zeit von
frühestens erste Hälfte Oktober bis in den November oder gar Dezember
hinein anzusetzen; also etwa gegen Mitte des letzten Viertels des
Jahres 1601 (N. St.), wozu auch das «this colde weather» in Z. 2705
passen würde.
Fußnoten:
[1] ~Arber’s~ Reprint, III, 195.
[2] _Poet._ III, 1, Merm. Ser. p. 311.
[3] _l. c._ p. 315.
[4] _Lit. Zentralblatt_, 1905, Nº 36. Sp. 1195.
[5] cf. Z. 1587 u. 2510.
[6] Vergl. die Anmerkung zu _Satirom_. Z. 2659.
[7] (Über das Datum von _Goosecappe_ werde ich ausführlicher in meiner
Ausgabe handeln. W. B.).
3. QUELLENUNTERSUCHUNG.
Zu diesem Behuf sei unser Drama in seine zwei Bestandteile zerlegt: in
das _König Rufus-Spiel_ und in den eigentlichen _Satiromastix_.
Es steht wohl fest, dass ~Dekker~, als er an _The Untrussing of the
Humorous Poet_ ging, gerade ein historisches Schauspiel mit König
Rufus im Mittelpunkt in der Arbeit hatte, und dass nur sein Bestreben,
~Jonson~ so bald wie möglich heimzuzahlen, die starken Anachronismen
und den losen Zusammenhang der Rufus- und der Untrussing-Szenen
einigermassen entschuldigen lässt.
Über das Rufus-Spiel hat ~Small~ p. 119 ff. eingehend gehandelt, so
dass darauf verwiesen werden kann. Als Skizze des wahrscheinlichen
Verlaufes der Haupthandlung gibt er an: Act I, the rejoicings at the
approaching nuptials of Terrill and Celestine. Act II, the King’s
lustful desires, and Terrill’s rash promise. Act III, the death of
Celestine. Act IV, the presentation of the veiled corpse of Celestine
to the King, and Terrill’s denunciation of him. Act V, the death of the
King at the hands of Terrill. Daneben steht als komische Nebenhandlung
die Werbung der beiden Rivalen Prickshaft und Sir Vaughan um die Witwe
Miniver.
Eine Quelle für die Haupthandlung selbst zu finden, ist mir nicht
gelungen. Als historische Persönlichkeiten des Stückes können
zunächst nur angesprochen werden: König Rufus und Sir Walter Terrill
(Tirell)[1], a French Knight, wie er in Holinshed’s Chronik bezeichnet
wird, der den König auf einer Hirschjagd zufällig durch einen
Pfeilschuss tötete.
Aus der Haupthandlung selbst sei im besondern noch auf das Mittel
des ~Schlaftrunkes~ hingewiesen, das dazu dient, dem Mädchen einen
unliebsamen Freier fernzuhalten. Dies war offenbar bei Dichter und
Publikum ein beliebter Trick. Es ist wohl kaum nötig an _Romeo and
Juliet_ zu erinnern[2]; ~Dekker~ hat das Motiv selbst noch einmal in
der _Honest Whore_ verwendet, wo des Herzogs Tochter Infelice durch
einen Schlaftrunk einem lästigen Freier entzogen wird; und ähnlich in
_Match me in London_: Valasco soll vergiftet werden, aber der Arzt
reicht nur einen Schlaftrunk. Bei Besprechung der Quellen zu _The
Triumph of Love_ und _The Faithful Friends_ verweist ~Koeppel~[3]
beide Mal auf den Schlaftrunk im _Satiromastix_. Im ersteren Stück
soll Benvoglio’s Tochter Violante den von der Dienerin gemischten
Giftbecher leeren; er enthält aber kein Gift, sondern nur einen starken
Schlaftrunk. Im zweiten wird die jungfräuliche Gattin des Marcus
Tullius von dem König Titus Marcius an den Hof gelockt, -- doch sollte
nur die Treue der Gattin geprüft werden. Der König entpuppt sich als
Biedermann.
Ein weiteres beliebtes Bühnenmittel, das auch im Satiromastix
Verwendung fand, war die Figur des ~Welshman~, der durch seine
schlechte Aussprache des Englischen das komische Element vertritt.
Sir Vaughan’s Landsleute[4] finden wir in Peele’s _Edward I_, in
der _Patient Grissill_, in _Northward Ho!_, in den _Merry Wives of
Windsor_, in _Henry V_, in Ben Jonson’s _For the Honour of Wales_ und
im _Valiant Welshman_; auch auf die beiden Irländer im _Fortunatus_ sei
verwiesen.
Was das ~Untrussing-Spiel~ betrifft, so lassen sich hier die Fäden
der Handlung und der zahlreichen Anspielungen leichter auf ihre
Ausgangspunkte zurückverfolgen. -- Die Personen, welche diesem Stücke
angehören sind: Horace, Crispinus, Demetrius, Tucca und Asinius
Bubo, wovon die vier ersten in Namen und Person aus dem _Poetaster_
herübergenommen sind. ~Small~[5] hat für den _Satiromastix_ und
~Mallory~[6] für den _Poetaster_ das diesbezügliche Material
ausführlich behandelt, so dass ich mich mit folgender Tabelle begnügen
kann:
Satiromastix Poetaster Historische Persönlichkeit
klassisch[7] elisabethanisch.
Horace = Horace = Quintus Horatius } = Ben Jonson.
Flaccus }
Crispinus = Crispinus = {Rufus Laberius Crispinus} = Marston.
{od. Laberius Decimus }
Demetrius Fannius = Demetrius Fannius = {ein Demetrius } = Dekker.
{oder Fannius(?)}
Tucca = Tucca = Plotius Tucca? } = {Captain
od. Pantilius? } {Hannam(?)
~Dekker~ selbst gibt als Urbild des Tucca (im _Poetaster_) den Cpt.
Hannam an, der offenbar eine stadtbekannte Persönlichkeit war. ~Small~
weist auf eine andere mögliche Quelle hin (p. 26), nämlich auf den
Cpt. Tucca, welcher uns also bereits dem Namen und Stand nach in ~E.
Guilpin’s~ _Skialetheia_ (1598) begegnet. Aus diesen beiden Hinweisen
geht ziemlich sicher hervor, dass Tucca höchstens den Namen aus dem
Altertum geborgt hat, sonst aber die Copie einer bei St. Paul’s häufig
getroffenen zeitgenössischen Persönlichkeit ist; und ich kann mich
nicht ~W. H. Browne~ anschliessen, der glaubt[8], dass aus den Worten
_his belly is like Barathrum_[9] für die Person des Tucca auch auf
eine antike literarische Quelle geschlossen werden könnte, nämlich
auf den Maenius des Horaz[10]. Die Erwähnung des Wortes Barathrum
beweist zu wenig, das Wort war damals wohl geläufig, wie z. B. aus
~Dekker~, vol. III. _London Triumphing_ p. 249 und _If this be not a
good Play_, p. 351 zu ersehen ist. Vgl. auch das von ~Mallory~, p.
198 cit. Beispiel: your lean _barathrum_, that kitchen-stuff devourer
(~Shirley~, _The Wedding_, II, 3).
Der Tucca des _Satiromastix_ hat auch eine kleine Änderung an seiner
Person erfahren. Er ist nicht mehr der ruhmredige, prahlende Tucca
des _Poetasters_, der die Reihe Shift (i. _Ev. Man out_) und Bobadil
(i. _Ev. Man in_) schliesst; seine Stärke ist der Gebrauch derber
Redensarten geworden, und er steht ganz im Dienste der _Poetaster_,
deren wahres Sprachrohr er ist.
Nicht unerwähnt soll schliesslich die grosse Ähnlichkeit bleiben,
welche in den Charakteren des _Asinius Bubo_ und des Simplicius
Faber aus _What you will_ herrscht. Hinsichtlich seiner, des Bubo,
Persönlichkeit müssen wir wohl mit ~Small~[11] vermuten, dass er ein
dienender Jünger des Horace-Jonson war; und vielleicht wird seine
Identität mit dem ziemlich unbekannten Theaterdichter ~Wentworth Smith~
noch einmal festgestellt.
Soviel über die einzelnen Figuren des Untrussing-Spieles. Was den
Inhalt dieses Teiles selbst betrifft, so kann man kurz sagen: seine
Quellen liegen in erster Linie im _Poetaster_ und dem Leben ~Ben
Jonson’s~, in zweiter Linie in anderen Dramen dieses Dichters. Die
zahlreichen Anspielungen darauf und auf die zeitgenössische Literatur,
die diesen Teil nahezu ausmachen, sind in den Erläuterungen zum Texte
näher behandelt.
Es erübrigt vielleicht noch ein paar Worte über die beiden Stellen[12]
hinzuzufügen, welche ein Lob auf den Haarwuchs und ein solches auf
die Kahlköpfigkeit enthalten. ~Small~ hat auch hier auf die beiden
Schriften von ~Rich. Harvey~ und von ~Nash~ hingewiesen[13], welche
diese kleine Kontroverse veranlasst haben mögen, und fügt ganz
richtig hinzu «the dispute _dates_ back to» Dio Chrysostomos’ Lob des
Haarwuchses[14] und Synesius Cyrenensis’ Calvitii Encomium[15], denn
als Quellen im engeren Sinne können diese beiden letzteren nicht
aufgefasst werden. Die Generalidee ein Lob auf die Kahlköpfigkeit
einem Lob auf den Haarwuchs entgegenzustellen lässt sich ja auf die
beiden alten Philosophen zurückführen; aber die Behandlung des Themas
in Horace’s Lob auf das Haar ist ganz frei, und Crispinus’ Lob auf
die Kahlköpfigkeit zeigt eigentlich auch nichts von der eigenartigen
Behandlungsweise des Synesius, der sehr viel mit historischen
Beispielen arbeitet. Es müsste denn sein, dass der Exkurs ins Weltall
und besonders der Vergleich mit dem Monde nicht mehr als zufällig
bezeichnet werden könnte, dann müsste als vermittelndes Glied die von
~Small~ angegebene englische Übersetzung durch ~Abr. Fleming~ aus dem
Jahre 1579 eintreten.
Wiewohl beide Lobreden Horace und Crispinus in den Mund gelegt
sind, also scheinbar dem Untrussing angehören, so müssen sie doch
ursprünglich schon für das Rufusspiel niedergeschrieben worden sein,
denn einmal enthalten sie keine Ausfälle der Poetaster auf ihren
Gegner, und dann scheinen sie mir sorgfältig ausgearbeitet zu sein und
zeigen nichts von der Hast der Untrussing-Teile.
Die eigentliche Untrussing-Szene (Z. 2464 ff.) ist das Analogon zur
Schlussszene im _Poetaster_ und wie diese verwandt mit der bekannten
Szene in den _Fröschen_ des Aristophanes, in welcher zwischen zwei
Dichterschulen, aber mit Vermeidung des persönlichen Elementes,
abgerechnet wird.
[1] cf. auch: ~Freeman~, _The Reign of William Rufus_, II, p. 672.
[2] cf. ~Koeppel~, _Studien über Shakespeare’s Wirkung_, Mater. IX, p.
4: _Dead, she’s death’s Bride_, klingt wie eine Wiederholung der Klage
des alten Capulet, IV, 5, 35 ff.
[3] _Quellenstudien z. d. Dramen Ben Jonson’s_ etc. Erlangen 1895, p.
50 u. 63.
[4] Sie wurden von ~Bang~ in d. _Dekker-Studien_, Engl. Stud. 28,
225 ff. zusammengestellt. -- Vgl. auch die Bemerkungen zur Sprache
Morgan’s, bei ~Kreb~, i. s. Ausgabe d. _Valiant Welshman_, p. XX ff.
[5] Quarrel, p. 122 ff.
[6] _Poetaster_, p. XXXXI ff.
[7] sämmtlich aus Horaz bekannt.
[8] _Mod. Lang. Notes_, XX, 216.
[9] _Poet._ III, 1. p. 314.
[10] _Epist._ I, 15, 31.
[11] _Quarrel_, p. 126 u. d. Anm.
[12] Z. 1454 ff. und 1844 ff.
[13] l. c. 124.
[14] i. d. _Orationes_, 1798. p. 429 ff. Vergl. auch den 26. Brief des
älteren Philostratos.
[15] ~Migne~, _Patrol. Graeca_, 66, 1167-1206.
4. DIE QUARTOS UND DIE BISHERIGEN AUSGABEN.
Vom _Satiromastix_ sind, so viel mir bekannt wurde, vier Quartos
vorhanden; und zwar befinden sich zwei in der Bibliothek des Britischen
Museums, eine in der Dyce-Library und eine in der Bodleiana zu Oxford.
Zahlreiche und wesentliche Abweichungen zeigen diese Drucke
untereinander nicht, doch können dieselben auf Grund der von mir
beobachteten Abweichungen in zwei Gruppen gebracht werden, die
aber einander zeitlich sehr nahe liegen, ja von denen die zweite
vielleicht nur die teilweise Korrektur von vermeintlichen Druckfehlern
der ersten Gruppe darstellt. Es kommen hier neben verschiedenen
Interpunktions-Abweichungen besonders die Stellen Zeile 2348, 2480,
2490 in Betracht. Auf Grund dieser und einiger weniger belangreichen
Varianten, welche aus den Text-Noten zu ersehen sind, lassen sich die
vier Quart-Exemplare in folgende Gruppen zusammenstellen:
Q1: { 1.) C. 34. c. 27 im Brit. Museum
{ 2.) C. 12. f. 3 (2) im " "
Q2: { 3.) Exemplar der Dyce Library
{ 4.) Exemplar der Bodleiana.
Von diesen dürfte Q1 die ältere sein und zwar hauptsächlich mit
Rücksicht auf die Korrekturen in Z. 2480, wo das ungewöhnliche Mon
du durch das leichter verständliche Mon Dieu ersetzt wurde, und in
Z. 2490, wo das ursprünglich richtige, aber in den ersten Exemplaren
schlecht geratene Tamor vollends in Tam or getrennt wurde.
Was das Aussehen der einzelnen Exemplare betrifft, so wäre zu erwähnen,
dass Nº 1 und 3 ziemlich gut erhalten, letzteres aber stark beschmutzt
ist. Nº 2, das mit anderen Stücken ~Dekkers~ zusammen gebunden ist,
ist gleichfalls gut erhalten und zeigt nur in der Paginierung, die
in der bekannten Weise A A2 A3. B B2... M3 durchgeführt ist, eine
kleine Abweichung, insofern C3 beim Drucke offenbar ausgesprungen
ist und irrtümlich durch C2 ersetzt wurde. Nº 4 ist hinsichtlich der
Deutlichkeit des Druckes vielleicht das beste. Es enthält Notizen von
der Hand Malones (?). Auf dem Titelblatt ist der Namenszug ~Dekker’s~
oben auf einem Stückchen Papier aufgeklebt. Wer mag der Schreiber
desselben sein?
Was die Vignetten des alten Druckes betrifft, so wäre zu sagen: pag. 1
weist einen Kreis mit ornamentalen Verzierungen auf; p. 5 und 9 in der
Mitte die über Wolken schwebende Sonne, rechts und links davon je einen
Amor; p. 6 eine Maske mit ornamentalem Schmuck, und p. 76 Maske mit
Arabesken.
* * * * *
Von den späteren Ausgaben des _Satiromastix_ wurde die erste
veranstaltet von ~Hawkins~ in _The Origin of the English Drama_, Oxford
1773, vol. III. Der in der Orthographie modernisierte und mit einigen
Anmerkungen versehene Text ist nicht ganz so sorgfältig wiedergegeben
worden, wie man es bei dem sonst gewissenhaften Herausgeber erwartet.
Es fehlen nämlich die Zeilen 119 und 1998-2006, was im ersteren Falle
auch eine Verschiebung der Reden zur Folge hatte.
* * * * *
Die zweite finden wir in den _Dramatic Works of Thomas Dekker_ [ed. R.
H. Shepherd], London 1873 (Pearson) vol. I. Dass in dieser Ausgabe der
~Dekker~’schen Werke die Orthographie oft unbewusst modernisiert und
mancher neue Druckfehler dazu gekommen ist, ist bekannt, und auch der
_Satiromastix_ ist hievon nicht verschont geblieben.
* * * * *
Ferner finden sich Bruchstücke, die nahezu die Hälfte des Spieles
ausmachen, und welche durch Inhaltsangaben der übersprungenen Stellen
verbunden sind, bei ~Henry Morley~, i. s. _English Plays_, London, s.
a., p. 198-209. Abgedruckt wurden die ZZ. 262-574, 580-623, 628-682,
1392-1570, 1625-1725, 1796-2080, 2397-2656. Der Text ist modernisiert,
und kräftige Verwünschungen oder andere Ausdrücke, an denen man Anstoss
nehmen könnte, sind entweder ganz ausgelassen oder durch unschuldigere
Redewendungen ersetzt.
* * * * *
Auch ~W. H. Williams~ hat in seinen _Specimens of the Elizabethan
Drama_, Oxford 1905, aus _Satiromastix_ Act. I. Sc. II in
modernisiertem Text abgedruckt und zwar ZZ. 261-547 unter Auslassung
der anstössigen Stellen.
* * * * *
Bei der Herstellung der vorliegenden Ausgabe wurde der Text der
Q1 zu Grunde gelegt und die tatsächlichen Verbesserungen von Q2
berücksichtigt. Die Lesart und die Orthographie der Quarto wurde
überall, wo nicht offenkundige Druckfehler vorlagen, aufs Sorgfältigste
beibehalten. Auch die Interpunktion, selbst wenn sie mangelhaft
war, wurde getreu wiedergegeben und nur in den notwendigsten Fällen
geändert. Nicht notiert wurden die Stellen, in welchen statt der
Kursiv-Lettern Antiqua in die Personenbezeichnungen eingedrungen sind.
Wegen der übrigen Änderungen bez. Verbesserungsvorschläge des Textes
muss ich auf die Abschnitte «Text-Noten» und «Anmerkungen» verweisen.
Satiro-mastix.
OR
_The vntrussing of the Humorous Poet._
_As it hath bin presented publikely_,
by the Right Honorable, the Lord Chamberlaine
his Seruants; and priuately, by the
Children of Paules.
By _Thomas Dekker_.
_Non recito cuiquam nisi_ Amicis _idq; coactus_.
LONDON,
Printed for _Edward White_, and are to bee
solde at his shop, neere the little North doore of Paules
Church, at the signe of the Gun. 1602.
_Dramatis personæ._
1. William Rufus.
2. Sir Walter Terill.
3. Sir Rees ap Vaughan.
4. S. Quintilian Shorthose.
5. Sir Adam Prickshaft.
6. Blunt.
7. Crispinus.
8. Demetrius Fannius.
9. Tucca.
10. Horace.
11. Asinius Bubo.
12. Peter Flash.
13. Cælestine.
14. Mistris Miniuer.
15. Ladies.
Ad Detractorem.
_Non potes in Nugas dicere plura meas,
Jpse ego quam dixi.--Qui se mirantur, in illos
Virus habe: Nos hæc nouimus esse nihil._
_To the World._
World, _I was once resolu’d to bee round with thee, because I know
tis thy fashion to bee round with euery bodie: but the winde shifting
his point, the Veine turn’d: yet because thou wilt sit as Judge of
all matters (though for thy labour thou |5| wear’st_ Midasses _eares,
and art_ Monstrum horrendum, informe: Ingens cui lumen ademptum;
_whose great_ Poliphemian _eye is put out) I care not much if I make
description (before thy_ Vniuersality) _of that terrible_ Poetomachia,
_lately commenc’d betweene_ Horace the second, _and a band of
leane-witted_ Poetasters. _They haue bin at high |10| wordes, and
so high, that the ground could not serue them, but_ (_for want of_
Chopins) _haue stalk’t vpon Stages_.
Horace _hal’d his_ Poetasters _to the Barre, the_ Poetasters
_vntruss’d_ Horace: _how worthily eyther, or how wrongfully_, (World)
_leaue it to the Jurie_: Horace _(questionles) made himselfe beleeue,
that his_ |15| Burgonian wit _might desperately challenge all commers,
and that none durst take vp the foyles against him: It’s likely.
if he had not so beleiu’d, he had not bin so deceiu’d, for hee was
answer’d at his owne weapon: And if before_ Apollo _himselfe_ (_who
is_ Coronator Poetarum) _an_ Inquisition _should be taken touching
this lamentable merry murdering of Innocent |20| Poetry: all mount_
Helicon _to_ Bun-hill, _it would be found on the_ Poetasters _side_
Se defendendo. _Notwithstanding the Doctors thinke otherwise. I meete
one, and he runnes full Butt at me with his Satires hornes, for that
in vntrussing_ Horace, _I did onely whip his fortunes, and condition
of life, where the more noble_ Reprehension _had bin of his_ mindes
|25| Deformitie, _whose greatnes if his_ Criticall Lynx _had with as
narrow eyes, obseru’d in himselfe, as it did little spots vpon others,
without all disputation_: Horace _would not haue left_ Horace _out of_
Euery man in’s Hvmour. _His fortunes? why does not he taxe that onely
in others? Read his_ Arraignement _and see. A second Cat-a-mountaine
mewes, and calles |30| me Barren, because my braines could bring foorth
no other_ Stigmaticke _than_ Tucca, _whome_ Horace _had put to making,
and begot to my hand: but I wonder what language_ Tucca _would haue
spoke, if honest Capten_ Hannam _had bin borne without a tongue? Ist
not as lawfull then for mee to imitate_ Horace, _as_ Horace Hannam?
|35| _ Besides, If I had made an opposition of any other new-minted
fellow, (of what Test so euer) hee had bin out-fac’d, and out-weyed by
a settled former approbation: neyther was it much improper to set the
same dog vpon_ Horace, _whom_ Horace _had set to worrie others_.
_I could heere (eeuen with the feather of my pen) wipe off other
ridiculous |40| imputations: but my best way to answer them, is to
laugh at them: onely thus much I protest (and sweare by the diuinest
part of true Poesie) that (howsoeuer the limmes of my naked lines may
bee and I know haue bin, tortur’d on the racke) they are free from
conspiring the least disgrace to any man, but onely to our new_ Horace;
_neyther should this ghost of_ Tucca, |45| _haue walkt vp and downe
Poules Church-yard, but that hee was raiz’d vp (in print) by newe_
Exorcismes. World, _if thy_ Hugenes _will beleiue this: doe, if not, I
care not: for I dedicate my booke not to thy_ Greatnes, _but to the_
Greatnes of thy scorne: _Defying which, let that mad Dog_ Detraction
_bite till his teeth bee worne to the stumps_: Enuy _feede thy |50|
Snakes so fat with poyson till they burst_: World, _let all thy Adders
shoote out their_ Hidra-headed-forked _Stinges_, Ha, Ha, Nauci; _if
none will take my part, (as I desire none) yet I thanke thee (thou
true_ Venusian Horace) _for these good wordes thou giu’st me_: Populus
me sibylat at mihi plaudo. World _farewell_.
Malim Conuiuis quam placuisse Cocis.
_Ad Lectorem_
In steed of the Trumpets sounding thrice, before the Play begin: it
shall not be amisse (for him that will read) first to beholde this
short Comedy of Errors, and where the greatest |60| enter, to giue them
in stead of a hisse, a gentle correction.
In letter C. Page. I. for, Whom I adorn’d as Subiects: Read, Whom I
ador’d as, &c.
In Letter C Pa. 3. for, Ile starte thence poore: Read, Ile starue their
poore, &c.
|65| In Letter C Pa. 6. for, her white cheekes with her dregs and
bottome: Read, her white cheekes with the dregs and, &c.
In the same Page, for, Strike off the head of Sin: Read, Strike off the
swolne head, &c.
In the same Page, for, that of fiue hundred, foure hundred fiue |70|
Read, that of fiue hundred: foure.
In Letter G. pa. 1. for, this enterchanging of languages: Read, this
enterchange of language.
In Letter L. pa. 5 for, And stinging insolence should: Read, And
stinking insolence, &c.
_The Vntrussing of the Humorous Poet._
_Enter two Gentlewomen strewing of flowers._
1. Come bedfellow come, strew apace, strew, strew: in good troth tis
pitty that these flowers must be trodden vnder feete as |80| they are
like to bee anon.
2. Pitty, alacke pretty heart, thou art sorry to see any good thing
fall to the ground: pitty? no more pitty, then to see an Innocent
Maydenhead deliuered vp to the ruffling of her new-wedded husband.
Beauty is made for vse, and hee that will not |85| vse a sweete soule
well, when she is vnder his fingers, I pray _Venus_ he may neuer kisse
a faire and a delicate, soft, red, plump-lip.
1. Amen, and that’s torment enough.
2. Pitty? come foole, fling them about lustily; flowers neuer |90| dye
a sweeter death, than when they are smoother’d to death in a Louers
bosome, or else paue the high wayes, ouer which these pretty, simpring,
setting things, call’d brides, must trippe.
1. I pray thee tell mee, why doe they vse at weddings to furnish all
places thus, with sweet hearbes and flowers?
|95| 2. One reason is, because tis----ô a most sweet thing to lye with
a man.
1. I thinke tis a O more more more more sweet to lye with a woman.
2. I warrant all men are of thy minde: another reason is, because
|100| they sticke like the scutchions of madame chastity, on the sable
ground, weeping in their stalkes, and wincking with theyr yellow-sunke
eyes, as loath to beholde the lamentable fall of a Maydenhead: what
senceles thing in all the house, that is not nowe as melancholy, as a
new set-vp Schoolemaster?
|105| 1. Troth I am.
2. Troth I thinke thou mournst, because th’ast mist thy turne, I doe
by the quiuer of _Cupid_: you see the torches melt themselues away in
teares: the instruments weare theyr heart stringes out for sorrow:
and the Siluer Ewers weepe most pittifull Rosewater: |110| fiue or
sixe payre of the white innocent wedding gloues, did in my sight
choose rather to be torne in peeces than to be drawne on; and looke
this Rosemary, (a fatall hearbe) this dead-mans nose-gay, has crept
in amongst these flowers to decke th’ inuisible coarse of the Brides
Maydenhead, when (oh how |115| much do we poore wenches suffer) about
eleuen or twelue, or one a clock at midnight at furthest, it descends
to purgatory, to giue notice that _Cælestine_ (hey ho) will neuer come
to lead Apes in hell.
1. I see by thy sighing thou wilt not.
|120| 2. If I had as many Mayden-heads, as I have hayres on my head,
Ide venture them all rather then to come into so hot a place; prethy
strew thou, for my little armes are weary.
1. I am sure thy little tongue is not.
2. No faith that’s like a woman bitten [tw] fleas, it neuer lyes |125|
stil: fye vpont, what a miserable thing tis to be a noble Bride,
there’s such delayes in rising, in fitting gownes, in tyring, in
pinning Rebatoes, in poaking, in dinner, in supper, in Reuels, & last
of all in cursing the poore nodding fidlers, for keeping Mistris Bride
so long vp from sweeter Reuels; that, oh I could |130| neuer endure to
put it vp without much bickering.
1. Come th’art an odde wench, hark, harke, musicke? nay then the
Bride’s vp.
2. Is she vp? nay then I see she has been downe: Lord ha mercy on
vs, we women fall and fall still, and when we haue |135| husbands we
play upon them like Virginall Jackes, they must ryse and fall to our
humours, or else they’l neuer get any good straines of musicke out of
vs; but come now, haue at it for a mayden-head.
_strew._
_As they strew, enter Sir_ Quintilian Shorthose _with_ Peeter Flash
|140| _and two or three seruingmen, with lights._
_Sir quin._ Come knaues, night begins to be like my selfe, an olde man;
day playes the theefe and steales vpon vs; O well done wenches, well
done, well done, you haue couered all the stony way to church with
flowers, tis well, tis well, ther’s an |145| Embleame too, to be made
out of these flowers and stones, but you are honest wenches, in, in,
in.
2. When we come to your yeares, we shal learne what honesty is, come
pew-fellow.
_Exeunt._
_Sir quin._ Is the musicke come yet? so much to do! Ist come?
|150| _Omnes._ Come sir.
_Sir quin._ Haue the merry knaues pul’d their fiddle cases ouer their
instruments eares?
_Flash._ As soone as ere they entred our gates, the noyse went, before
they came nere the great Hall, the faint hearted villiacoes |155|
sounded at least thrice.
_Sir quin._ Thou shouldst haue reuiu’d them with a Cup of burnt wine
and sugar; sirra, you, horse-keeper, goe, bid them curry theyr strings:
Is my daughter vp yet?
_Exit._
_Flash._ Vp sir? she was seene vp an houre agoe.
|160| _Sir quin._ Shee’s an early sturrer, ah sirra.
_Flash._ Shee’l be a late sturrer soone at night sir.
_Sir Quint._ Goe too _Peeter Flash_, you haue a good sodaine flash of
braine, your wittes husky, and no maruaile, for tis like one of our
Comedians beardes, still ith stubble: about your busines, |165| and
looke you be nymble to flye from the wine, or the nymble wine will
catch you by the nose.
_Flash._ If your wine play with my nose Sir, Ile knocke’s coxcombe.
_Sir quin._ Doe _Peeter_, and weare it for thy labour;
|170| Is my Sonne in Law Sir _Walter Terell_ ready yet?
_Omnes._ Ready sir.
_Exit another._
_Sir Quin._ One of you attend him: Stay _Flash_, where’s the note of
the guestes you haue inuited?
_Flash._ Here Sir, Ile pull all your guestes out of my bosome; |175|
the men that will come, I haue crost, but all the Gentlewomen haue at
the tayle of the last letter a pricke, because you may read them the
better.
_Sir quint._ My spectacles, lyght, lyght, knaues:
Sir _Adam Prickshaft_, thou hast crost him, heele come.
|180| _Flash._ I had much a doe sir, to draw Sir _Adam Prickeshaft_
home, because I tolde him twas early, but heele come.
_Sir quint._ Justice _Crop_, what will he come?
_Flash._ He took phisicke yesterday sir.
_Sir quint._ Oh then _Crop_ cannot come.
|185| _Flash._ O Lord yes, sir yes, twas but to make more roome in his
Crop for your good cheare, _Crop_ will come.
_Sir quint._ Widdow _Mineuer_.
_Flash._ Shee’s prickt you see sir, and will come.
_Sir quint._ Sir _Vaughan ap Rees_, oh hee’s crost twise, so, so, so,
|190| then all these Ladyes, that fall downewardes heere, will come I
see, and all these Gentlemen that stand right before them.
_Flash._ All wil come.
_Sir quint._ Well sayd, heere, wryte them out agen, and put the men
from the women, and _Peeter_, when we are at Church bring |195| wine
and cakes, be light & nimble good _Flash_, for your burden will be but
light.
_Enter sir_ Adam _a light before him._
_Sir Adam Prickeshaft._ God morrow, god morrow: goe, in, in, in, to the
Bridegroome, taste a cup of burnt wine this morning, |200| twill make
you flye the better all the day after.
_Sir Adam._ You are an early styrrer Sir _Quintilian Shorthose_.
_Sir qui._ I am so, it behoues me at my daughters wedding, in, in, in;
fellow put out thy torch, and put thy selfe into my buttery, the torch
burnes ill in thy hand, the wine will burne better |205| in thy belly,
in, in.
_Flash._ Ware there, roome for Sir _Adam Prickeshaft_: your Worship--
_Exit._
_Enter_ Sir Vaughan _and Mistris_ Mineuer.
|210| _Sir quin._ Sir _Vaughan_ and Widdow _Mineuer_, welcome, welcome,
a thousand times: my lips Mistris Widdow shall bid you God morrow, in,
in, one to the Bridegroome, the other to the Bride.
_Sir Vaughan_. Why then Sir _quiontilian Shorthose_, I will step
into mistris Bride, and Widdow _Mineuer_, shall goe vpon M. |215|
Bridegroome.
_Mineu._ No pardon, for by my truely Sir _Vaughan_, Ile ha no dealings
with any M. Bridegroomes.
_Sir quin._ In widdow in, in honest knight in.
_Sir Vaug._ I will vsher you mistris widdow.
|220| _Flash._ Light there for Sir _Vaughan_; your good Worship--
_Sir Vaug._ Drinke that shilling Ma. _Peeter Flash_, in your guttes and
belly.
_Fla._ Ile not drinke it downe sir, but Ile turne it into that which
shall run downe, oh merrily!
_Exit Sir Vaughan._
|225| _Enter_ Blunt, Crispinus, Demetrius, _and others with Ladies,
lights before them._
_Sir quin._ God morrow to these beauties, and Gentlemen, that haue
Vshered this troope of Ladyes to my daughters wedding, welcome, welcome
all; musick? nay then the bridegroome’s |230| comming, where are these
knaues heere?
_Flash._ All here sir.
_Enter_ Terill, Sir Adam, Sir Vaughan, Celestine, Mineuer _and other
Ladies and attendants with lights._
_Teri._ God morrow Ladies and fayre troopes of gallants, that |235|
haue depos’d the drowzy King of sleep, _to Crowne our_ traine with your
rich presences, _I salute you all_;
Each one share thanks from thanks in generall.
_Cris._ God morrow M. Bride-groome, mistris Bride.
_Omnes._ God morrow M. Bride-groome.
|240| _Ter._ Gallants I shal intreate you to prepare,
For Maskes and Reuels to defeate the night,
Our Soueraigne will in person grace our marriage.
_Sir quin._ What will the king be heer?
_Ter._ Father he will.
|245| _Sir quin._ Where be these knaues? More Rose-mary and gloues,
gloues, gloues: choose Gentlemen; Ladyes put on soft skins vpon the
skin of softer hands; so, so: come mistris Bride take you your place,
the olde men first, and then the Batchelors; Maydes with the Bride,
Widdows and wiues together, the priest’s |250| at Church, tis time that
we march thether.
_Ter._ Deare _Blunt_ at our returne from Church, take paines to step to
_Horace_, for our nuptiall songs; now Father when you please.
_Sir quin._ Agreed, set on, come good Sir _Vaughan_, must we lead |255|
the way?
_Sir Vau._ _Peeter_ you goe too fast for Mistris pride: so, gingerly,
gingerly; I muse why Sir _Adam Prickeshaft_ sticks so short behinde?
_Sir quin._ He follows close, not too fast, holde vp knaues,
|260| Thus we lead youth to church, they vs to graues.
_Exeunt._
_Horrace sitting in a study behinde a Curtaine, a candle by him
burning, bookes lying confusedly:_ to himselfe.
_Hor._ To thee whose fore-head swels with Roses,
|265| Whose most haunted bower
Giues life & sent to euery flower,
Whose most adored name incloses,
Things abstruse, deep and diuine,
Whose yellow tresses shine,
|270| Bright as _Eoan_ fire.
O me thy Priest inspire.
For I to thee and thine immortall name,
In--in--in golden tunes,
For I to thee and thine immortall name--
|275| In--sacred raptures flowing, flowing, swimming, swimming:
In sacred raptures swimming,
Immortal name, game, dame, tame, lame, lame, lame,
Pux, hath, shame, proclaime, oh--
In Sacred raptures flowing, will proclaime, not--
|280| O me thy Priest inspyre!
For I to thee and thine immortall name,
In flowing numbers fild with spright and flame,
Good, good, in flowing numbers fild with spright & flame.
_Enter_ Asinius Bubo.
|285| _Asini._ _Horace_, _Horace_, my sweet ningle, is alwayes in
labour when I come, the nine Muses be his midwiues I pray _Jupiter_:
Ningle.
_Ho._ In flowing numbers fild with sprite and flame,
To thee.
|290| _Asini._ To me? I pledge thee sweet Ningle, by _Bacchus_ quaffing
boule, I thought th’adst drunke to me.
_Hor._ It must haue been in the deuine lycour of _Pernassus_, then in
which, I know you would scarce haue pledg’d me, but come sweet roague,
sit, sit, sit.
|295| _Asini._ Ouer head and eares yfaith? I haue a sacke-full of newes
for thee, thou shalt plague some of them, if God send vs life and
health together.
_Hor._ Its no matter, empty thy sacke anon, but come here first honest
roague, come.
|300| _Asini._ Ist good, Ist good, pure _Helicon_ ha?
_Hor._ Dam me ift be not the best that euer came from me, if I haue any
iudgement, looke sir, tis an _Epithalamium_ for Sir _Walter Terrels_
wedding, my braines haue giuen assault to it but this morning.
|305| _Asin._ Then I hope to see them flye out like gun-powder ere
night.
_Hor._ Nay good roague marke, for they are the best lynes that euer I
drew.
_Asin._ Heer’s the best leafe in England, but on, on, Ile but |310|
tune this Pipe.
_Hor._ Marke, _to thee whose fore-head swels with Roses_.
_Asin._ O sweet, but will there be no exceptions taken, because
fore-head and swelling comes together?
_Hor._ Push away, away, its proper, besides tis an elegancy to |315|
say the fore head swels.
_Asin._ Nay an’t be proper, let it stand for Gods loue.
_Hor._ Whose most haunted bower,
Giues life and sent to euery flower,
Whose most adored name incloses,
|320| Things abstruse, deep and diuine.
Whose yellow tresses shine,
Bright as _Eoan_ fire.
_Asini._ O pure, rich, ther’s heate in this, on, on.
_Hor._ Bright as _Eoan_ fire,
|325| O me thy Priest inspire!
For I to thee and thine immortall name ---- _marke this_.
In flowing numbers fild with spryte and flame.
_Asini._ I mary, ther’s spryte and flame in this.
_Hor._ A pox, a this Tobacco.
|330| _Asin._ Wod this case were my last, if I did not marke, nay all’s
one, I haue alwayes a consort of Pypes about me, myne Ingle is all fire
and water; I markt, by this Candle (which is none of Gods Angels) I
remember, you started back at sprite and flame.
_Hor._ For I to thee and thine immortall name,
|335| In flowing numbers fild with sprite and flame,
To thee Loues mightiest King,
_Himen_ ô _Himen_, does our chaste Muse sing.
_Asin._ Ther’s musicke in this.
_Hor._ Marke now deare _Asinius_.
|340| Let these virgins quickly see thee,
Leading out the Bride,
Though theyr blushing cheekes they hide,
Yet with kisses will they fee thee,
To vntye theyr Virgin zone,
|345| They grieue to lye alone.
_Asini._ So doe I by _Venus_.
_Hor._ Yet with kisses wil they fee thee, my Muse has marcht (deare
roague) no farder yet: but how ist? how ist? nay prethee good _Asinius_
deale plainly, doe not flatter me, come, how?--
|350| _Asin._ If I haue any iudgement:
_Hor._ Nay look you Sir, and then follow a troope of other rich and
labour’d conceipts, oh the end shall be admirable! but how ist sweet
_Bubo_, how, how?
_Asini._ If I have any Iudgement, tis the best stuffe that euer |355|
dropt from thee.
_Hor._ You ha seene my Acrosticks?
_Asi._ Ile put vp my pypes and then Ile see any thing.
_Hor._ Th’ast a Coppy of mine Odes to, hast not Bubo?
_Asi._ Your odes? O that which you spake by word a mouth at |360| th’
ordinary, when Musco the gull cryed Mew at it.
_Hor._ A pox on him poore braineles Rooke: and you remember, I tolde
him his wit lay at pawne with his new Sattin sute, and both would be
lost, for not fetching home by a day.
_Asi._ At which he would faine ha blusht but that his painted |365|
cheekes would not let him.
_Hor._ Nay sirra the Palinode, which I meane to stitch to my Reuels,
shall be the best and ingenious peece that euer I swet for; stay
roague, Ile fat thy spleane and make it plumpe with laughter.
|370| _Asi._ Shall I? fayth Ningle, shall I see thy secrets?
_Hor._ Puh my friends.
_Asi._ But what fardle’s that? what fardle’s that?
_Hor._ Fardle, away, tis my packet; heere lyes intoomb’d the loues of
Knights and Earles, heere tis, heere tis, heere tis, Sir |375| Walter
Terils letter to me, and my answere to him: I no sooner opened his
letter, but there appeared to me three glorious Angels, whome I ador’d
as subiectes doe their Soueraignes: the honest knight Angles for my
acquaintance, with such golden baites-- but why doost laugh my good
roague? how is my answere, prethee, |380| how, how?
_Asi._ Answere, as God iudge me Ningle, for thy wit thou mayst answer
any Iustice of peace in England I warrant; thou writ’st in a most
goodly big hand too, I like that, & readst as leageably as some that
haue bin sau’d by their neck-verse.
|385| _Hor._ But how dost like the Knights inditing?
_Asi._ If I haue any iudgement; a pox ont, heer’s worshipfull lynes
indeed, heer’s stuffe: but sirra Ningle, of what fashion is this
knights wit, of what blocke?