Die Literatur der Neuzeit hat mehr vorwiegend biographischen
Charakter, daher für die Kenntnis der einzelnen Zoologen jeweilen
die Biographien zu konsultieren sind. Außerdem ist die obenerwähnte
allgemeine Literatur entsprechend ihrer Orientierung auf die jedesmal
aktuelle Zoologie für das 18. und 19. Jahrhundert ausführlicher als
für das Altertum, und für die neueste Zeit enthält begreiflicherweise
die zoologische Literatur selbst hinreichende Hinweise auf die
nächstliegende Vergangenheit.
Für das biographische Material sind am besten zu konsultieren die Allg.
Deutsche Biographie, die ~Biographie universelle~, das ~Dictionary
of National Biography~, woselbst auch die Nachweise ausführlicherer
Biographien zu finden sind.
+Hartmann, E. v.+, Die Abstammungslehre seit Darwin. Annal. d.
Naturphilos. Bd. II.
+Wigand, Alb.+, Der Darwinismus. Bd. III. 1877.
Zahlreiche Schriften +W. Mays+ in den neuesten Jahrgängen der Verh.
des Naturw. Vereins Karlsruhe, sowie desselben Autors, Die Ansichten
über die Entstehung der Lebewesen. Karlsruhe 1905.
+Hertwig, O.+, Die Entwicklung der Biologie im 19. Jahrhundert. Verh.
Ges. D. Naturf. u. Ärzte. 1900.
+Wasielewski, W. von+, Goethe und die Deszendenzlehre. Frankfurt a.
M. 1904 (enthält die frühere Literatur).
+Camerano, L.+, ~Materiali per lo studio di Zoologia in Italia
nella prima metà secolo XIX~. (Ebenda Angabe der früheren Arbeiten
desselben Autors.)
+Graff, L. von+, Die Zoologie seit Darwin. Graz 1896.
+Dannemann, Fr.+, Grundriß d. Gesch. d. Naturwissenschaften. 1896.
+Marcou, J.+, ~La science en France~. 1869.
+Radl, E.+, Geschichte der biologischen Theorien seit dem Ende des
17. Jahrhunderts. 1905.
+Flower, W.+, ~Essays on Museums. London~. 1898.
+Romanus, J.+, Darwin und nach Darwin (deutsch). 1892.
+Boelsche, W.+, E. Haeckel, ein Lebensbild. 1905.
+Goethe+, +Humboldt+, +Darwin+, +Haeckel+ von W. May. 1904.
[1] Von Aufzählung der Quellen, die vom Verf. mit wenigen Ausnahmen
selbst beigezogen worden sind, mußte Abstand genommen werden;
ebenso von der Erwähnung einer großen Zahl von Spezialarbeiten,
schon weil die Mehrzahl derselben nicht auf Quellenstudium beruht.