(kommt zu ihm herüber):
Na denn fix tau!
Kühn:
Wirst du dat Ding doa baben verkoopen?
Schuckert:
Wat denn for'n Ding?
Kühn:
Dat Weib ohne Fiet.
Schuckert:
Hähähä! Wat hast du woll in din Breegenkasten, det du dat Unglück
erhanneln wilt!
Kühn:
Wer seggt dir, dat ick dat erhanneln will. De fremde Professor will et
erhanneln!
Schuckert:
De Fremde, de bi Klas Olfers is? Hähähä! Tschä, worum nich. Dat wier
woll am Enn all mieglich to maken. -- Adjüs Kühn! (Er setzt seinen Weg
über die Dünen fort, nachdem er dem Tischler noch zwei Bretter
aufgeladen.)
Kühn:
Hierst, bring dat Ding dal in'n Krug. Wist nich?
Schuckert:
Jau, jau.
Kühn:
De fremde Professor zahlt proper, segg ick!
Schuckert:
Hei soll ja wull hier baben een bisken sin! (Tippt sich mit dem Finger
an die Stirn.)
Schuckert folgt den anderen Fischern und stößt mit ihnen unten vom
Strand ein Segelboot durch das flache Wasser ins tiefe Meer.
Meister Kühn rückt die Bretter auf die Schulter zurecht, dabei
fällt ihm eins wieder herunter. Gleich darauf taucht Mäurer und
sein Freund Schilling auf. Dieser ist ein hoher, blonder, bartloser
Mensch, mehr der Typus eines feingeistigen Schweden, als eines
Deutschen. Die Kleider hängen sehr lose um seinen mageren und
eleganten Körper. Das Gesicht wirkt durch tiefliegende große Augen
und Magerkeit etwas verfallen. Strohhut, Sommerüberzieher,
Pastellkasten.
Schilling:
Halten Sie mal, bleiben Sie mal stehen, Mann! (Er stolpert herzu, läßt
den Malkasten fallen und faßt das heruntergefallene Brett an einem Ende
mit zwei Händen an.) Komm, faß mal die andre Seite an, Ottfried!
Kühn:
Sie sind ja zu gütig! Recht scheenen Dank, meine Herren!