Wenn die Stunde saust,
Und die Frühe säumt,
Wacht der Schläfer schwer
Wie Ertrunkner auf.
Schlamm weilt auf der Stirn,
Und ins Haargewirr
Flechten Tang und Gras
Braunen Bettelkranz.
Und es ist ein Haus
Voll von Sang und Hall.
Lampe lebt in Rauch
Über Treppen hin.
Eine Mutter geht. . .
Und er weiß nicht wo,
Duft und Stimme wird
In der Höhe süß.
Doch ein Priester ernst
Schreitet in die Fern'
Seinem Stabe nach,
Goldnem Vogelknauf.
Und Vestalin sitzt
Bei dem Flammentier,
Springt ein Wind herein,
Hütet sie den Schoß.
Wo der Tempelbau
Oben offen ist,
Schwebt ein Adler groß
Unterm Morgenmeer.
Und die Schläferstirn
Löset ein Gesang,
Und das Herze wächst
Mit der Flut des Nils.