„Das ist ein +geradezu wundervolles+ Buch! Ohne eigentlich die
Absicht zu haben, mich gleich eingehend mit ihm zu beschäftigen,
fing ich an zu lesen und ward +so gefesselt+, daß ich jede freie
Minute zum Weiterlesen benutzte. Nie vordem sind mir die Träger
der römischen Geschichte von Scipionen und Gracchen an bis hin zu
Hadrian und Marc Aurel so lebendig entgegengetreten, nie sind mir die
Motive ihres Handelns so deutlich geworden; von manchen -- Pompejus,
Cäsar, Marc Anton, Lucull -- habe ich auch ein nicht unwesentlich
anderes Bild erhalten, als es mir vom Geschichtsunterricht her in
der Erinnerung stand. Was diese Lebensbilder +so überaus reizvoll+
macht, ist die +psychologische Kunst+, mit der der Verfasser es
versteht, die Gestalten zu beseelen; was er bietet, ist nicht trockene
Geschichtsschreibung, sondern künstlerische Formgebung.“
Die Deutsche Schule.