Söller [im Alkoven].
O Tod! Er geht mit ihr! Weh mir, ich bin verloren!
Heraus aus deinem Nest!
[Er wagt sich halb aus dem Alkoven und horcht.]
Ich bin auf beiden Ohren
Entweder wirklich taub - Sie ist doch noch nicht fort!
Und dennoch rührt sich nichts, ich höre nicht ein Wort.
Wie wär es, wenn ich mich ein bißchen näher machte?
[Er wagt sich langsam an die große Türe.]
Sie reden noch! Ganz leis! - Zum Henker!
[Er meint, es käme jemand, und fährt wie ein Blitz in den Alkoven.]
Sachte! Sachte!
Es kömmt kein Mensch.
[Er will wieder heraus.]
Versuch's!
[Er traut nicht.]
Das ist zu viel gewagt.
[In der äußersten Karikatur von Verlegenheit.]
Was fang ich an! Ich bin ein Hahnrei!
[Er rennt mit dem Kopf wider die Wand.]
Ah! es ragt
An meiner Stirne schon das Zeichen meiner Würde
Hervor. Was ist zu tun?
[Er schlägt auf die Tasche.]
Komm, meine teure Bürde!
Komm, rette dich mit mir, und leite mich zum Wein,
Solang man trinken kann, läßt sich's noch glücklich sein.
Der wohlgekrönte Stand ist keiner von den bösten;
Als Hahnrei kann man sich eh als am Galgen trösten.
[Eilig durch die Nebentüre fort.]