Mit etwa 700 Abbildungen auf Tafeln

Das Werk Francés ist von einem Forscher geschrieben, der die

Phantasie und die Sprachkraft eines Dichters hat. Nicht ein

prähistorisches Ereignis ist in diesem großen Gemäldezyklus die

Schöpfung, sondern ein Hergang, der sich immer erneuert. Immer

noch bebt in den glühenden Tiefen die Erde und baut an Gebirgen

kommender Äonen. Immer wogt die salzige Flut um die Länder, hier

abreißend, dort hinzutragend. Immer wandern und sterben, durch

Sonne und Luft verwitternd, die eisigen Alpengipfel. Üppig und

schön blüht die Vegetation; doch nicht in fernen Erdzeiten,

sondern in einer, die nur wenig zurückliegt, vielleicht erst in

der Gegenwart hat sie diese Üppigkeit und Schönheit erreicht.

Immer wirft das Leben alte Formen zu den Toten und bringt in

geheimnisvoller Anpassung neue hervor. Nur ein Tag ist die

Geschichte der Erde und dennoch uferlose Ewigkeit. Mit einer

Versinnlichung, die die Rätsel der Geologie hell überleuchtet,

wie ein Erzähler von einem Bild zum andern führend, gibt Francé

Zusammenfassungen letzter Resultate. Jedem Leser verständlich,

gehört dieses Buch zu den Meisterwerken einer volkstümlichen

Darstellungskunst.

Die seltsamen Geschichten des Doktor Ulebuhle · 第 36 / 38 题