_FRIEDRICH SPEE._
[_Scherer D._ 334, _E._ 338.]
Geboren 1591 zu Kaiserswerth am Rhein. Er trat früh in den
Jesuitenorden zu Cöln und starb zu Trier 1635 an einer Krankheit,
die er sich bei der Pflege kranker Soldaten zugezogen. Er schrieb
gegen das Verbrennen der Hexen. Sein ‘Güldnes Tugendbuch’ ist
ein prosaisches Erbauungsbuch mit eingeschalteten Gedichten;
seine ‘Trutz-Nachtigal’ eine Sammlung geistlicher Lieder. Beide
Werke erschienen erst nach seinem Tode 1649. ‘Trutz-Nachtigal’
herausgegeben von Balke (Leipzig 1879).