Eben erhalte ich einen wunderbaren Brief von einem Obristen in
hessischen Diensten, der ehmals mit mir in Leipzig zusammen studiert
hat, und mir die Stelle als Adjutant bei ihm anträgt, wenn ich ihn
nach Amerika begleiten will. Wie, Rothe! dieser Sprung aus dem
Schulmeisterleben auf die erste Staffel der Leiter der Ehre und des
Glücks, der Himmelsleiter, auf der ich alle meine Wünsche zu
ersteigen hoffe. Was sagst Du dazu? Und ihr Bild nehme ich mit.
Mit diesem Talisman in tausend bloße Bajonetter zu stürzen--Ha, Rothe,
daß Du fühlen könntest, wie mir das Herz schlägt! Künftige Woche
läßt sie sich malen. O die großen Akkorde des Schicksals, des
göttlichgütigen Schicksals, dem wir in den umwölkten Stunden durch
unsere Verwünschungen soviel Unrecht tun. Hörst Du sie nicht auch?
segnest Du sie nicht auch? Wie sich alles, alles vereinigt, alles
vereinigen muß--Warum antwortest Du mir denn nicht?