Fünf Uhr morgens. Alles ist gebadet in gelbem Sonnenlicht. Noch ist es
frisch und kühl. Viele Touristen erheben sich aus dem Schlaf,
unausgeschlafen, der Sonne entgegen. Leicht wird es ihnen, mit kaltem
Wasser das Schlafbedürfnis zu bannen. Noch ist es kühl, und man
schreitet dem heißen Tag entgegen, wie in die heiße Schlacht!
Viel zu wenig bieten der Tag und die Stunde den meisten. Und auch das
genügsamste Herz lechzt nach Außergewöhnlichem. Da kommt der
Juli-Sonntag in grellem gelbem Licht! Juli-Sonntag, du sollst es
bringen!
Überallhin echappiert die unzufriedene Menschheit. Müde gelaufen fällt
sie dann zurück in die Pflicht! Montag, wie wärest du sauer, wärest du
nicht die Quelle und Ursache sonntäglich kommenden süßen Glücks!
Sonntags siehst du die Müden in Wiesen und Wäldern gelagert, rein
gebadet vom Schmutz der vergangenen Woche, kommender Woche gefaßter
entgegenharrend.