Eine junge Frau, die ich seit lange als eine fast Heilige an Demut und
Sanftmütigkeiten verehre, kam an mein Krankenbett, bleich und verstört.
Sie erzählte mir, daß ihr Mann, der sich für sie aufopfere,
Gesichtsneurose habe und sich, mit ihrer Einwilligung, der Operation auf
Tod und Leben unterziehen wolle. Sie wisse nicht, ob sie es gestatten
solle. »Soll ich, soll ich nicht, soll ich?! Ich werde es also an meinen
Knöpfen abzählen —.«
Ich lag da, von meinen Leiden zerfressen, und sie stützte den Kopf in
die Hand.