Ich weiß ein dunkles Tor.
So klein oder so groß es ist,
kommt, ihr fröhlichen Kinder!
da stoßen wir all unsre Freuden
und all unsre Leiden hinein,
in leidfroher Lust,
in lustbangem Leid,
die müden.
Irgendwo, irgendwie ist dahinter ein Jungbad.
Wenn sie wieder hervorkommen,
die lieben gewaschenen Seelchen,
zu uns,
in die Sonne,
so gibt es eine neue Lust! ...
Was es doch ist!
Dir geht es schlimm,
mir nicht besser!
O wärs am Ende!
Aber hier ist mein, dein Leid,
meine, deine Sehnsucht,
und hier ist ein drittes,
Notwendiges!
Was ist es?
Ist es ein Keimchen, das noch sprießen muß?
Ist es ein Sonnenstäubchen, das noch wirbeln muß?
Ist es eine Blume im Mai,
eine Flocke im Winter,
ein bunttaumelndes Blatt im Herbst,
ein Staubkörnlein am Sommerweg?
Was ist es?
Wenn es nicht wäre,
wäre die Welt am Ziel!
Wenn es nicht wäre,
läge die Welt in Trümmern!
Mein, dein Muß und Zwang! --
Was ist es doch?
Zwischen Anfang und Ende
müssen wir ihm befohlen sein! ...
Der Neugeburt eines Mückleins wohl,
das noch zum Licht will ...