Chrysander. Verspottungen? Sie müssen mich schlecht kennen. Was ich
sage, das sag ich. Ich habe die Sache nun besser überlegt; ich sehe,
Juliane schickt sich für meinen Sohn nicht und er sich noch viel
weniger für Julianen. Sie lieben sie; Sie haben längst bei mir um sie
angehalten; wer am ersten kömmt, der muß am ersten mahlen. Ich habe
eben mit meinem Sohne davon geredt--Sie kennen ihn ja--
Valer. Himmel, was hör ich? Ist es möglich? welche glückliche
Veränderung! Erlauben Sie, daß ich Sie tausendmal umfange. Soll ich
also doch noch glücklich sein? O Chrysander! o Damis!
Chrysander. Reden Sie mit ihm und setzen Sie ihm den Kopf ein wenig
zurechte. Ich will zu Julianen gehen und ihr meinen veränderten
Entschluß hinterbringen. Sie wird mir es doch nicht übelnehmen?
Valer. Übel? Sie werden ihr das Leben wiedergeben, so wie Sie es
mir wiedergegeben haben.