In einer umfangreichen Kritik schreibt Willy Rath in der
Täglichen Rundschau:
»Die beiden Ritterhelm« sind ein sehr ernstes und doch heiter
anmutendes Buch, ein Werk schönster Reife. Zwei, eigentlich drei
Sprossen einer Patrizierfamilie werden mit kundiger Liebe und
zugleich mit gelassener Sachlichkeit dargestellt ... In der
Darstellung selbst und ebenso zwischen Darstellung und Stoff
herrscht eine undurchbrochene Einheit, als sei das Ganze
mühelos in einem Zuge heruntergeschrieben. Und der Einheit
gesellt sich eine außerordentliche Feinheit, die in diskretester
Form sehr bedeutsame psychologische und gesellschaftkritische
Ausblicke eröffnet. »Die beiden Ritterhelm« -- so darf prophezeit
werden -- gehören im literarischen Heute zu dem wenigen, das
bleiben wird.