Ick mütt bi disser Gelegenheit ook noch vörtellen van der Brügg in
dem Slemminer Holt, wo de Weg nah Zornow utlöpt. Da geit dat gar
wunnerlich to; wo menniger stolter Rüter hett sick dar den Sand vam
Pels schüddeln müßt! Denn jede Kreatur weet darüm un wahrschuwt,
datt et da nich richtig is. As ick een Jung van viertein, föftein
Jahren was, hödd ick de Koi bi dem Holländer to Slemmin un drew oft
int Holt, un wenn ick ook dem wilden Jäger sine Hund hett hedd, keen
Kalf hedd ick achter de Sünn äwer de Brügg kregen. Darüm steit da
herüm ook jümmer dat schönste un längste Gras, denn dat Veh müßt den
Verstand verlaren hebben, dat da mit egnem Willen gräsen gahn wull,
un ick glöw, keen dummer Dreihhals van Schaap edder Goos würd da een
Halmken anrühren. Un wer des Nachts äwer de Brügg föhren edder riden
mütt, o Herre Jemerus! wat kost't dat oft vör Künst un Sprüng! Un wo
snuwen de Perd un zittern un daddern un bäwern vör Angst, datt se
äwer de behexte Brügg schälen, un scheten up der Brügg in de Knee un
laten den schumigen Sweet vam Liwe drüppeln, as hedden se een paar
Mil im Galopp lopen, edder as wenn se in de Lüchting van Kanonen
springen schullen. De Minsch alleen wett nicks davon, wenn se em't
nich vörtellt hebben edder wenn he nich in der Nacht kümmt un de Ulen
und Kraihen in so dickem Swark üm de Düwelsbrügg flegen. Un ditt is
de Geschicht van der Brügg:
In Zornow was eene smucke Dern, eenes Schepers Dochter, de hedd sick
dreimal vörjumfert un jedesmal ehr Kind ümbröcht, un de drei Kinder
in dem Graben bi der Brügg in de Erd steken. Äwerst achter dem
drüdden Kinde is de Satansundhad utkamen, un se hebben de Dern nahmen
un se in eenen Sack dhan un bi der Brügg in dem Graben vörsöpt, un
hebben de Lik van der armen Sünnersche bi ehren Kindekens ingraben.
Äwerst wat künn tüschen dissen Vördrag wesen? Un't is darnah eene
dulle un wilde Wirtschaft worden, datt den Lüden de Haar to Barg
stahn sünt, so hebben sich de flegenden un klagenden Geisterken van
den Kindekens föhlen un vernehmen laten. Un wer in dem Holte wat to
dhon hett, dem will ick nich raden, datt he sick lang nah
Sünnenunnergang edder vör Sünnenupgang da betrappeln lett. Dat piept
un flüstert un wispert un tutet un hült da denn de ganze Nacht dörch,
as wenn Katten Hochtid hollen edder lütte Kinder quarren, un
Ulengequiek un Kraihengeschrei klingt jümmer datüschen. Denn in
eener hollen Eek äwer der Brügg sitt Dag und Nacht eene olde Ul, un
dat is de arme Schepersdochter, de in disser Welt keene Rauh findt.
Un des Nachts mütt se jümmer hen un her flegen van Boom to Boom un
van Twig to Twig un schreien un quiken, datt eenem de Haar up dem
Kopp susen, un drei junge Ulen uhuen un flegen jümmer achter ehr her,
un dat sünt de drei Kinder, de se vermordt hett. Äwerst tüschen
twelw un een da geit et erst recht lustig, un Gott gnade dem, de denn
äwer de Brügg mütt. Denn hett sick dat ganze Ulenrik tosam vörgadert,
un se maken eene Musik in der Luft, wornah dat ganze düwelsche Heer
in der ersten Mainacht danzen künn, un een hungriger Wulf mit
glönigem Rachen steit an der Eck un hölt eene Baßviol tüschen den
Beenen un speelt lustig up, un Vöss un Katers un Marten, Ilken un
Wesel un anner deefsches Nachtgesindel danzt dato. Ick hew't nich
sehn, äwerst de Smitt in Slemmin hett't sehn. De is mal darunner
geraden, un he was äwen nich up Gottes Strat, denn he hedd de Äx up'm
Nacken un wull sick eene junge Eek hauen. Den hebben se terreten und
terzust--hast du mir nicht gesehen--un so is he to Huse kamen ganz
terkraßt un verbaast, un sine Oldsche hett em drei Weken eene
Kindersupp kaken müßt: so hedden de Satansgesellen den armen Schelm
afängstigt. Dat is äwerst wiß un wahr, wat ick van den Koien un
Perden vörtelld hew, un keen ordentlich un christlich Deerd un Vagel,
de van Gott weet, geit in de Eek edder sett't sick da herüm. Ick hew
all min Dag keenen Vagel in ehren Twigen singen edder zirpen hürt,
Ulen un Hawks un Kraihen, Rawen und Hesters un anner dergliken
Düwelsgerät dat süht man woll darup sitten. Mit der Brügg is't äwen
so; keen ehrlicher Vagel sitt up ehren Pösten edder Geländer, nich
eenmal eener van den lustigen un näswisen Vägeln, as de Meesk, de
Quäkstart edder Steenbicker, de sünst so nülich un flink sünt alles
Holt, wat se man sehn, to besitten un to befladdern. Denn ook de
allergeringsten un lüttesten Deerdeken weten een beten van Gott, un
et weiht en ook een beten Wind to, wo wat Gewaltigs un Greulichs
geschehn ist, un gruweln sick davör."
De Köninge van den Deerden.
Jochen Eigen un Johann Geese satten eenes Dags mit annern Meihers
achter eener Weitenhock un höllen ehre Ihrmdagstid un firden un
vörtellden sich Geschichten. Un Johann Geese, de een fram Minsch un
in der Heiligen Schrift un in dem Gesangbook so to Hus was, datt he
flinker as de Scholmeister un Köster upslan un finnen kunn, hedd de
Geschicht vörtelld, de man in dem negenden Kapittel des Books der
Richter lest, wo Jotham den Lüden van Sichem eene Fabel vörtellt van
den Bömen, de hengingen un sich eenen Köning wählen wullen, un wo de
Ölboom un Figenboom un Winstock nich Köning warden wullen un wo to
goder Letzt de Durnbusch Köning wurd, een ruger un harder Gesell, de
de annern Böme terruppen un terzusen schull. Då fung nu Jochen Eigen
an un sprack: Broder Johann, hupen heel! datt is eene hübsche un
nüdliche Geschicht van dem Abimelech un dem Durnbusch, un nu will ick
ook eene Geschicht vörtellen, un ji schällt sehn, datt et nich licht
is, een Köning to sin un et allen Minschen recht to dhon: denn to
schellen un to brümmeln giwt et jümmer watt, solang de Welt steit.
Un nu spitzt de Uhren un markt up, Jungs!
De Deerde weren eenes Dags uneenig unner sich, wen se tom Köning
kiesen schullen. De olde Löwe was dood, un eenen Löwen wullen se
nich wedder; denn se seden: De hett scharpe Tänen un eenen Buk as een
Oss un frett in Eenem furt, un man schall et sich noch as eene Gnad
reknen, wenn he Eenen tom Hawe röppt, datt man in sinen
majestätischen Buk herunnerspazieren mütt. Un wenn he eenen ook grad
nich upfrett, so is sin Anschien un sin Gelat un Gebrüll schier eene
Angst; un ook wenn he sacht un fründlich dhon will, strakt he so mit
den Tatzen, datt dat Blood dårna kümmt. Un sine Macht un Kraft, wat
se sine Majestät heten, wat helpt se, wenn he de meiste Tid vörslöpt?
Då känen sine Landfleger un Vägde un Eddellüd un Jagdjunker doch
dhon, wat se willen, un den armen Lüden dat Fell äwer de Uhren theen.
Denn hett he een paar Ossen edder een paar Dutzend Hamel un Reh
verslungen, so snorkt de Fuljahn oft dre vier Dage un deed sine Ogen
nich up, un Recht un Tucht mütt sine Ogen denn woll todhon. So
spreken un meinden de meisten un wullen platterdings des Löwen Sähn
nich wählen, un streeden un kifden lang mit eenanner, wer denn de
düchtigste were Köning to wesen un se mit Macht un Leewde to stüren.
Un et ging bunt äwer Eck in dem Rike un was slimmere un grötere
Verwirrung un Elend, as tor Tid der Löwigen Gierigkeit un Fulheit
west was. Toletzt, wiel se up keene Wise eenen scharpen un klauigen
Herrn hebben wullen, nehmen se den Pudel, un seden to em: Du schast
unse Köning wesen. Denn se dheden mankanner spreken: De Pudel is
sachtmödig un fredselig un fründlich mit den Lüden un sin Mul so
grothartig as sin Swanz, womit he an allen henfichelt un sich
anfründlicht, un dheed keenem Kinde wat to Leeden, un is still un wis
un nadenklich; un wenn he mal lustig sin will, watt för schöne Künst
ward he sinen leewen Underdanen vörmaken! Ook frett he nich veel un
hett eenen lichten Slap, un meist wakt he des Nachts un studiert as
de olden Wisen in dem Mand un den Stiernen. He ward een finer un
gerechter Herr sin un keen Deef un Röwer ward unner em upkamen känen.
De gode Pudel, de keene hoge Gedanken van sich hedd un würklich in
aller Sachtmödigkeit un Demoth so vör sich henging, verschrack sich
går veele, as se em dat grote Ding seden, un wull nich Köning warden
un strüwde sich sehr. Awerst de Deerde nödigden en, un setteden em
mit Gewalt de Kron up den Kopp un dheeden em Swert un Zepter in den
Klauen, un so müßt he se woll dregen. Un alle Deerde tierden sick as
unsinnig un jubilirden un juchheiden un krajölden äwer de Maaten,
datt se eenen so wisen un sachtmödigen Köning hadden; un se nömden en
mit eenen Binamen Köning Gapus, wat de Wisheit bedüdet, un meenden,
nu schüll de güldene Tid wedderkamen un dat Paradies, wo keen Winter
un keene Arbeit was, wo de Löwen un Tiger Gras gespist un de Wülwe un
Lämmer fredlich mit eenanner spelt hebben; un van Roof un Murddhaden
un Doodslag würd man nu un nümmer nicks mehr hören. Awerst o je! dat
geschach går anners.
De Pudel was gewiß sehr fram un weekhartig un sachtmödig un wedelde
un bellde alle sine Unnerdanen fründlich an un bleckte gegen keenen
eenzigen de Tänen; un dat gefeel en woll. Ook was he een spårsam
Husholler, un een paar Müse, de de Kater, de sin äwerste Käkenmeister
was, em däglich lewern müßt, un een paar Happen van verrecktem Veeh
edder Wild makten ein satt. De ganze grote Denerschaft, welke de Löw
hollen hedd, Leoparden, Panther, Tiger, Veelfreter, Wülwe, Vösse,
Apen un all de bunten un lichten Musikanten, de Singvägel, de ut
allen Landen tohoopbröcht wurden, dem Köning un sinen Eddellüden bi
der Tafel uptospelen, un all de annern Dhonichgode, de dat Land
vörteerden, wurden vörjagt edder afdankt, un een einziges kleenes
Hündeken, dat van Older krietwitt worden was, het' un was Salomos
wiser Rath un Gesellschaft, un Hofmeister un Hofmarschälle un
Kammerjunker un Jagdjunker un Hingstrider un Vörrider un Löper un all
de blanke un hoge Staat wurden rein afschafft, un ook de
Oberstwaschmeister un Oberstluser un de Flegen- und Muggen-Vördriwer,
de bi dem seligen Löwen de üpperste Mann west was, kregen ehren
Afsched un mennige annere Deners, de de Löw sich to sinem Vergnögen
toleggd hedd. Denn de grote un lütte Wasch un de Süwerung sines
Liwes vörrichtede de Herr sülwest, un in siner Niederdrächtigkeit
makte he sinen Unnerdhanen går oft dat Vörgnögen, vör en int Water to
gahn Sök Verlorn to spelen un to apportiren. Denn dat mütt man
gestahn, eene Nese hedd Köning Gapus, as keen Hund sit der Arche
Noahs, eene rechte königliche Nese. Dat was äwerst sine beste Lust,
int Water to springen; un sine Unnerdhanen, de to Hawe kemen, wüßten
et all un brächten Stöcke un Steene mit, de se em int Water smeeten,
wonach he swomm, un Stücken Brod, wobi se Sök Verlorn repen, un de he
fung un to gliker Tid upfratt. So wusch he sich denn jümmer sülwest
un kostede dat dem Lande keenen Penning. Sin Oberstkamerling was dat
witte Hündeken, dat he as sinen Fründ un Staatsminister mit sich hedd
dat em mit sinen Poten de Haar torechtstrek, wenn he sich nah dem
Bade an de Sünn drögde, un se glatt un lockig lede, wenn se em vam
Wind mal vörstöwert weren. Un de Overluser edder de Overlusersche
was de Kraih, un de dheed den Deenst ümsünst un kreeg keene
Traktamenten dåvör; denn de Lüse un Flöh, de se dem Herrn affung,
smeckten ehr går söte. Egentlich hedd se noch woll wat togewen
schullt, datt se so ümsünst jümmer de Tafel deckt fund, äwerst de
groten Herren kämen dat nich so nau nehmen als wi lütte Lüde, den 't
knapp tosneden is.
So was nu een gewaltig Jubeln un Froid äwer den fründlichen wisen
hushollerschen geburschen un niederdrächtigen Herrn Pudelkönig Gapus,
un alle Lüde prisden sick glücklich, datt de olde Löwe dood un sine
Kinder van dem Thron verdrängt weren. Awerst dat durde nich lang, so
wurd et unklar un unschier. Denn wat kann de beste un christlichste
Köning utrichten, wenn de Groten im Lande un de egenen Fründe em nich
tapper un rechtschaffen bistahn? Disse Fründe un Verwandten van
Köning Gapus kemen nu all to minter Mal, as wenn de Müse bi hellem
Sünnenschien ut dem Stroh kribbeln un krimmeln, mit heelen Hupen to
Hawe, all wat Hund, Köter, Räkel un Tewe het up dre Beenen hinkt un
mit dem Swanz waifelt un sweifelt. Då kam Dogge un Wulfshund,
Jagdhund un Schothund, Höhnerhund un Swinhund, Windhund un Spitz, ja
de allerlüttsten Möppels un Dwarfhunde--un se wullen sick ook een
beten sünnen un bespegeln in der Majestät van ehrem hogen Herrn
Vetter un Deel hebben an siner Herrlichkeit. Ja wenn't hiermit een
End west hedd? Et stellden sich noch veele mehr in, welke de Hunde
sünst nich to ehre Fründschaft rekent hedden; un wull nu de ganze
Welt Hund wesen. Då kam de Röwer un Mörder Isegrim de Wulf, de Deef
de Voß, de fichelnde Schelm de Mård, de Scheefkieker de Luchs, de
Baar de Brummbårt; ja de bunte Leopard un de sprenklichte Tiger kemen
heran un schämden sick nich, un leten sick Hund schellen, un wullen
mit Köning Gapus as Vettern un Bölken am Stürroder sitten. He was nu
freilich een demödiger goder Herr un wull nich van vornehmeren Öldern
schienen, as he in der Dhaad was, un wees de Schelme vam Hawe weg un
bedraude se sehr un hart, se schullen nich äweldhon un de Armen un
Ringen nich bedrängen. Äwerst he was en nich scharp noog. Denn
as se sick am Hawe alles recht besehn un behorkt hedden, gingen se ut
in alle de widen Lande un nömden sick Hertoge un Prinzen un
Markgrafen un Grafen un makten sick grot un weesen Breeve un Papiere
vör, de se sick sülwst makt hedden, un wullen Oberlandvägde un
Oberstaatholder sin, un grepen un tasteden slimm üm sick. Un bald
gaff et een veel argeres un jämmerlicheres Wesen un wurd veel mehr
unschuldig Blood vergaten, as in de Tiden van dem Löwenköning. Un de
armen bedruckten Lüde winselden un hülden: O Köning Gapus! wise un to
gode Köning Gapus! wenn Du wüsst, wo dat im Rike tosteit, wo männigen
grönen Boom würdst du in witte Galgen verwandeln laten! Wat helpt
uns all din stilles Lewen un din Stiernkieken, wenn du nich up de
Riksschelme kikst? Un Köning Gapus wüsst et woll, äwerst he hedd
nich Mod noch Macht et to ännern un de Bösen to strafen.
As et nu to gräulich wurd un de bitigen un ritigen Deerde, de
egentlich Undeerde heten, sick mankanner terreten un mit ehren
glupschen Rachen alle Deerde, de sötes Fleesch hebben, vördelgen un
utrotten wullen, då makten disse eenen Upruhr un lepen tohoop to
eenem groten Riksdag. Då kemen van des Rikes ütersten Ecken un
Gränzen de Elefanten un Neshörner un Ossen un Perde un Hirsche, Rehe,
Swine un Schaape, un därto alles, wat sick up Flüchten dör de Lucht
swingt: Swanen, Göse, Puter, Anten, Höhner, Duwen, Adebars, Reiger
und alles, wat Feddern dreggt, van dem groten Vagel Struß bett up den
lütten Tunköning, worup de Slimmen un Listigen ook de lüsternen Tänen
wetten. Un de Löwen kemen ook un lagerden sick nich wiet van em as
een Schutz, wenn de Fiend etwa keme den Riksdag antofallen un to
vörstüren; denn se hapten wedder eenen Köning ut den Ehrigen to maken.
Un veele listige Räthe funden sick in, Waldminschen, Wehrwülwe,
Apen, Meerkatten un süslik Tüg, un lurden, ob nicks to gewinnen were
in der Verwirring. Un se makten eene Gaderung unner sick un keeseden
eenen Apen tom Riksdagsmarschall. Un disse Ap führde de
Schriewfedder un satte alle Klagen un Leeden to Papier, de dåhen
klungen, Köning Gapus were to gelind un künne nich riksen, he were
ook to wise un to geleerd för eenen Köning un äwerstudiert dörch sine
Stiernkiekerei, woräwer dat Land to Grund ginge; denn de Geleerdheit,
seden se, were weinig nütt un veel beter beraden dat Volk mit eenen
Köning, de eenen düchtigen Tog mit dem Degen dhon künne, as de en mit
de Fedder make.
Köning Gapus vörnam den Upruhr un datt sine Unnerdhanen riksdagden un
en afsetten wullen; un he was sehr bedröwt un bereep sick um sin
godes Gewissen. Awerst sine Veddern un Fründe, de ganze hündische
Fründschaft, un de sine Veddern un Bölken heten wullen, dewiel he
Köning was, dheden sick ook tosam un makten sick hen, wo de Riksdag
satt, un meenden en to tersprengen. As se äwerst vernehmen, datt
ehre Anklägers so mit heelen Hupen sick vergadert hedden un datt alle
Löwen im Hinnerholt up der Lur legen un datt de listigen und
grausamen Apen den Riksdag regierden, wurd en sehr bang, un de Frucht
kam äwer se un jagde se ut eenanner, un se lepen de eene hierhen de
annere dårhen, un jeder verkrop sick in sin Loch. Un de veelen
Klagen der Elendigen un der Löwen Gewalt un der Apen ehre Listigkeit
drewen et so wiet, datt de Pudelköning Gapus van sinem Thron
verdrängt wurde.
Dårup rathslagden se lang äwer eenen nüen Köning un kamen veele in
Vörslag. Tom Ersten de Elefant as de Starkste. Äwerst sine
Fiende seden, he were to ungelenkig un plump un künne de Kron nich
mit Geschick dregen. Tom Tweeten de Oss. Äwerst se meenden, he
were to uplöpsch un kortköppig, un so wurd he nich Köning. Dårup dat
Kamelopardel, een går heges un staatsches Deerd, dat eenen
Köningsmantel woll mit Gunst un Kunst dregen künne. Äwerst se
schöllen et hoffärig un verwegen, un strüwden sick de meisten dågegen.
Ook stund et im bösen Gerücht van wegen siner Hoffårdigkeit van
vörledner Tid her, as he unner dem Löwenregiment Riksherold west was.
Datt äwerst van dissen allen nüms Köning wurd, dåran was de Ap de
Riksdagsmarschall schuld; denn he spelde mit siner ganzen Fründschaft
dåtüschen, un alle Dumme un Infoldige hedd he begigelt un vörgalstert
mit sinen blanken un bunten Reden un zierlichen Sprüngen un
Bücklingen, un de Löwen hülpen em ook, denn he hedd en wiesmakt, he
würd et tom Lesten all so richten un stellen, datt een Löwe Köning
würd un nüms anners. Disse sleprigen Dickköppe vörleten sick up den
Schelm, äwerst he bedrog se. Een Ap wurd tom Köning utropen, een van
den Apen, de an Gelat dem Minschen ähnlich sünt, een Waldminsch, eene
arge tückische un gewaltige Årt. Se seggen, datt et eene Düwelstucht
is, de de olde böse Fiend mit den Hexen in der Walburgsnacht tügt
hett. Awerst wer hett dat sehn?
Un nu drog denn de häßliche Köning Waldminsch de Kron, un egentlich
hedd et em nüms günnt, un alle vörwunnerden un vörfierden sick, datt
he Köning worden was, un wüsst nüms, wo dat togahn hedd. Un se
früchten sick sehr un sweegen; denn se kennden den Waldminschen, wat
dat für eene Döwelssaat was, wo gewaltig he was un allen Lüden to
klook, un stark van Liwe un dårto unbändig un bös. Un he fung glick
so een Regiment an, datt allen de Ogen äwergingen un se heemlich
mankanner flüsterden: Dat hebben wi woll vördeent üm unsen goden
Köning Gapus, wo et uns düchte, datt dat to dull herging. Dat was
doch een Herr, dem jedweder unvörfiert unner de Ogen treden kunn. Då
lachten wi Narren äwer sine Pudelkünste un datt he dat hübsche Spill
Sök Verlorn vörstund, un vörhöhnden en, wiel he nich grötern Staat
makte un datt dat lütte witte Hündeken sin högster Rathsherr un
Minister un de Kater sin Oberstkäkenmeister un de Kraih sin
Kammerdener was.
So klagden disse armen Bedrängten sick ehr Weh un Leed; äwerst Köning
Waldminsch leet sick dat nich anfechten. He wull nun dat Königrik
recht vullut bruken un sick in vuller Pracht wisen; un wiel he
unrustig was un prächtig un inbildsch, as alle Apen sünt, so hedd ook
nüms im ganzen Rike de Ruh. Sinen Hoff helt he mit äwergroter
Hoffårdigkeit un Herrlichkeit, un alle smucken un blanken Deerde un
de hübsche Felle un bunte Feddern hadden, müßten jümmer bi em sin un
üm en springen un danzen, spelen un singen un en mit allerhand Spill
un Kortzwiel ergötzen un em wat vörhaselieren; denn so wat mägen de
Apen vör ehr Lewen gern. Un so vörwandelde he denn de nüdlichsten un
smucksten Deerde in Spelers un Pipers un bude sick de kostbårsten
Hüser un Slotte ut Gold un Sülwer un Rubinen un Demanten, un alle
sine Unnerdhanen müssten dårto frohnen un roboten. Und he hedd un
helt eene gruwelige Menge van Hanswursten un Seildänzern, Musikanten,
Narrendokters un Komödiganten un desgliks Volk, un spelde sülwst mit
in der Komödie, un sung un danzte ook vör allen Lüden mit der
Königliche Kron up dem Kopp up Jåhrmarkten un in groten Boden, datt
et eene Schand was. Un all sine Minister un Rathsherren kleedden
sick apisch in bunten Röcken, de van swerem Golde un Sülwer tor Erde
sleepten; un ook sinen Drabanten un Soldaten dheed he de buntesten un
prächtigsten Kleeder an und gaff en jeden Mand nüe un schönere
Mundering. Un sin prächtiges Apinnenhus, dat he sick buwen leet--o
du Herr Jemine! wat dat för eene Düwelspracht was! Een Hus van purem
lichten Golde un de Finstern ut Demant un Edelsteen. Då ging dat
lustiger un arger her, as in Köning Salomonis Tiden. He helt sick
nich weiniger as teindusend Wiwer un Matrazzen. Dat kostede ju erst
Geld. Ji wett woll, wo staatsch un pagellursch dat Wiw van Natur is,
wenn man em den Tägel scheten lett un wo gern et sick mit sinem
bunten Swanz an de Sünn dreiht, un vullends desgliken Wiwer.
De pudelsche Fründschaft hedd et woll slimm makt un alle, de sick der
Tid to den Hunden rekenden; äwerst de Apen un de Apenfründe un
Apenvörwandten makten et dusentmal slimmer; un was in dem ganzen
Lande nicks as Üppigkeit, Feegheit, Hinnerlist, Uplurerei,
Anklatscherei, Achterklappen un mannigerlei Wirrwarr un Unglück.
Denn dårin weren de Apen utgeleert, datt se verstunden de besten
Fründe mankanner to verhetzen un to den giftigsten Fiende to maken;
un se lachten int Füstken, wenn de, de ehre Herrschaft hedden störten
un ehre Macht ringen kunnt, eenanner de Hälse terbroken. Un hier
sach man, wat man to dissen Dagen nich hürt hedd, datt de Löwen
Kammerdener un Löper sin müßten un datt se den Apen, de en de Föt up
den Nacken setteden, zitternd un krupend de Tatzen leckten, un datt
de mächtigen Elefanten Holt un Water dregen un de Tiger as Heiducken
an den Dören stahn müßten. So slug un listig was Köning Ap in sinen
Künsten. Un då all dat Volk sehr geplagt un elendig was un dat Land
de grausame Üppigkeit un Geldverspillung un den snöden Äwermod der
Apen nich länger vördregen kunn, so vörswuren se sick woll oft un
stunden up gegen den Köning; äwerst he was en to klok mit den Sinigen,
un Löwen un Panther mißten den Kopp und Wülwe un Vöße wurden as
Verräder un Königsmörder an den Galgen hängt, un de armen Hunde
wurden veelnah utgerottet, un dem olden Köning Gapus göten se een
paar Kellen glöeig Blei in de Kehl, datt he jämmerlich sturf; denn
veele hadden sick ehr Verlangen nah em marken laten. Doch dat
Sprickwurt seggt: de Krog geit so lang to Water, bet he breckt, un
dat schull Köning Waldminsch ook erfåhren. Denn toletzt is't eenem
Baaren gelungen--de was de Obersthofmeister äwer des Könings Wiwer un
äwer sin Jumfernhus--de hett en im Lager des Nachts äwerfallen un
terreten un alle Unnerdhanen sünt van allen Enden un Ecken her
tosamlopen mit hellen Hupen un hebben nu alle Apen doodslagen, as man
unvernönftig Veeh doodsleit.
Un se müßten nu wedder eenen Köning hebben, un se sünnen lang hen un
her, wiel se vör jedem Köning eenen Gruwel hedden, de scharpe Tänen
wisen kunn; un so hebben to goder Letzt de Deerde dat Äwerspitt
gewunnen, de Gras freten, un hebben sick eenen Köning halt ut eenem
sachtmödigen Stamm, ut dem Geslecht der Bücke; denn se bildeden sick
in, unner em würden se gode Dage hebben. Un so hett et sick begewen,
datt de Zeegenbuck Köning worden is, un se hebben an sinem
Köningsdage sungen, as't im olden Leede klingt:
Juchhe! Juchhe! de Löw is dood,
De Hund un Ap de sünt bi Gott--
Nu meistert uns de Zeegenbuck,
He dreggt den bunten Köningsrock,
He dreggt de güldne Köningskron.
Juch! Zickelbuck un Sniders Sohn!
Juch! Köning mit dem langen Bårt!
Juch! Zickelbuck un Sniders Årt!
Äwerst o du Herre Je! an dat Zeegenregiment warden se denken, solang
de Welt steit. He hett den Esel to sinem Kanzler un den Rambuck to
sinem Feldmarschall makt, un an sinem Hawe was't eene recht türksche
Wirthschaft, ja veel arger as bi Türken un Heiden. Un sin
Wiwerregiment man kann't unmöglich vör Christenminschen vörtellen.
Dat was dusentmal mehr as Köning Salomo, as he van Gott affallen was
un as 't de grote Soldan, de olde Stambull in Konstantinopel, bedrivt.
Ick segg ju man so veel, datt dem Köning Zickelbuck dat Wiwerhus
van dem Apen veel to kleen was. Un wiel tor Tid van Köning
Waldminsch de meisten Löwen un de annern vernehmen Geslechter dör Bil
un Galgen un in Kriegen un Upruhren ümkamen weren, so is nüms west,
de't hett wehren künnt, un dat zeegenbuckische un eselsche Regiment
hett woll een föftig Jåhr durt, un wo hett dat Land utsehn? o du min
Je! grad as wenn de Durnbusch Abimelech Köning west were. Denn disse
hebben de Wirthschaft nah ehrer Wise bedrewen. Då hett man keene
Böme mehr sehn mit Appeln un Beeren, keene gröne Wischen, keen
Weiten- un Roggen-Feld. Se hebben regiert, as wenn de leewe Herrgott
im Himmel dem Bösen de vulle Macht gewen hedd, den ganzen heelen
Fluch uttoseien, den de Herr in sinem Grimm spraken hedd, as he Adam
un Eva ut dem Gården Eden jagde. Nicks as Distel un Durn in dem
ganzen widen Rike vom Köning Zeegenbuck; denn de Esel wull Disteln
freten un dem Köning smeckten de bittern Bläder van den Durnbüschen
am sötesten. Wat anners hett de sachtmödige Buck nüms to Leeden dhan,
as datt dat Land van Durn un Disteln woist worden is.
As nu de Köning Zeegenbuck toletzt im hogen Older verscheden was, då
hett et dem Volke der Deerde dücht, se hebben et nu mit dem
Köningswessel noog vörsöcht, un sünt wedder tom Löwen torüggkamen un
hebben eenem jungen Löwenprinzen van den Weinigen, de noch äwrig
blewen weren, de Kron up dat Hövt sett't. Un de hett regiert streng
un bequem glik sinen Vörfähren. Un de Herrschaft mag woll streng un
hart wesen mütten; denn de sanftmödigen Herren kann de slimme Welt
nich dregen, un de Lütten un Ringen mütten nu een un alle Mal Haar
laten.
So vörtellde de redselige Jochen Eigen, un se horkten all to, bet de
Vörmeiher sine Saiße nam un wedder in den Weiten haude. Då dheden se,
wat se müßten, un Löwen, Pudel, Bücke, Apen un Esel un alle hoge un
königliche Gedanken un Geschichten flögen weg.