_Berlin_, 20. Julius 18.
Da die Hoffnung Sie, Hochverehrter Gönner und Freund, in Berlin zu
sehen bis jetzt leider nicht erfüllt ist, so ergreife ich diese
Gelegenheit, Ihnen durch meinen Collegen, den Prof. Giesebrecht, ein
Exemplar der Beiträge zu übersenden. Mögen sie Ihrer Beachtung nicht
ganz unwürdig erscheinen!
Könnte ich nicht durch Ihre gütige Vermittlung ein Exemplar der
Nächte des Stroparola erhalten von einer Ausgabe _vor_ 1604? Die
französische Uebersetzung hat mir Brentano gegeben.
Indem ich mich aufs neue Ihrer Gewogenheit und Ihrem Andenken empfehle,
verbleibe ich