Den 14. November 1841.
Sie sind nun hier, und Ihr Königlicher Freund verreist! Sie glauben
nicht was mir da Alles einfällt!
Gestern Abend war mein hübsches grünes Wohnzimmer so schön beleuchtet,
es war mir als hätte es was vor, wollte mir was erzählen -- ich horchte:
„Bin ich denn nicht hübsch genug um ihn aufzunehmen? Soll ich denn
nicht aus seinem Munde hören, wie er den großen Meister, dem er
huldigt, zu Ehren hilft mit dem Zauber seiner Rede? Wie würde es ihn so
gut kleiden, wenn er hier in dem bequemen Lehnstuhl säße -- vor sich
das Tischchen mit den Lichtern -- die Geister die er herauf beschwört,
sie hätten hier Raum und die Besten die Du kennst, die müßtest Du
sammeln!“
Denken Sie einmal, wie mich solche Phantasien treiben müssen! ich
erzähle es Ihnen und hoffe auf Ihr liebes versöhnliches Lächeln!
Die nächste Woche ist so lang -- aber die letzte -- den 28: erwartet
man den zurück, der dann die königliche Hand unerwartet nach Ihnen
ausstrecken kann!
Jeder Tag also in dieser, den Sie wählen könnten -- und dann! soll das
ein Fest werden!