Aufnahme von Georg Marschner, Dresden]

Aber nur wenn sich immer genügend Helfer finden, die ausgerüstet

mit dem erforderlichen Wissen und Erfahrungen, aus Liebe zur Heimat

diesen mühevollen, jedoch auch an leuchtenden Stunden so reichen

Dienst für Heimat und Volk übernehmen, rückt das Ziel näher und nur

dann kann der Heimatschutz sich aussöhnen mit dem unsere Heimatnatur

am nachhaltigsten umgestaltenden Faktor, mit der heute mehr denn je

so bitter notwendigen intensiven Bodenkultur. Dann ist Frieden auf

diesem oft so heiß umstrittenen Boden. Der gegenwärtige Stand der

Bodennutzung im östlichen Erzgebirge kann dann als unabänderlich

hingenommen werden, weil seine Einschränkung volkswirtschaftlich

undurchführbar und ohne tiefe Eingriffe in die Interessen weiter

Bevölkerungskreise unmöglich ist.

[Illustration: =Geschützte alte, im Steinrücken auf der Oelsener Höhe

gewachsene Esche=

Landesverein Sächsischer Heimatschutz — Mitteilungen Band XIII, Heft 3-4 · 第 33 / 69 题