Aber nur wenn sich immer genügend Helfer finden, die ausgerüstet
mit dem erforderlichen Wissen und Erfahrungen, aus Liebe zur Heimat
diesen mühevollen, jedoch auch an leuchtenden Stunden so reichen
Dienst für Heimat und Volk übernehmen, rückt das Ziel näher und nur
dann kann der Heimatschutz sich aussöhnen mit dem unsere Heimatnatur
am nachhaltigsten umgestaltenden Faktor, mit der heute mehr denn je
so bitter notwendigen intensiven Bodenkultur. Dann ist Frieden auf
diesem oft so heiß umstrittenen Boden. Der gegenwärtige Stand der
Bodennutzung im östlichen Erzgebirge kann dann als unabänderlich
hingenommen werden, weil seine Einschränkung volkswirtschaftlich
undurchführbar und ohne tiefe Eingriffe in die Interessen weiter
Bevölkerungskreise unmöglich ist.
[Illustration: =Geschützte alte, im Steinrücken auf der Oelsener Höhe
gewachsene Esche=