11. Isinays.

Die Isinays wohnen am mittleren Rio Agno bis gegen den von den

Spaniern Caraballo Sur genannten Gebirgsstock, im westlichen Theile

der ehemaligen Provinz Ituy. In ihren Sitten und Bräuchen gleichen

sie den Bergstämmen der nördlichen Nachbarstriche. Zwischen 1715-40

wurden sie zum Christenthume bekehrt (Mozo 40 f.). Im Jahre 1788 gab

es noch 3900 wilde Isinays (Mas, pobl. 38). Sie scheinen jetzt ihren

Dialekt einzubüssen und vollständig in die Pampangos und Pangasinanen

einzugehen.

Mit ihnen naheverwandt scheinen die Jumangis zu sein, die seit Mozo

(Misiones 58) kein neuerer Schriftsteller erwähnt.

Versuch einer Ethnographie der Philippinen · 第 26 / 80 题