Schon viele Wunder tatest du des Nachts.
Abimelech, dem Könige von Gerar, drohtest du Tod im Traum des
Nachts,
Laban, den Aramiten, versetztest du in Schrecken des Nachts,
Israel rang mit dem Engel und siegte über ihn des Nachts;
Es war um Mitternacht.
Die Erstgeborenen derer von Mizrajim trafest du des Nachts,
Daß sie sie nicht fanden, als sie aufstanden des Nachts,
Den stolzen Mut Sisseras, des Fürsten, zertratest du beim
Sternenschein des Nachts;
Es war um Mitternacht.
Belsazar, der aus den geweihten Gefäßen sich bezechte, ward
erschlagen des Nachts,
Daniel ward aus der Löwengrube gerettet, der die Zeichen deutete
der Nacht,
Haß trug Haman im Herzen und schrieb Blutbefehle des Nachts;
Es war um Mitternacht.
Laß bald kommen den Tag, der nicht Tag ist noch Nacht,
Setze Wächter über deine Stadt Jerusalem, bei Tage wie bei Nacht,
Erhelle wie Licht des Tages das trübe Dunkel der Nacht;
Es war um Mitternacht.
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SEIN IST DER RUHM, sein ist die Ehre.
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