^(Berceuse.)^
Sing mir Dein liebes Wiegenlied!
Seit meine Jugend von mir schied,
Mag ich so gern die Weise hören.
Komm' zu mir, süßer Wunderklang,
Nur Du kannst noch die Nacht entlang
Mein ruheloses Herz bethören.
Leg' mir auf's Haar die schmale Hand
Und laß von unsrem Heimatland,
Von totem Ruhm und Glück uns träumen.
Gleich einem Stern, der einsam zieht,
Soll flackerhell Dein Märchenlied
Die Nächte meiner Schwermut säumen.
Und stelle mir zu Häupten doch
Den Rosenstrauß! Er duftet noch
Und träumt sich heimwärts wehbeklommen.
Ich bin ja auch so welk und schwank,
Gebrochen und am Heimweh krank,
Und kann nicht mehr nach Hause kommen.
Schauspiel.
»Langweilig Schauspiel, nimm' ein End!
»Ein Andrer soll mein Sprüchlein sagen.
»Ich hab entschieden kein Talent,
»Den Dornenreif zu tragen.
»Für mein geflicktes Flitterkleid
»Gebt eines mir von warmer Wolle,
»Und ein reinliches Glück, ein würdiges Leid
»Statt meiner erbärmlichen Rolle!
Das Schicksal lacht: Du Narr, bleib hie
Und rassle mit den Messingsporen,
Sonst ginge die göttliche Ironie
Deiner tragischen Rolle verloren.
Krankheit.