Dies Werk ist groß in Vorwurf und Ziel, vollendet und bezwingend im
Rausch seiner Farben und Gefühle. In ihm vollzieht sich der Übertritt
des großen Romanciers zum Lebensbekenntnis der neuen Generation. Unsere
Wirklichkeit ist im »Christian Wahnschaffe« eingefangen und zu deuten
versucht. Der letzte Taumeltanz einer untergehenden Welt schwillt
unerschöpflich auf und verebbt. – Es sind zeitlose Sätze darin von
tiefer und langer Gültigkeit.
(B.Z. am Mittag, Berlin)