I
Der Wind hat feierlich die Welt entfaltet,
Und alle Farben prunken unterm Licht.
Von Bäumen, Rasengrün und Dächern bricht
Der Glanz, noch eh er sich zur Form gestaltet.
Und wenn ihr durch die Straßen geht, behaltet
Ihr keines Dinges Namen noch Gewicht:
Nur Fensterspiegeln, Wolken, ein Gesicht,
Und die Bewegung stark und unveraltet.
Von steilen Dächern rinnt die Sonne, prallt
Wie ein Trompetenstoß auf Mensch und Wagen
Und springt zurück vom hastigen Asphalt.
Markisen, rot- und weiß-gestreifte, schlagen
In mächtgen Wogen, und der Himmel wallt
Wie eine Fahne, -- üppig und getragen.