Es gehört zu jenen freundlichen Märchen, an die die Menschen so gerne
glauben, solange ihr Herz noch jung ist, daß Freundschaft und Liebe dem
Dache gleicht, das vor den Unbilden des Wetters Schutz bietet, oder dem
Öl, das die heranbrausenden Wogen des Schicksals besänftigt. Wäre es
Wahrheit, wie gesichert vor allem Bösen hätte Jennys Leben verfließen
müssen! Aber das Unglück kennt keine Hindernisse, wenn es sein Opfer
erreichen will, und um so größer und vernichtender ist es, je reicher
und tiefer die Seele ist, die es trifft. Ein Pfeil, der an der Haut des
Elefanten abprallt, durchbohrt die Taube; ein Schrotkorn, das im Fell
des Bären stecken bleibt, tötet die Nachtigall.
Vielerlei Erlebnisse, die für robuste Naturen ohne tieferen Eindruck
vorübergegangen wären -- Undankbarkeit und Untreue bei denen, die mit
Wohltaten überschüttet wurden, Fehlschlagen der liebevollsten
Erziehungsmethoden -- wirkten beinahe verdüsternd auf Jennys Gemüt.
Schlechte Ernten, getäuschte Hoffnungen auf Verbesserungen im Kreis und
in der Provinz überwand sie nicht, wie glücklichere Naturen, durch neue
Hoffnungen, sie steigerten vielmehr ihre Sorgen. Kamen trübe Nachrichten
von Freunden und Verwandten, so überwand sie sie schwer. Als Wilhelmine
Froriep ihr vom Tode ihres Kindchens Mitteilung machte, schrieb sie ihr:
"Wie mein höchstes Glück in meinen beiden Kindern liegt, so ist dies
auch gleich die wunde Stelle, an der mein Mitgefühl für andere Mütter
fast physisch schmerzhaft ist -- in jeder Fingerspitze fühle ich
körperlich, was im Herzen vorgeht ..." Waren die eigenen Kinder krank,
so pflegte sie sie bis zur Erschöpfung, aber sie litt weit mehr unter
der Angst, als unter dem Versagen der Körperkräfte. Die lang andauernde,
schmerzhafte Krankheit ihrer zärtlich geliebten Mutter, der sie fern
bleiben mußte, weil sie sich zwischen ihr und den Kindern nicht zu
teilen vermochte, erfüllte sie mit dauernder Angst. Die Geburt ihres
dritten Kindes, eines Mädchens, das auf ihren Namen getauft wurde,
vermochte sie darum nicht mit derselben Wonne zu begrüßen, die sie sonst
empfunden hatte -- ein Umstand, der sie Zeit ihres Lebens diesem Kinde,
meiner Mutter, gegenüber etwas wie Schuldbewußtsein empfinden ließ. Ein
halbes Jahr nachher, im Dezember 1844, rief der besorgniserregende
Zustand der Mutter sie nach Weimar. "Wenn man nicht mehr für die Seinen
leben kann, warum dann überhaupt noch leben?" hatte sie in einem ihrer
letzten Briefe geschrieben, "ich kann ihnen nichts mehr sein, kann ihre
Zärtlichkeit nur mit einem Blick der Verzweiflung beantworten. O gütiger
Gott, erhöre mich, laß mich heimkehren zu Dir! Von dort aus werde ich
meine Kinder segnen, werde ihnen danken für alles Glück, das mir
geworden ist durch sie! Alle Seligkeit des Lebens verdanke ich ihnen,
und die Worte, die ich so gern wiederhole: Ich bin eine glückliche
Mutter, sollen auch meine letzten sein und mir den Abschied verschönen!"
Jenny traf sie nicht mehr am Leben. Sie gab ihr noch das letzte Geleit,
dann kehrte sie heim, um vieles gealtert, wie jeder, an dessen Lebensweg
der erste Grabstein sich aufrichtet. Lange vermochte sie sich nicht zu
erholen. "Meine Nächte," so schrieb sie, "sind durch schreckliche Träume
des vergangenen Jammers, der durch die Lebhaftigkeit derselben immer
wieder zur Wirklichkeit wird, sehr peinlich; dann erwache ich in
Angstschweiß gebadet mit Herzklopfen und mit einer demnach wieder neuen
Täuschung, weil ich zwar die trostlose Überzeugung des nahen Todes
meiner geliebten Mutter träume, in der Regel aber nicht, daß er wirklich
erfolgt sei -- daher mir die Gewißheit beim Erwachen einen neuen Schreck
giebt. Am Tage erhole ich mich durch die Stille, den freundlichen
Sonnenschein, der zu jeder Stunde meine behaglichen Zimmer erhellt,
durch die geistige Ruhe, die unschuldige Fröhlichkeit meiner drei lieben
Kinder und die Liebe meines Mannes. Es ist mir sehr wohlthuend, daß mir
niemand von meinem Schmerze spricht, und mich wieder niemand stört, wenn
ich davon sprechen oder daran denken will. So vergehen leise und sanft
meine Tage in einer stillen Trauer, die mir so mit meiner Seele verwebt
zu sein scheint, daß ich nicht weiß, wie sie je aufhören kann, oder wie
sich neben sie die Fähigkeit, eine frohe Botschaft, eine recht volle
Lebensfreudigkeit zu empfinden, stellen wird. Ich beschäftige mich auch
so leise hin und fühle mich nicht allein nicht geistig gelähmt, sondern
sogar durch den Gedanken an meiner Mutter Liebe und Segen zur Tätigkeit,
die sie billigte, angeregt."
Die ländliche Ruhe empfand sie jetzt doppelt wohltätig. Den Schmerz
durch Zerstreuung zu betäuben, jenes Rezept schlechter Seelenärzte, die
nicht wissen, daß er die Heilkraft in sich selbst trägt, wies sie weit
von sich: "Der Schmerz soll sein, wie der Schnitt an der wilden Rose,
der ihrer Veredelung durch ein neues Reis vorangeht," schrieb sie, und
auf einen teilnehmenden Freundesbrief antwortete sie: "Meine Pläne
konzentriren sich alle auf Garden; meine letzte Reise hat einen tiefen
Eindruck nicht allein auf mein Herz, aber auch auf meine Phantasie
gemacht, erst jetzt kommen Nächte vor, wo ich sie nicht im Traume wieder
durchlebe, und das Wort 'reisen' hat einen schmerzlichen Klang für mich
... Ich lebe ganz klösterlich, still, ernst, beschäftigt und ergeben,
obgleich wehmüthig bis im Innersten der Seele, meine Kinder sind mein
Glück, sie gedeihen in dem gesegneten Landleben, wo ich alles auf sie
einrichten kann, auch der strenge Winter ist ihnen nicht entgegen, da
sie täglich, und Otto oft den ganzen Tag, draußen sind; jetzt fahren sie
im Schlitten spazieren, und mein Jennchen hält mit ihren zwei
dunkelroten dicken Bäckchen auf dem weißen Kopfkissen ihren
Mittagsschlaf."
Während sie mit ihrem Besitztum sich immer mehr verwachsen fühlte, je
mehr Liebe und Arbeit darauf verwandt worden waren, und jede
Ausgestaltung des Hauses, jede Gartenanlage es ihr mehr und mehr zur
Heimat machte, in der sie und ihre Kinder Wurzel faßten, erschien dem
Gatten das Feld seiner Tätigkeit immer enger. Der Wunsch, ins Weite zu
wirken, beherrschte ihn immer lebhafter. Jenny beobachtete diese
Entwicklung mit stillem Kummer. Sie hoffte, er würde als Landrat
Befriedigung finden, und unterstützte daher seine Bestrebungen nach
dieser Richtung. "Ich wünschte sehr für Werner," schrieb sie, "daß er
Landrath wird, da mein viel sehnlicherer Wunsch, daß er sein Leben mit
dem in jeder Hinsicht angestrengten Eifer ausfüllen möchte, sein Gut
materiell und moralisch zur höchst möglichen Vollkommenheit zu bringen,
nicht erfüllt wird, und sein Interesse gemeinnütziger ist und in
weiterem Kreis sich bewegt, so würde er als Landrath auf andere Weise
meine Lebensidee erfüllen, denn seine Pläne für Chausseen, gute Wege,
Sparkassen, Krankenhäuser, Turnanstalten, ökonomische Landverbesserungen,
sind nicht allein dem Plan, aber auch den Vorarbeiten nach, reif, und
ich zweifle nicht an seiner Energie zu ihrer Ausführung."
Für sie selbst gewann der Plan an Reiz, da seine Ausführung sie nicht
von Garden fortzuführen schien und sich ihr dabei die Möglichkeit bot,
für ihre sozialen Bestrebungen einen breiteren Boden zu finden. Ihre
Briefe aus dem Anfang des Jahres 1845 lassen überhaupt einen zuweilen
bis zum krampfhaften gesteigerten Tätigkeitsdrang erkennen. Die
verschiedensten Pläne durchkreuzten ihr Hirn, und für die, die der
öffentlichen Wohlfahrt dienten, suchte sie ihre fürstlichen Freunde vor
allem zu interessieren. Schaffung von Rettungshäusern für uneheliche
Kinder, Suppenanstalten für Arme, Heime für die schulpflichtige
Arbeiterjugend schlug sie ihnen im Detail vor. Sie bekam damals
dieselben Antworten, die heute die Regierungen zu geben pflegen, wenn
sie zur Abhilfe dringender Notstände aufgefordert werden: man wolle die
Frage untersuchen lassen. "Als ob es der Untersuchung noch bedürfte,"
schrieb sie, "wo im 19. Jahrhundert in Preußen Menschen verhungern und
erfrieren und Kinder aus Mangel an Nahrung und Pflege elendiglich zu
Grunde gehen!" In einem längeren Brief des Erbgroßherzogs von
Sachsen-Weimar -- einem der sehr wenigen, die erhalten blieben -- findet
sich eine Bemerkung, die auch auf eine solche Anregung ihrerseits
schließen läßt, aber auch die weiche Liebenswürdigkeit des jungen
Fürsten, die damals schon für energische Tatkraft nicht viel Raum ließ,
so daß jenes "Weh dem, daß du ein Enkel bist!" auch auf ihn Anwendung
finden mochte, tritt gerade in diesem Schreiben besonders deutlich
hervor:
Weimar, den 12. März 1845.
"Was Sie von mir denken, kann ich, verehrte und geliebte Freundin, weder
rathen noch wissen; was mich angeht, so weiß ich nur, daß ich diesen
Brief mit einem Gefühl wirklicher Beschämung beginne. Auf Ihre
liebenswürdigen und freundschaftlichen Worte durch ein Schweigen von
mehreren Wochen zu antworten, -- nicht danken, wo soviel Güte es zur
heiligen Pflicht macht, das ist ein Verhalten, das den schärfsten Tadel
verdiente, wenn das Gewissen des Angeklagten ihn nicht berechtigte,
seinen Richter um Milde zu bitten. Es giebt Briefe und Briefe, wie es
Freunde und Freunde giebt.
"Sie selbst bezeichneten eines Tages die verschiedenen Arten und teilten
sie ein in Freunde, die wir lieben, solche, die wir nicht lieben, und
solche, die wir nicht leiden können. Es besteht eine große Ähnlichkeit
zwischen den verschiedenen Arten von Freunden und den verschiedenen
Arten von Briefen; es giebt welche, die man aus Pflichtgefühl schreibt,
solche, die man aus Rücksicht schreibt, und es giebt endlich Briefe, die
man aus innerem Drang, aus Freundschaft, aus Begeisterung schreibt. Ich
brauche Ihnen, glaube ich, nicht zu sagen, daß die Briefe, die Sie mir
an Sie zu richten gestatten, zu dieser letzten Klasse gehören, und
gerade weil sie dazu gehören, können sie nicht zu jeder beliebigen Zeit
geschrieben werden, wie man auch nicht jeden Augenblick eine gute
Unterhaltung führen kann. Deshalb schien es mir, als ob die im Tumult
des Karnevals verbrachten und durch eine Familienversammlung
unterbrochenen Wochen kaum die geeignete Ruhe boten, um mit Ihnen zu
sprechen.
"Lassen Sie mich nun von einer Verpflichtung zu einer anderen übergehen
und Ihnen im Geiste die Hand küssen für den lieben, freundlichen und
zarten Brief, durch den Sie mich geehrt haben und der mich so erfreut
hat. Ich will ihn im einzelnen beantworten und ich kann nicht besser
beginnen, als indem ich von Ihrer Gesundheit spreche, die, wie ich
hoffe, zur Stunde wieder vollkommen hergestellt ist. Die Eindrücke, die
Sie im letzten Winter gehabt haben, waren zu tief, zu schmerzlich, um
nicht Ihre Gesundheit zu erschüttern, aber ich habe eine zu hohe Meinung
von Ihrem Willen, von Ihrem Eifer für das Gute, von Ihrer Thätigkeit und
endlich von Ihrer Religion, um nicht überzeugt zu sein, daß Sie schon
seit langem Ihre Ruhe und Ihre Gesundheit wiedererlangt haben. Gott
behüte mich davor, Ihren Schmerz nicht achten zu wollen, er ist viel zu
heilig, um nicht Gegenstand allgemeiner und aufrichtiger Theilnahme zu
sein; aber es bleibt ewig wahr, daß eine regelmäßige Beschäftigung
heilenden Balsam in solche Wunden gießt. Darum sehe ich Sie muthig den
Weg weiter verfolgen, der Ihnen, seit Sie uns verlassen haben, den Segen
Ihrer Untergebenen eingetragen hat, ebenso wie die, für die Sie hier
sorgten, Sie segneten und noch segnen. Der Plan, den Sie mir vorlegen,
oder vielmehr der Vorschlag, den Sie mir machen, mich für eine Anstalt
zu interessieren, deren Zweck sein soll, für die Kinder von Ammen und
unverheiratheten Müttern zu sorgen, ist ein neuer Beweis dafür. Ich
beeile mich, alle erforderlichen Informationen einzuziehen und in Kurzem
werde ich die Ehre haben, Ihnen davon zu berichten. Auf jeden Fall bin
ich von dem wahrhaft christlichen Gefühl überzeugt, das Ihnen diesen
edlen Plan eingegeben hat, auch von dem Schmerz, den Sie empfinden, wenn
Sie an das Unrecht denken, mit dem so viele Menschen in dieser Beziehung
ihr Gewissen belasten. Es geht ja mit diesem Unrecht wie mit so vielem
anderen, das man begeht, ohne daran zu denken, ich kann sagen:
glücklicherweise, ohne es zu vermuthen. Wenn man sich immer beobachten
würde, wenn man immer Acht gäbe, würde man in seinen eigenen Augen ganz
anders erscheinen, als man sich zu sehen gewohnt ist.
"Ich weiß nicht, ob Ihr Gemahl, dem ich mich zu empfehlen bitte,
Landrath geworden ist oder nicht; es wäre mir lieb, wenn Sie mir das
mittheilen würden. Ich wünschte es ihm aufrichtig, und wenn die
Verwirklichung von mir abhinge, hätte ich mich nicht auf bloße Wünsche
beschränkt. Wie gern sähe ich Sie in der richtigen Sphäre für Ihre
Thatkraft und Leistungsfähigkeit. Doppelt gern, weil Sie, auf einen
sozusagen unkultivierten Boden gestellt, alles selbst erst schaffen
mußten; eine ganz von Ihnen geschaffene Welt, meine liebe Jenny, muß
sehr schön sein, beinahe ein Paradies, denn über dem Schönen, das Sie
immer schaffen, werden Sie stets das Gute herrschen lassen! -- Damit
wäre Ihr Brief annähernd beantwortet, ich sage annähernd, weil im Grunde
nur das Leben allein die rechte Antwort geben kann auf die Worte, die
sich an alle fühlenden, empfindenden und handelnden Fasern meines Wesens
zu richten scheinen. Ich bitte Sie demnach, von meinem Leben die Antwort
auf Ihr Interesse, Ihre Freundschaft und Ihre Theilnahme zu erwarten. --
Ich kann die Feder nicht fortlegen, ohne Ihnen noch ein wenig von hier
zu erzählen. Ihr Vater und Ihre Schwester befinden sich wohl; Cecile
geht seit einigen Tagen wieder aus und scheint sich gut von ihrer
Entbindung erholt zu haben. Der Kleine wurde in Gegenwart von Mama und
uns allen getauft, was mich tief gerührt hat, denn Beust gehört so sehr
zu meiner eigenen Familie, er bildet so sehr einen Theil meiner selbst,
daß es mir vorkommt, als ob alles, was ihm begegnet, Gutes und Böses,
mir selbst geschähe. Ich sehe häufig Fräulein von Froriep, deren
liebenswürdigen Charakter ich mehr und mehr bewundere, ohne von den
anderen Eigenschaften zu sprechen, die sie auszeichnen. Sie erinnert
mich oft an Sie, und ich glaube deshalb um so mehr, daß das, was sie so
liebenswürdig, so gleichmäßig gut und interessant macht, eine Gabe ist,
die sie von Ihnen hat. Denn das ist eine wirkliche Wohlthat der
Freundschaft, eine ihrer Segnungen, daß sie die guten Eigenschaften
eines Freundes auf den andern überträgt. Es scheint mir eine der
schönsten Erinnerungen zu sein, die man an jemanden haben kann, sich zu
sagen, daß diese oder jene gute Eigenschaft, die ich besonders liebe,
von diesem oder jenem Freunde stammt. -- Vor einigen Tagen kam Frau von
Goethe an, die sich wegen Familienangelegenheiten herbegeben hatte. Es
schmerzte mich, sie zu sehen; ich kann sie nur einem entwurzelten Stamm
vergleichen, der auf dem Wasser schwimmt, so ohne Ziel, ohne feste
Absichten, ohne Plan, ohne Zukunft ist sie. Durch ihre manchmal etwas
barocke Eigenart brach zuweilen ihr mütterliches Gefühl durch, und dann
sagte sie mit Thränen in den Augen von Alma: 'unser aller Frühling ist
hin.'
"Ich sah auch Walther, der bald nach seiner Mutter kam; er sieht so
schwächlich und gedrückt und lebensuntauglich aus, -- verzeihen Sie den
Ausdruck, -- daß es einen schmerzt, wenn man ihn sieht. Man kann sagen,
daß ein großer Name, wenn er nicht Ruhm und Auszeichnung bedeutet, zur
Last wird. Unter den Freunden, die wir im Laufe des Winters hier sahen,
befand sich auch ein gewisser Herr von Schober, ein Mann von Geist und
Talent, dessen schöne Gedichte ihm in Deutschland einen Namen gemacht
haben. Ich erfreute mich des Verkehrs mit ihm ... Eine Reise nach
Holland, die ich jetzt während dieses Januarwetters unternehmen muß,
kommt mir recht ungelegen. Es ist die Zeit, in der ich mich am liebsten
vollkommen in meine Studien vergraben und von nichts stören lassen
möchte. Vermuthlich theilen Sie meinen Geschmack, darum verzeihen Sie,
daß ich Ihre Zeit so ungebührlich lange in Anspruch genommen habe. Mit
vielen Empfehlungen von meiner Frau und den herzlichsten Grüßen von mir