Carl Alexander."

Es gehört zu jenen freundlichen Märchen, an die die Menschen so gerne

glauben, solange ihr Herz noch jung ist, daß Freundschaft und Liebe dem

Dache gleicht, das vor den Unbilden des Wetters Schutz bietet, oder dem

Öl, das die heranbrausenden Wogen des Schicksals besänftigt. Wäre es

Wahrheit, wie gesichert vor allem Bösen hätte Jennys Leben verfließen

müssen! Aber das Unglück kennt keine Hindernisse, wenn es sein Opfer

erreichen will, und um so größer und vernichtender ist es, je reicher

und tiefer die Seele ist, die es trifft. Ein Pfeil, der an der Haut des

Elefanten abprallt, durchbohrt die Taube; ein Schrotkorn, das im Fell

des Bären stecken bleibt, tötet die Nachtigall.

Vielerlei Erlebnisse, die für robuste Naturen ohne tieferen Eindruck

vorübergegangen wären -- Undankbarkeit und Untreue bei denen, die mit

Wohltaten überschüttet wurden, Fehlschlagen der liebevollsten

Erziehungsmethoden -- wirkten beinahe verdüsternd auf Jennys Gemüt.

Schlechte Ernten, getäuschte Hoffnungen auf Verbesserungen im Kreis und

in der Provinz überwand sie nicht, wie glücklichere Naturen, durch neue

Hoffnungen, sie steigerten vielmehr ihre Sorgen. Kamen trübe Nachrichten

von Freunden und Verwandten, so überwand sie sie schwer. Als Wilhelmine

Froriep ihr vom Tode ihres Kindchens Mitteilung machte, schrieb sie ihr:

"Wie mein höchstes Glück in meinen beiden Kindern liegt, so ist dies

auch gleich die wunde Stelle, an der mein Mitgefühl für andere Mütter

fast physisch schmerzhaft ist -- in jeder Fingerspitze fühle ich

körperlich, was im Herzen vorgeht ..." Waren die eigenen Kinder krank,

so pflegte sie sie bis zur Erschöpfung, aber sie litt weit mehr unter

der Angst, als unter dem Versagen der Körperkräfte. Die lang andauernde,

schmerzhafte Krankheit ihrer zärtlich geliebten Mutter, der sie fern

bleiben mußte, weil sie sich zwischen ihr und den Kindern nicht zu

teilen vermochte, erfüllte sie mit dauernder Angst. Die Geburt ihres

dritten Kindes, eines Mädchens, das auf ihren Namen getauft wurde,

vermochte sie darum nicht mit derselben Wonne zu begrüßen, die sie sonst

empfunden hatte -- ein Umstand, der sie Zeit ihres Lebens diesem Kinde,

meiner Mutter, gegenüber etwas wie Schuldbewußtsein empfinden ließ. Ein

halbes Jahr nachher, im Dezember 1844, rief der besorgniserregende

Zustand der Mutter sie nach Weimar. "Wenn man nicht mehr für die Seinen

leben kann, warum dann überhaupt noch leben?" hatte sie in einem ihrer

letzten Briefe geschrieben, "ich kann ihnen nichts mehr sein, kann ihre

Zärtlichkeit nur mit einem Blick der Verzweiflung beantworten. O gütiger

Gott, erhöre mich, laß mich heimkehren zu Dir! Von dort aus werde ich

meine Kinder segnen, werde ihnen danken für alles Glück, das mir

geworden ist durch sie! Alle Seligkeit des Lebens verdanke ich ihnen,

und die Worte, die ich so gern wiederhole: Ich bin eine glückliche

Mutter, sollen auch meine letzten sein und mir den Abschied verschönen!"

Jenny traf sie nicht mehr am Leben. Sie gab ihr noch das letzte Geleit,

dann kehrte sie heim, um vieles gealtert, wie jeder, an dessen Lebensweg

der erste Grabstein sich aufrichtet. Lange vermochte sie sich nicht zu

erholen. "Meine Nächte," so schrieb sie, "sind durch schreckliche Träume

des vergangenen Jammers, der durch die Lebhaftigkeit derselben immer

wieder zur Wirklichkeit wird, sehr peinlich; dann erwache ich in

Angstschweiß gebadet mit Herzklopfen und mit einer demnach wieder neuen

Täuschung, weil ich zwar die trostlose Überzeugung des nahen Todes

meiner geliebten Mutter träume, in der Regel aber nicht, daß er wirklich

erfolgt sei -- daher mir die Gewißheit beim Erwachen einen neuen Schreck

giebt. Am Tage erhole ich mich durch die Stille, den freundlichen

Sonnenschein, der zu jeder Stunde meine behaglichen Zimmer erhellt,

durch die geistige Ruhe, die unschuldige Fröhlichkeit meiner drei lieben

Kinder und die Liebe meines Mannes. Es ist mir sehr wohlthuend, daß mir

niemand von meinem Schmerze spricht, und mich wieder niemand stört, wenn

ich davon sprechen oder daran denken will. So vergehen leise und sanft

meine Tage in einer stillen Trauer, die mir so mit meiner Seele verwebt

zu sein scheint, daß ich nicht weiß, wie sie je aufhören kann, oder wie

sich neben sie die Fähigkeit, eine frohe Botschaft, eine recht volle

Lebensfreudigkeit zu empfinden, stellen wird. Ich beschäftige mich auch

so leise hin und fühle mich nicht allein nicht geistig gelähmt, sondern

sogar durch den Gedanken an meiner Mutter Liebe und Segen zur Tätigkeit,

die sie billigte, angeregt."

Die ländliche Ruhe empfand sie jetzt doppelt wohltätig. Den Schmerz

durch Zerstreuung zu betäuben, jenes Rezept schlechter Seelenärzte, die

nicht wissen, daß er die Heilkraft in sich selbst trägt, wies sie weit

von sich: "Der Schmerz soll sein, wie der Schnitt an der wilden Rose,

der ihrer Veredelung durch ein neues Reis vorangeht," schrieb sie, und

auf einen teilnehmenden Freundesbrief antwortete sie: "Meine Pläne

konzentriren sich alle auf Garden; meine letzte Reise hat einen tiefen

Eindruck nicht allein auf mein Herz, aber auch auf meine Phantasie

gemacht, erst jetzt kommen Nächte vor, wo ich sie nicht im Traume wieder

durchlebe, und das Wort 'reisen' hat einen schmerzlichen Klang für mich

... Ich lebe ganz klösterlich, still, ernst, beschäftigt und ergeben,

obgleich wehmüthig bis im Innersten der Seele, meine Kinder sind mein

Glück, sie gedeihen in dem gesegneten Landleben, wo ich alles auf sie

einrichten kann, auch der strenge Winter ist ihnen nicht entgegen, da

sie täglich, und Otto oft den ganzen Tag, draußen sind; jetzt fahren sie

im Schlitten spazieren, und mein Jennchen hält mit ihren zwei

dunkelroten dicken Bäckchen auf dem weißen Kopfkissen ihren

Mittagsschlaf."

Während sie mit ihrem Besitztum sich immer mehr verwachsen fühlte, je

mehr Liebe und Arbeit darauf verwandt worden waren, und jede

Ausgestaltung des Hauses, jede Gartenanlage es ihr mehr und mehr zur

Heimat machte, in der sie und ihre Kinder Wurzel faßten, erschien dem

Gatten das Feld seiner Tätigkeit immer enger. Der Wunsch, ins Weite zu

wirken, beherrschte ihn immer lebhafter. Jenny beobachtete diese

Entwicklung mit stillem Kummer. Sie hoffte, er würde als Landrat

Befriedigung finden, und unterstützte daher seine Bestrebungen nach

dieser Richtung. "Ich wünschte sehr für Werner," schrieb sie, "daß er

Landrath wird, da mein viel sehnlicherer Wunsch, daß er sein Leben mit

dem in jeder Hinsicht angestrengten Eifer ausfüllen möchte, sein Gut

materiell und moralisch zur höchst möglichen Vollkommenheit zu bringen,

nicht erfüllt wird, und sein Interesse gemeinnütziger ist und in

weiterem Kreis sich bewegt, so würde er als Landrath auf andere Weise

meine Lebensidee erfüllen, denn seine Pläne für Chausseen, gute Wege,

Sparkassen, Krankenhäuser, Turnanstalten, ökonomische Landverbesserungen,

sind nicht allein dem Plan, aber auch den Vorarbeiten nach, reif, und

ich zweifle nicht an seiner Energie zu ihrer Ausführung."

Für sie selbst gewann der Plan an Reiz, da seine Ausführung sie nicht

von Garden fortzuführen schien und sich ihr dabei die Möglichkeit bot,

für ihre sozialen Bestrebungen einen breiteren Boden zu finden. Ihre

Briefe aus dem Anfang des Jahres 1845 lassen überhaupt einen zuweilen

bis zum krampfhaften gesteigerten Tätigkeitsdrang erkennen. Die

verschiedensten Pläne durchkreuzten ihr Hirn, und für die, die der

öffentlichen Wohlfahrt dienten, suchte sie ihre fürstlichen Freunde vor

allem zu interessieren. Schaffung von Rettungshäusern für uneheliche

Kinder, Suppenanstalten für Arme, Heime für die schulpflichtige

Arbeiterjugend schlug sie ihnen im Detail vor. Sie bekam damals

dieselben Antworten, die heute die Regierungen zu geben pflegen, wenn

sie zur Abhilfe dringender Notstände aufgefordert werden: man wolle die

Frage untersuchen lassen. "Als ob es der Untersuchung noch bedürfte,"

schrieb sie, "wo im 19. Jahrhundert in Preußen Menschen verhungern und

erfrieren und Kinder aus Mangel an Nahrung und Pflege elendiglich zu

Grunde gehen!" In einem längeren Brief des Erbgroßherzogs von

Sachsen-Weimar -- einem der sehr wenigen, die erhalten blieben -- findet

sich eine Bemerkung, die auch auf eine solche Anregung ihrerseits

schließen läßt, aber auch die weiche Liebenswürdigkeit des jungen

Fürsten, die damals schon für energische Tatkraft nicht viel Raum ließ,

so daß jenes "Weh dem, daß du ein Enkel bist!" auch auf ihn Anwendung

finden mochte, tritt gerade in diesem Schreiben besonders deutlich

hervor:

Weimar, den 12. März 1845.

"Was Sie von mir denken, kann ich, verehrte und geliebte Freundin, weder

rathen noch wissen; was mich angeht, so weiß ich nur, daß ich diesen

Brief mit einem Gefühl wirklicher Beschämung beginne. Auf Ihre

liebenswürdigen und freundschaftlichen Worte durch ein Schweigen von

mehreren Wochen zu antworten, -- nicht danken, wo soviel Güte es zur

heiligen Pflicht macht, das ist ein Verhalten, das den schärfsten Tadel

verdiente, wenn das Gewissen des Angeklagten ihn nicht berechtigte,

seinen Richter um Milde zu bitten. Es giebt Briefe und Briefe, wie es

Freunde und Freunde giebt.

"Sie selbst bezeichneten eines Tages die verschiedenen Arten und teilten

sie ein in Freunde, die wir lieben, solche, die wir nicht lieben, und

solche, die wir nicht leiden können. Es besteht eine große Ähnlichkeit

zwischen den verschiedenen Arten von Freunden und den verschiedenen

Arten von Briefen; es giebt welche, die man aus Pflichtgefühl schreibt,

solche, die man aus Rücksicht schreibt, und es giebt endlich Briefe, die

man aus innerem Drang, aus Freundschaft, aus Begeisterung schreibt. Ich

brauche Ihnen, glaube ich, nicht zu sagen, daß die Briefe, die Sie mir

an Sie zu richten gestatten, zu dieser letzten Klasse gehören, und

gerade weil sie dazu gehören, können sie nicht zu jeder beliebigen Zeit

geschrieben werden, wie man auch nicht jeden Augenblick eine gute

Unterhaltung führen kann. Deshalb schien es mir, als ob die im Tumult

des Karnevals verbrachten und durch eine Familienversammlung

unterbrochenen Wochen kaum die geeignete Ruhe boten, um mit Ihnen zu

sprechen.

"Lassen Sie mich nun von einer Verpflichtung zu einer anderen übergehen

und Ihnen im Geiste die Hand küssen für den lieben, freundlichen und

zarten Brief, durch den Sie mich geehrt haben und der mich so erfreut

hat. Ich will ihn im einzelnen beantworten und ich kann nicht besser

beginnen, als indem ich von Ihrer Gesundheit spreche, die, wie ich

hoffe, zur Stunde wieder vollkommen hergestellt ist. Die Eindrücke, die

Sie im letzten Winter gehabt haben, waren zu tief, zu schmerzlich, um

nicht Ihre Gesundheit zu erschüttern, aber ich habe eine zu hohe Meinung

von Ihrem Willen, von Ihrem Eifer für das Gute, von Ihrer Thätigkeit und

endlich von Ihrer Religion, um nicht überzeugt zu sein, daß Sie schon

seit langem Ihre Ruhe und Ihre Gesundheit wiedererlangt haben. Gott

behüte mich davor, Ihren Schmerz nicht achten zu wollen, er ist viel zu

heilig, um nicht Gegenstand allgemeiner und aufrichtiger Theilnahme zu

sein; aber es bleibt ewig wahr, daß eine regelmäßige Beschäftigung

heilenden Balsam in solche Wunden gießt. Darum sehe ich Sie muthig den

Weg weiter verfolgen, der Ihnen, seit Sie uns verlassen haben, den Segen

Ihrer Untergebenen eingetragen hat, ebenso wie die, für die Sie hier

sorgten, Sie segneten und noch segnen. Der Plan, den Sie mir vorlegen,

oder vielmehr der Vorschlag, den Sie mir machen, mich für eine Anstalt

zu interessieren, deren Zweck sein soll, für die Kinder von Ammen und

unverheiratheten Müttern zu sorgen, ist ein neuer Beweis dafür. Ich

beeile mich, alle erforderlichen Informationen einzuziehen und in Kurzem

werde ich die Ehre haben, Ihnen davon zu berichten. Auf jeden Fall bin

ich von dem wahrhaft christlichen Gefühl überzeugt, das Ihnen diesen

edlen Plan eingegeben hat, auch von dem Schmerz, den Sie empfinden, wenn

Sie an das Unrecht denken, mit dem so viele Menschen in dieser Beziehung

ihr Gewissen belasten. Es geht ja mit diesem Unrecht wie mit so vielem

anderen, das man begeht, ohne daran zu denken, ich kann sagen:

glücklicherweise, ohne es zu vermuthen. Wenn man sich immer beobachten

würde, wenn man immer Acht gäbe, würde man in seinen eigenen Augen ganz

anders erscheinen, als man sich zu sehen gewohnt ist.

"Ich weiß nicht, ob Ihr Gemahl, dem ich mich zu empfehlen bitte,

Landrath geworden ist oder nicht; es wäre mir lieb, wenn Sie mir das

mittheilen würden. Ich wünschte es ihm aufrichtig, und wenn die

Verwirklichung von mir abhinge, hätte ich mich nicht auf bloße Wünsche

beschränkt. Wie gern sähe ich Sie in der richtigen Sphäre für Ihre

Thatkraft und Leistungsfähigkeit. Doppelt gern, weil Sie, auf einen

sozusagen unkultivierten Boden gestellt, alles selbst erst schaffen

mußten; eine ganz von Ihnen geschaffene Welt, meine liebe Jenny, muß

sehr schön sein, beinahe ein Paradies, denn über dem Schönen, das Sie

immer schaffen, werden Sie stets das Gute herrschen lassen! -- Damit

wäre Ihr Brief annähernd beantwortet, ich sage annähernd, weil im Grunde

nur das Leben allein die rechte Antwort geben kann auf die Worte, die

sich an alle fühlenden, empfindenden und handelnden Fasern meines Wesens

zu richten scheinen. Ich bitte Sie demnach, von meinem Leben die Antwort

auf Ihr Interesse, Ihre Freundschaft und Ihre Theilnahme zu erwarten. --

Ich kann die Feder nicht fortlegen, ohne Ihnen noch ein wenig von hier

zu erzählen. Ihr Vater und Ihre Schwester befinden sich wohl; Cecile

geht seit einigen Tagen wieder aus und scheint sich gut von ihrer

Entbindung erholt zu haben. Der Kleine wurde in Gegenwart von Mama und

uns allen getauft, was mich tief gerührt hat, denn Beust gehört so sehr

zu meiner eigenen Familie, er bildet so sehr einen Theil meiner selbst,

daß es mir vorkommt, als ob alles, was ihm begegnet, Gutes und Böses,

mir selbst geschähe. Ich sehe häufig Fräulein von Froriep, deren

liebenswürdigen Charakter ich mehr und mehr bewundere, ohne von den

anderen Eigenschaften zu sprechen, die sie auszeichnen. Sie erinnert

mich oft an Sie, und ich glaube deshalb um so mehr, daß das, was sie so

liebenswürdig, so gleichmäßig gut und interessant macht, eine Gabe ist,

die sie von Ihnen hat. Denn das ist eine wirkliche Wohlthat der

Freundschaft, eine ihrer Segnungen, daß sie die guten Eigenschaften

eines Freundes auf den andern überträgt. Es scheint mir eine der

schönsten Erinnerungen zu sein, die man an jemanden haben kann, sich zu

sagen, daß diese oder jene gute Eigenschaft, die ich besonders liebe,

von diesem oder jenem Freunde stammt. -- Vor einigen Tagen kam Frau von

Goethe an, die sich wegen Familienangelegenheiten herbegeben hatte. Es

schmerzte mich, sie zu sehen; ich kann sie nur einem entwurzelten Stamm

vergleichen, der auf dem Wasser schwimmt, so ohne Ziel, ohne feste

Absichten, ohne Plan, ohne Zukunft ist sie. Durch ihre manchmal etwas

barocke Eigenart brach zuweilen ihr mütterliches Gefühl durch, und dann

sagte sie mit Thränen in den Augen von Alma: 'unser aller Frühling ist

hin.'

"Ich sah auch Walther, der bald nach seiner Mutter kam; er sieht so

schwächlich und gedrückt und lebensuntauglich aus, -- verzeihen Sie den

Ausdruck, -- daß es einen schmerzt, wenn man ihn sieht. Man kann sagen,

daß ein großer Name, wenn er nicht Ruhm und Auszeichnung bedeutet, zur

Last wird. Unter den Freunden, die wir im Laufe des Winters hier sahen,

befand sich auch ein gewisser Herr von Schober, ein Mann von Geist und

Talent, dessen schöne Gedichte ihm in Deutschland einen Namen gemacht

haben. Ich erfreute mich des Verkehrs mit ihm ... Eine Reise nach

Holland, die ich jetzt während dieses Januarwetters unternehmen muß,

kommt mir recht ungelegen. Es ist die Zeit, in der ich mich am liebsten

vollkommen in meine Studien vergraben und von nichts stören lassen

möchte. Vermuthlich theilen Sie meinen Geschmack, darum verzeihen Sie,

daß ich Ihre Zeit so ungebührlich lange in Anspruch genommen habe. Mit

vielen Empfehlungen von meiner Frau und den herzlichsten Grüßen von mir

Im Schatten der Titanen: Erinnerungen an Baronin Jenny von Gustedt · 第 51 / 80 题