Nicht der Tod hatte sie ihm genommen.
Seit er nicht mehr an sie ~glauben~ konnte, hatte er sie
verloren.
Er hatte Mignon geliebt. Und es war seine Schwester. Es galt jetzt,
sich die Schwester zu gewinnen.
Droben der hilflose Kranke. Auch für ihn mußte er weiter leben, mußte
er schweigend dulden.
Der andere, der sein Vater sein sollte, galt ihm nichts.
Er konnte nichts für ihn fühlen. Er wußte, daß er ihm immer ein
Fremder bleiben würde ...
Seine Mutter! -- Wie hatte er sie geliebt, abgöttisch, maßlos.
Nur für ~sie~, in der Liebe zu ihr hatte er gelebt.
Dann war er aufgeschreckt aus seinem Traum. Und das Bild seiner Mutter
sank in den Staub.