Um Mitternacht schlug ich das Fenster auf, vielleicht daß der Schlaf
draußen stünde, der mich wiederum mied. (Aber möglich, daß es hier ein
andrer Schlaf ist, der Schlaf der großen Städte, für den ich noch die
magische Formel nicht fand.) Rechts oben in der Höhe, hinter einem
marmornen Gewirk von Wolkenweiß und mattem Blau, war der abnehmende Mond
zu sehn, gerade über der Spitze des kleinen Matthäikirchturms, dessen
Schattenriß schwarz und altertümlich inmitten des Platzes stand. Ein
dumpfes Brausen, nicht das nahe der See, entfernt: die schlaflose
Geschäftigkeit des Labyrinths. Da erschien mir am Himmel oben mein
letzter Augenblick auf Hallig Hooge.
Schon wartete das Boot, ich hatte über den eilfertigen Vorbereitungen
der Abreise den Abschied vergessen und ging jetzt noch einmal zu Ulrikas
Grab. Der einsame weiße Stein mit ihrem Namen im graugelben Vorjahrgras
glänzte spärlich in einem eben hervorbrechenden, sehr kühlen
Morgenlicht, das meine Augen nach oben lenkte, obwohl es meinen Schatten
vor mich über den Stein legte, denn ich stand mit den Augen zur See.
Seltsam war der Himmel. Das ganze gewaltige Halbrund der Kuppel, in der
ich stand, war in der Höhe reinblau, gedämpftes Morgenblau, aber rundum
auf den Rand, bis zu Haushöhe schiens, war eine Lagerung von sechs,
sieben Stufen weißer Quadern mit Fugen geädert von Blau. Die See
darunter war dunkel, in kleinen Wellen kräftig bewegt; breitere Wogen zu
meinen Füßen zerschellten zu reinweißem Schaum, laut brausend mit
einzeln vernehmlichen Stimmen, und der Wind strich sausend herauf.
Wunderbar aber waren diese, ringsum zum Kreise geschlossenen Terrassen
von Wolken zu sehn; jeden Augenblick war mirs, als müßte ich Gestalten
des Äthers auf sie hinaustreten sehn, leise farbig und glänzend aus der
kühlblauen Wand, allein sie blieben immer leer, und nur, als ich mich
suchend endlich umwandte, blendete mich die Morgensonne, die, den
obersten Rand des Wolkengemäuers im Osten zerbrechend und schmelzend,
goldene Hörner und Stäbe durch die Fugen nach unten zwängte, und dort
glitzerte silbrig die See.
Ganz plötzlich, mit einem Zucken, fühlte ich den Frühling. Die Mulde
unter meinen Füßen schien mir grüner, als sie nach der Jahreszeit sein
konnte; rechts unten glänzte das Fachwerk weiß und blau, fern drüben das
tiefe Rot an Cornelias Haus, grad gegenüber mir, in der Lücke des
Deiches, lag das Boot schneeweiß unter Segel, wo Cornelias grüne Jacke
leuchtete; links auf meiner Höhe stand mein alter Turm in dem Licht.
Mich fröstelte im Wind, aber meine Sinne sogen Frühling aus den Farben
des Toten, hier, wo das Jahr durch kaum eine blumige Farbe erscheint.
Die zarte Neuigkeit spürt ich, unsichtbar aufgesprossen im Gras überall,
eine Regung, einen Atemzug aus dem Innern. So sehr vergaß ich mich
selber über diesem, daß ich den Deich hinabstieg und fortging, ohne der
Toten zu gedenken.
Als ich dann im Boot saß, das grüne Eiland vor mir im Entgleiten sich
langsam erhob und erhöht im dunklen Rollen der Wasser ruhte, erschien
mirs auf einmal wie eine riesige Schildkröte. Auf ihren gewölbten Rücken
hatten ich und die Andern uns gerettet, nackt in unserm Leben,
Schiffbrüchige aus einem Sturm, wie ichs als Knabe in jenen Büchern des
Behagens las. Monatelang hatten wir dort gehaust, so gut sichs eben
hausen ließ, Gestrandete: einer starb, einer baute ein Floß und warf
sich mit ihm in die See, nun schieden die Letzten. In diesem Augenblick
glaubte ich zu sehn, wie das bislang geduldig still gelegene Tier sich
erleichtert bewegte und -- ich sahs von mir abgewandt liegen nach der
offenen See hinaus -- den Kopf hob und drehte, um nach mir zu sehn.
Da erinnerte mich der noch ragende Turm des Grabes in seiner Nähe, und
erschreckend befiel mich die Verlassenheit der Toten, die dorten
verblieben war, allein mit zwei Geräuschen, jenem des ewig sausenden
Windes und jenem der wogenden See. Ein unendlicher Schmerz ergriff mich
auf einmal, ich hätte dort liegen können wie sie, aber mir hätte es
keinen Schaden getan. Sie war hülflos und zart, nun versank vor meinen
Augen die Insel, ich konnte mir leicht einbilden, das riesige Tier
fortrudern zu sehn und hinuntertauchen in die Dämmerungen der
schweigsamen Tiefe. Die verarmte Tote! sie blieb allein, unbekannt den
brüllenden Völkern des Meers, aus denen bald einer heraufsteigen würde
zum verlassenen Eiland, dort zu sitzen in seiner schwermütigen Natur und
ins dumpfe Muschelhorn zu stoßen. Die Sonne stieg höher herauf, den
Schatten meines Segels legte sie auf die glänzenden Hügel des Wassers,
aber mir ging aus dem Odem der windigen Kälte die schwere, die sternlose
Herbstnacht auf über dem Eiland, und die abgeschiedene Seele erstand
schattig und dürftig auf dem Kranze des Deichs, leise klagend um ein
Ungebornes und um den Undank des Daseins für vieles reine Bemühn. -- --
Webe mir denn ein starkes Kleid, blindäugige Mutter, Hoffnungslosigkeit,
armlos den Webstuhl tretend mit ehernen Füßen, an dem die Fäden von
selber fließen aus dem Unsichtbaren der ewigen Nacht. So läuft einmal
alles hinaus auf ein Dürftiges: Haltbarkeit.
Ich erinnere mich: auf einem Ritt durch die Ebene um Helenenruh sah ich
auf einer Wiese eine uralte, magre braune Stute, die beim Nahen des
Wallachs sofort die Ohren hochstellte und herangejagt kam bis an das
Gatter, das sie von uns trennte, und an dessen andrer Seite sie mit uns
trabte bis an sein Ende, wo sie noch lange stand und uns nachsah, das
heißt meinem Pferde, das kein Ohr und nicht den Kopf ihretwegen bewegte.
In ihrem langen Halse war ein Loch, in dem bei jedem ihrer Atemzüge die
Spitze eines Rohres zum Vorschein kam, und sie atmete laut rasselnd und
schnaufend. Vielleicht daß diese haltbare Alte mich damals an Tante
Henriette erinnerte, und deshalb erschien sie mir nun.
So wird auch der Seele, wenn der natürliche Eingang des Lebens versagt,
ein neuer gebohrt, und der ganze Unterschied besteht in den lauteren
Atemzügen. Besonders leise wird mein Leben ja fortan nicht mehr sein,
und keiner wird, und ich selber kaum, die rasselnde Seele hören, die
sich haltbar erweist.
am 22.
Soll ich aufschreiben, was heut sich begab? Wird dieses nun, dieses die
Kraft beweisen, die ich in ihm zu erkennen glaubte, und die bei ihm
Unsterblichkeit heißt, oder wird es mir schon unter den Fingern zur
Haltbarkeit von blauer Tinte zerrinnen? Gott helfe mir, ich will es
versuchen.
Gleichviel, wie ich, noch einmal mit mir allein, in den Tiergarten
geriet und, wieder in plötzlicher Erinnerung an Hallig Hooge, zwischen
den kaum ergrünten Büschen hindurch, wo erste Amseln über den Rasen
schlüpften und erste warme Erleichterungen durch die alte Kühle der
Lüfte zogen, in die Stadt gelangte, durch das Tor, die Linden hinunter
und weiter gedankenlos auf der linken Straßenseite bis zur
Charlottenstraße, wo eine eben anfahrende und haltende Elektrische Bahn
mich zum Stehenbleiben nötigte. Ich sah zu, wie eine Dame sehr mühselig
ausstieg, oben vom Schaffner, unten von einem Herrn gestützt, und in ihm
erkannte ich langsam Hardenberg. Die Dame war seine Frau; ich sprach sie
an, sie kamen aus dem Norden, wo sie sich um das Fortkommen
irgendwelcher Kinder ohne oder mit verderbten Eltern bemühten, von denen
die Frau gleich mit ihrer strudelnden Lebendigkeit und so erregt zu
erzählen begann, daß ihr Mann und ich beim Gehen alle Mühe hatten, sie
zwischen uns zu halten, dermaßen riß sie an uns mit ihren unbeherrschten
Bewegungen. Da sie mir sagten, sie seien im Begriff, einen Freund zu
besuchen, den ich sofort kennen lernen müßte, wenn er mir noch fremd
sei, so schloß ich mich ihnen an; sie machten nur eine Anspielung auf
die ägyptische Abteilung des neuen Museums.
Schwer zu glauben: vor einem Jahr war ich dort und sah nichts. Woher
plötzlich die Augen? Gute Anna, kein Wunder könnte mir je wunderbarer
erscheinen, als was ich nun sah. Ein Ding von dieser Wunderart hätte
genügt, und ich sah hundert, sah Flure und Säle gefüllt mit
Unglaublichkeit. Das ist Ägypten: ein würfelförmiger Block aus Granit,
bedeckt mit Hieroglyphen; mitten in der Oberseite des Blockes der Kopf
eines Kindes. Dahinter der größere Kopf des in dem Würfel hockenden
Mannes, ein schlichtes Antlitz mit leider zertrümmerter Nase, das Haar,
in strenge Linien gepreßt, links und rechts von dem Haupte in festen
Massen niedergestrichen und, unterhalb wagerecht abgeschnitten,
solchermaßen auf die Oberfläche des Würfels gestellt. In der ungeheuren
Starre des Granit aber bewegen sich die hochgestellten Knie und die
darum geschlungenen Arme des Mannes, zwischen denen das Kind steht,
lebendig in sichtbaren Wellen des Lebens; ganz deutlich und klar ist da
alles im Stein, Füße und Knöchel, Schienbeine und Knie, Ellenbogen und
Arme und Hände und darinnen das leibliche Kind.
Alles, was ich sah, war unfaßlich. Das Antlitz des ewig geheimnisvollen
Wesens Form sah mich hier so schleierlos und so mit großem Auge an, daß
es schien, als sei kein Geheimnis mehr da. Hier ist alles unbekannt, und
nur am sonst unverständlichen Schmerz ließ sich spüren, daß Bekanntheit
sein sollte und einmal war, was für immer versunken schien. Tiefen sind
hier, Räume, ein Wesen mit einem Wort, dessen äußerste Grenze uns immer
unauffindbar sein wird. Denn was wir sehen, ist das für uns Sichtbare,
was uns Ordnung scheint, unser Gesetz, aber nicht das seine, das aus
einer anderen Wirklichkeit kam. Auf keinem Stern könntest du dich umsehn
und dich so tief im Unbekannten finden und doch in der Wahrheit. Und
wenn hier ein Wunder sein sollte, so wäre es dies, daß du doch atmen
kannst in dieser Luft, dieser Welt.
Ich mußte mich umsehn, woher ich kam, und fand, daß ich ja aus Hellas
hierher geriet. Plötzlich war mirs da, als ob eine seltsame Sonne
schiene mitten in der gestirnten Nacht. Oh in Hellas war alles Blut und
Odem, Sonne und Wind, Ströme und Wald und das Meer, Gottheit und Getier,
ein Himmel voller Gestalt von Fischen und Männern, tausendfach
gestaltige Natur, überall Blick und Wink und Gebärde. Das Lächelnde war
dort und das Schöne, die Leier, die singende Lippe, der schwebende Fuß
und das fliegende Haar. Da erschien mir das hellenische Bildwerk,
aufgestellt mit tausend seinesgleichen um eine Mitte, von der ein Strahl
ging zu jedem, aber ihrer aller Mitte lag außerhalb ihrer selbst, und
sie alle, geordnet zusammen ergaben die Welt. Und ich sah das
Menschliche in ihnen, aufleuchtend in seiner ganzen, höchsten
Erfülltheit. Solange aber Menschliches waltet, solange ist Willen und
Verlangen, Streben, Bewegung, Wandlung; Wandlung zum Gotte hinauf und
Wandlung des Gottes herab, lauter schweifende Seligkeit, Schweben,
Heiterkeit, Anmut, Würde, tausend Eigenschaften des Göttlichen in einer
blühenden Zerstreutheit, und alles überglänzend und bindend der Segen,
das ewige Auge. Jetzt aber, wie erschien mir in der Erinnerung auf
einmal ein niegesehener, immer gefühlter Zug von Schwermut in der
griechischen Form? Diese schönen Dinge scheinen zu wissen: irgend etwas
fehlt, irgend etwas in ihrer Ordnung blieb ungelöst, sie ermangeln des
Letzten.
Da sah ich vor mir die Vollendung aus Stein. Alles sah ich abgetan, alle
Gebundenheit an Götter und Erde, an das Sonnige und Bewegte, an das
Werden und die Erregung. Kein Wollen mehr, nur Gewißheit. Der Grieche,
wenn er etwas machte, so wollte er doch, daß es schön sei, wollte die
Erfüllung in der adligen Form. Der Ägypter wollte nur die Form; wollte
nur: daß sie sei.
Menschenhände machten dies nicht. Vielleicht daß sie letzte Bindungen
lösten fürs menschliche Auge, eine Oberfläche abschälten. Diese Dinge
waren im Stein, verhüllt, seit ewig; sie machten sich frei. Und darum:
in welcher Mitte auch das hellenische Werk zu stehen scheint, Mitte für
tausend sehende Augen, denen es sich lächelnd erzeigt, Augen von Göttern
und Dämonen, tausend blickenden Augen der Natur: hier ist die ungeheure
Zentripetalität; hier ist das Ding, das um seine Mitte gebaut ist wie
der Kristall, und diese seine Mitte ist auch die Mitte der Welt. Es ist
gleichgültig gegen sehende Augen. Dies wird nicht gesehen. Es stellt
sich nicht dar. Es ist. Aber herum von allen Seiten, von oben und unten
gewölbt ist das ganze All der Gestirne.
Hardenberg sagte mir ein Gleichnis mit Worten für das, was ich selber
empfand: jedes ägyptische Werk sei in jedem seiner Maße ausgerichtet
nach den Sternen. Es war Religion. Sie wußten die Unsterblichkeit in der
Form. Sie machten ein Bild, daß es sei und lebe, und die Seele trat ein
und blieb in ihm wohnen. Sie stellten es nicht hin an diese oder jene
Stelle der Welt, sondern dort, wo es erschien in seiner grenzenlosen
Notwendigkeit, war der Raum ausgespart zuvor, und es paßte sich ein in
die Welt.
Als mir aber solchermaßen die Augen aufgetan waren, wandte ich mich um.
Ich befand mich in einem halbdunklen Umgang ägyptischer Säulen voller
Statuen und Bilder; zwei Stufen vor mir führten in einen von Oberlicht
erhellten Raum hinab. Hatten meine Augen schon das Wunder gesehn, und
verwandelte sein Blick in meinem Blick mir zum Heiligtum den Raum?
Duftete nicht alles? -- Da sah ich das Reine.
Mitten im Raume ein einfaches, kleines Gesicht, gelblich, mir zugewandt,
sah mich an. Auf einem brusthohen Postament stand es in einem gläsernen
Würfel, ein Kopf, kaum so groß wie meine Hand, Gesicht, Hals und der
Ansatz von Schultern und Brust. Sah er mich an? Sein Blick ging
plötzlich durch mich hin, als wäre ich aus Glas, und doch fühlt ich mich
durchschnitten, daß ich fror. Es war kein Ansehn, es war ein ganz
blinder Blick, jener, der durch alle Dinge der Welt hindurch gerichtet
ist in das Ewige.
Nun wagte ich näher zu treten und deutlich zu sehn. Es war zarter als
alles; viel zarter als eine Blume. Alles an ihm war Duft. Ich sah
Wangen, sanfte, unter den Augen leise gewölbt, nach unten wie mit
liebkosenden Fingern zusammengeschlossen zur weichen Spitze des Kinns;
sah darüber den Mund, Lippen, voll und mit zärtlicher Genauigkeit
umzogen, überhaucht von leisem Rot, und sie standen ganz wenig vor wie
in einem unaufhörlichen Kuß. Zart, frisch, fast süß, glich die Nase der
eines kleinen Tiers; die Augen endlich, flach, leise zur Mandel nach
außen geschlitzt, blickten über mich hinweg, und das Ganze von
unendlichem Ernst war wie ein Lächeln so leicht.
Ach, blind war dieser Blick wie die Seligkeit, blind wie das ernste
Lächeln der Blume, das nichts ist als Gefühl und Echo des Lichts.
Ich sah Hardenberg und die kranke Frau neben mir; sie lächelten
verstehend, und ich brachte hervor: Wohin steht er denn?
In die Sonne, sagte Hardenberg ernst. Er sieht immer nur in die Sonne.
-- Und er nannte mir den Namen: Amenophis und erzählte mir einiges. Daß
er einen Kult der Sonne begründete und für diesen Kult eine ganze Stadt.
Daß es noch Reliefbilder von ihm giebt, wo er dargestellt ist mit Gattin
und Töchtern, und die Sonne darüber senkt Strahlen auf alle, an deren
Enden winzige Hände sind, die sie ihnen auflegt. Daß, als er starb, die
Stadt -- Heliopolis -- verlassen wurde und bald zerfiel, daß sein
Nachfolger, im ägyptischen Glauben, die Form bewahre die Seele, alle
Bilder von ihm zerstörte, sein Dasein zu vernichten, und daß nur dieses
blieb, ein kleines Bildhauermodell, sowie ein halb zertrümmertes andres.
(Er war unvernichtbar; er blieb.) Daß alldies mehr als zweitausend Jahre
her sei. Und er sieht in die Sonne unwandelbar.
Kein Wunder. Ein Weizenkorn, vor zehntausend Jahren in tönerner Schale,
in einem Grabe bewahrt, behielt seine eingeborene Kraft und trägt Frucht
in der heutigen Erde; also konnte auch die steinerne Blume unwelkbar
bleiben bis heute.
Die Sonnenblume von ihrem festen Stengel aus folgt der Sonne nach
überall: ihn kannst du aufstellen, wo du willst, im Licht oder in der
Nacht: wann und wo du ihn anschaust, blickt er geradeswegs in die Sonne
hinein.
Und ist dies nicht hoffnungslos? Die Sonne anbeten und sehn und niemals
die Sonne sein können?