Zürich, am 11. Jan.
Mein Lieber, Du hast mir verboten, zu schreiben, aber ich muß Dir doch
sagen, daß meine Rückkehr sich noch verzögert. Die Operation ist
überstanden, aber es sind im Zustand des Kranken Verwickelungen
eingetreten, die mich noch bei ihm festhalten. Ich bin furchtbar
unglücklich darüber, nicht nur meine Liebe, auch Angst und Sorge ziehn
mich ja unaufhörlich zu Dir, aber -- was bin ich Dir, und ihm hier bin
ich das Einzige! Nimm dies und die innigsten, liebendsten Grüße Deiner