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Mehr als zehn Jahre sind verstrichen, seit ich die letzten Zeilen
meiner Erinnerungen an Leo Tolstoi schrieb.
In diesem zehnjährigen Zeitraum hat Tolstoi seinen Platz in der
Literatur nicht nur niemandem abgetreten, sondern sein Ruhm nahm
ständig zu. Jedes seiner Werke erregte beim Erscheinen in allen
Schichten der russischen Gesellschaft wie im Auslande begeistertes
Interesse. Es ist schwer, sich die Vorgänge zum Beispiel bei
Erscheinen der »Kreuzersonate« und der »Macht der Finsternis«
vorzustellen. Noch nicht zum Druck freigegeben, wurden diese Werke
schon in Tausenden von Exemplaren abgeschrieben, gingen von Hand zu
Hand, wurden in alle Sprachen übersetzt und überall mit unglaublicher
Leidenschaft gelesen. Es schien bisweilen, als wenn das Publikum, alle
persönlichen Angelegenheiten vergessend, nur für die Literatur des
Grafen Tolstoi lebte. Die wichtigsten politischen Ereignisse wirkten
auf die Massen nicht mit solcher Macht. Die erwähnten beiden Werke
erschienen in den letzten Regierungsjahren Kaiser Alexanders III.,
der Tolstoi außerordentlich liebte und es selten glaubte, wenn man
ihm nicht ganz beifällig aufgenommene Artikel brachte, die Tolstoi
zugeschrieben wurden. »Nein,« sagte der Kaiser dann, »mein Tolstoi
schreibt so etwas nicht.«
Der Kaiser fragte mich oft nach Tolstoi und beriet sich sogar mit mir,
wenn es sich um die Zensur der Tolstoischen Werke handelte. So war
es auch mit der »Kreuzersonate«. Es kam darauf an, ob das Werk zum
Druck freigegeben werden sollte oder nicht. Ich erlaubte mir meine
Meinung in bejahendem Sinne zu äußern und hielt dem Kaiser vor,
daß ganz Rußland das Werk schon mit Gier gelesen hätte und daß die
Freigabe die Erwartungen des Publikums nur herabstimmen könnte. An
demselben Tage unterhielten wir uns über die Popularität Tolstois,
und ich äußerte mich dahin, daß in Rußland eigentlich nur zwei
Personen wahrhaft populär seien: Graf Leo Tolstoi und Pater Johann von
Kronstadt.
Der Kaiser lachte sehr über diese Zusammenstellung, gab aber zu, daß
sie richtig sei, trotz der Grundverschiedenheit der beiden Typen, die
nur das gemeinsam hätten, daß zu beiden Angehörige aller Stände um
Rat kämen.
»Wenn die Sonne allzu hell strahlt, sind Wolken nicht fern.«
Dieses Sprichwort bewahrheitete sich auch an Tolstoi. Auch für
ihn brachen trübe Zeiten herein. Einerseits ging die Verehrung und
Beweihräucherung weiter; andererseits erschienen Feindschaft und Neid.
Nach meiner Auffassung gibt es nichts Traurigeres als Zeitungskriege.
In Moskau rührten sich plötzlich ganze Scharen unterirdischer
Ratten, die sich bemühten, Tolstoi nicht nur in der Gegenwart,
sondern auch in der Vergangenheit anzuschwärzen, indem sie
längst vergessene literarische Sünden ans Tageslicht zerrten, die
jeder Autor und Poet in seiner Jugend und Prahlerei sich erlaubt.
Das Schlimmste kam dann einzig durch die eigene Unvorsichtigkeit
Tolstois, der jede sogenannte öffentliche Meinung, besonders aber
die Zensur verachtete. Er ließ einen nicht für die Presse bestimmten
sehr regierungsfeindlichen Artikel von einem englischen Journalisten
mitnehmen, worauf dieser richtige Sohn des perfiden Albion den Artikel
unverzüglich in seiner Zeitung abdruckte; dabei versichernd, Tolstoi
hätte ihm die Erlaubnis erteilt.
Man kann sich vorstellen, mit welch teuflischer Schadenfreude
die Zeitungsratten in Moskau über diesen Artikel herfielen, ihn
nachdruckten, mit Kommentaren versahen und den Gedanken des Autors
natürlich einen ganz anderen Sinn beilegten. Ich will den Sturm
nicht schildern, der sich nach diesem Artikel in ganz Europa erhob,
und welche Strafen man für den armen Leo Tolstoi ersann. Sibirien,
Festung, Verbannung, fast den Galgen sagten ihm die Moskauer
Journalisten voraus. Die ausländischen Zeitungen waren ebenfalls voll
von dem Ereignis und zwei, drei Monate lang erhielt ich von überall,
Amerika nicht ausgenommen, Briefe mit der Anfrage, wozu denn nun
eigentlich der berühmte Schriftsteller verurteilt sei?
Als ich einst zum Grafen Dmitri Andrejewitsch Tolstoi, dem damaligen
Minister des Innern kam, traf ich ihn in großer Aufregung.
»Ich weiß wirklich nicht, was ich tun soll,« sagte er. »Sehen
Sie diese Anzeigen gegen Leo Tolstoi. Die ersten habe ich einfach ~ad
acta~ gelegt; ich kann doch aber dem Kaiser die ganze Geschichte nicht
einfach verheimlichen.«
»Natürlich nicht,« erwiderte ich. »Der Kaiser liebt aber Tolstoi
sehr! vielleicht mildert das sein Urteil.«
Es zeigte sich dann, daß der Kaiser unsere Erwartungen weit
übertraf. Seine Weisheit entschied die Frage auf ganz andere Art. Auf
den Vortrag des Ministers über das Vorgefallene und die starke
Erregung des Publikums erwiderte der Kaiser folgendes:
»Ich bitte Leo Tolstoi nicht anzurühren; ich habe nicht die Absicht,
einen Märtyrer aus ihm zu machen und mir die Mißbilligung ganz
Rußlands zuzuziehen. Ist er schuldig, um so schlimmer für ihn.«
Der Minister kehrte sehr glücklich aus Gatschina zurück; im Falle
strenger Maßregeln wären natürlich auch auf ihn Vorwürfe entfallen.
Mit Tolstois sprach ich, als wir uns dann wiedersahen, niemals über
diese Episode, in der ich zu viel Widersprüche und zu wenig Klarheit
fand.
Ich weiß nicht mehr, ob vor oder nach diesem Vorfall Tolstois Gattin
nach Petersburg kam, um eine Audienz beim Kaiser zu erlangen und ihn
um Schutz gegen die Moskauer Zensur zu bitten, die jede Gelegenheit
wahrnahm, Tolstoi zu schikanieren und zu benachteiligen. Der Kaiser
empfing die Gräfin sehr liebenswürdig, stellte sie der Kaiserin
vor, unterhielt sich lange mit ihr und gab seine Zustimmung zu
all ihren Wünschen. Leider verschwand diese Wohlgeneigtheit
nach einiger Zeit, teils aus Unbedachtsamkeit der Tolstois, teils
infolge Verleumdungen. Unter anderem hatte der Kaiser den Druck der
»Kreuzersonate« nur in den gesammelten Werken Tolstois, nicht aber
als Einzelausgabe gestattet. Da wurde plötzlich, man weiß nicht
durch wessen Schuld (natürlich nicht die der Gräfin Tolstoi),
die Sonate als Broschüre feilgeboten. Sofort hinterbrachten das die
nimmer rastenden »Freunde« dem Kaiser, und als ich zur Verteidigung
der Tolstois (ohne ihr Wissen) beim Kaiser erschien, war es schon zu
spät. Der erzürnte Kaiser ließ mich nicht zu Ende sprechen, sondern
brach in heftige Verwünschungen gegen Tolstoi aus.
Übrigens übte der Kaiser nie Vergeltung; ich war aber tief
bekümmert, daß der wechselseitige gute Eindruck für immer verdorben
war.
Der hervorstechendste Charakterzug Alexanders III. war unerbittlicher
Haß gegen Lüge und Betrug. Er selbst war ohne Falsch.
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Im Jahre 1891 kam ich wieder nach Jaßnaja Poljana und fand dort
keine Veränderungen vor; nur waren die Kinder groß geworden, und
an das Haus war eine Veranda angebaut, wo man sich nach dem Essen
versammelte, wenn die Hitze nicht allzu groß war. Tolstoi schrieb
damals ein Werk über den Frieden und das völlige Aufhören des
Krieges. Wahrscheinlich wollte er sich vergewissern, welche Wirkung
seine neuen Dogmen auf mich ausübten, und so sprach er denn über
dieses Thema sehr beredt. Es wurden viele, sehr schöne und gesunde
Gedanken von ihm ausgesprochen; alles zusammen bildete aber ein
solches Bukett phantastischer, ultraromantischer Utopien, daß nur ganz
exaltierte Verehrerinnen sich dadurch hinreißen lassen konnten. Ich
hörte ihn schweigend an. Nur zweimal erwiderte ich auf seinen
fragenden Blick:
»Sehr schön auf dem Papier; nur schade, daß sich das nicht
verwirklichen läßt.«
Er hörte nicht auf mich, sondern fuhr in seiner Predigt fort.
Sophie Andrejewna teilte mir nachher mit, daß Leo auf ihre Frage,
worüber er so lange mit mir gesprochen -- geantwortet hätte: »Ich
habe Alexandrine zu meinen Gedanken über den Krieg bekehrt.«
Wir lachten sehr über diese Prätension.
Einmal fragte mich eine der Töchter, was ich über den Vegetarianismus
dächte?
»So gut wie gar nichts,« erwiderte ich, »weil das eine so
gleichgültige Frage ist, daß ich niemals ernstlich darüber
nachgedacht habe. Sie kann nur dann wichtig werden, wenn die Menschen
sich einbilden, dadurch Gott zu dienen -- und in diesem Falle nehme ich
an, daß sie sich irren. Übrigens ist die Frage längst entschieden.«
Leo hörte das schweigend mit an. Abends am Teetisch aber, als ich die
Hand ausstreckte, um einen Teller mit Schinken zu ergreifen, rief er
ironisch: »Gratuliere zum Essen vom toten Schwein!«
War das Scherz oder Rache -- jedenfalls wurde mir mein Butterbrot
zuwider.
Der Vegetarianismus spielte im Tolstoischen Hause eine große Rolle
und machte die Arbeit der armen Hausfrau noch komplizierter. Außerdem
teilte er die Familie in zwei Lager. Es war bisweilen sehr komisch,
wie Sophie Andrejewna bei Tisch feierlich erklärte, sie ließe _ihre_
Kinder nicht vegetarisch leben. _Ihre_ Kinder nannte sie die noch nicht
zwölf Jahre alten.
Sie hatte stets Sorge um ihren Mann, dem die Ernährung durch Brot,
Kartoffel, Grütze, Kohl, Pilze usw. bei seinem chronischen Leberleiden
sehr schädlich war.
Es geht das Gerücht, daß die Gräfin zur Zeit seines Gallenleidens
heimlich Bouillon unter all diese Gerichte mischte und daß Tolstoi
es nicht bemerkte, oder nicht bemerken wollte -- ähnlich gewissen
Mönchen.
Wenn ich Tolstoi während des Essens beobachtete, fand ich stets, daß
er wie ein ausgehungerter Mensch allzu schnell und gierig aß. --
Was viele Menschen, auch ich, für ein großes Glück halten,
nämlich Gefühlsgemeinschaft mit anderen und Übereinstimmung in den
Grundwahrheiten, hatte Tolstoi nicht nötig. Er hatte fast Scheu, mit
anderen Sterblichen auf einer Stufe zu stehen, und gab sich vielleicht
keine Rechenschaft darüber; in anderen Fällen aber griff er gierig
nach jeder Äußerung einer oft nur scheinbaren Sympathie.
Bei einem unserer Zusammensein fragte er mich, ob ich die Predigten
des amerikanischen Pastors X. (ich habe seinen Namen vergessen) schon
gelesen hätte. Ich verneinte.
»Nun, dann lies bitte meinen Briefwechsel mit ihm; er ist
in Sonderausgabe gedruckt, und merkwürdig, obwohl wir uns
nie gesehen haben, stimmen wir in allen Urteilen über Leben,
Religion und Menschenpflichten so überein, als hätten wir stets
zusammengelebt. Ich halte ihn für meinen besten Freund. Er wäre jetzt
achtzig Jahre alt; schade, voriges Jahr ist er gestorben.«
Ich nahm das Buch des Amerikaners abends mit, da ich die schlechte
Angewohnheit habe, nachts zu lesen. Wie groß aber war mein Erstaunen
und meine Verwunderung! Der Pastor schrieb genau das, was jeder
rechtgläubige, von Tolstois Theorien nicht beeinflußte Mensch
tausendmal gedacht und gesprochen hat.
»~My dear brother~« begann der erste Brief im sanften Tone eines
Reverend: »Ich bin glücklich, mit Ihnen bekannt geworden zu sein, und
möchte mit Ihnen völlig übereinstimmen, aber« -- und dann folgte
eine feine, aber unerbittliche Kritik aller Tolstoischen Axiome, die
mich an die Stelle im Evangelium erinnerte: Moses hat euch das und das
gesagt; ich aber sage euch ... usw.
Der ~dear brother~ erwiderte ganz im Geiste seines göttlichen Lehrers,
wich aber nicht um einen Schritt zurück, wenn es sich um den Ausspruch
handelte, dem Tolstoi solch verkehrte Auslegung gab, und der sozusagen
den Kernpunkt aller Tolstoischen Theorien bildet: »Du sollst dem
Bösen keine Gewalt entgegensetzen.«
Dann erhob der Amerikaner seine Stimme und enthüllte kühn das Falsche
dieser Ansicht sowie ihre Unanwendbarkeit im Leben.
»Wenn ein Räuber oder ein Verrückter in Ihr Haus kommt, geben Sie
ihm nicht nur Ihre Habe, sondern auch Ihr Weib und Ihre Tochter. Ich
aber, ~dear brother~, suche ihn möglichst festzubinden und möglichst
schnell zu entfernen, und kann in Ihrer unverständlichen Nachsicht
nicht die geringste wahre Liebe entdecken.«
Beim Lesen dieser Stelle wäre ich vor Freude bald aus dem Bett
gesprungen und strich mit starken Strichen alle Bemerkungen an, die
mich durch ihre Wahrheit überraschten. Am nächsten Tage ging ich, das
Buch in der Hand, in Leos Arbeitszimmer mit einer Miene, in der meine
unschuldige Schadenfreude wahrscheinlich allzu deutlich zu lesen war.
»Nun, hast du das Buch gelesen?« fragte Leo.
»Gewiß; ich habe eine reizende Nacht damit verbracht. Weißt du auch,
lieber Freund, daß dein Amerikaner ein Kleinod ist?«
»Und das sagst du?«
»Gewiß; ich bestätige es ausdrücklich und bin bereit, es zu
unterschreiben. Wie schade, daß wir uns nicht treffen können. Wir
würden uns ausgezeichnet verstehen.«
Dann legte ich, um meinen Triumph nicht allzu deutlich zu zeigen, das
Buch auf den nächsten Tisch.
Leo erwiderte nichts. Sobald ich mich aber umwandte, griff er nach dem
Buch und sah die angestrichenen Stellen durch. Natürlich erlaubten
Stolz oder Eigenliebe ihm nicht, seinen Fehler einzugestehen. Das
Sonderbarste aber war: wie konnte er sich so irren?
Der liebe gute und oft so unlogische Leo Tolstoi! Wieviel steckte in
ihm von dem, was die Franzosen ~pur enfantillage~ nennen! Ist es nicht
tatsächlich Kinderei oder Spielerei: dieses Schustern, Schleppen von
Brennholz, Ofensetzen usw.? Er aber führte alles durchaus ernst, wie
eine heilige Pflicht aus. --
Am selben oder nächsten Tage waren wir abends allein in Tolstois
Arbeitszimmer. Er war nicht sehr fröhlich und brachte selbst die
Unterhaltung auf folgendes Thema (wahrscheinlich hatte ihn etwas
gereizt):
»Du sagst immer, ich atme und lebe nur von Weihrauch. Wie viele
Menschen tadeln mich aber ganz mit Recht, weil mein Leben mit meiner
Lehre nicht übereinstimmt.«
»Mir scheint,« erwiderte ich, »daß man dich am meisten wegen deiner
unerfüllbaren Theorien tadelt. Um sie buchstäblich zu erfüllen,
müßtest du damit beginnen, daß du zunächst einmal verschwändest
-- nicht wahr? Du hast aber Familie und hast kein Recht, weder
sie zu verlassen noch ihr dein Streben und deine Überzeugungen
aufzubürden. Du selbst hast bis in dein reifes Alter angenehm
gelebt -- das wollen sie auch, da sie nicht die geringste Neigung zur
Bettelarmut und Feldarbeit oder zum Leben in einer Hütte verspüren.«
Leo hörte schweigend zu. Ein finsterer Ausdruck zog über sein
Gesicht. Endlich sagte er, tief atmend: »Du siehst, ich handele ja
auch so (daß ich ihnen in allen Dingen freie Hand lasse); aber es wird
mir schwer ...«
Nach dem Tee las Leo uns norwegische Novellen in russischer
Übersetzung vor, die er sehr lobte und auch tatsächlich gut las,
allerdings etwas befangen, wenn gefährliche, d. h. nicht ganz
anständige Stellen kamen.
Ich sah Tolstoi seitdem noch zweimal. Einmal bei meiner Durchreise
durch Moskau nach Woronesh zur Prinzessin von Oldenburg auf der
Bahnstation, wohin er mit seiner Tochter Tanja kam und sehr fröhlich
war, so daß mir der allerangenehmste Eindruck blieb. Ich scherzte,
daß er so elegant gekleidet sei; er trug einen wirklich sehr feinen
Pelz und ebensolch schöne Mütze -- wahrscheinlich Fürsorge seiner
Frau --, er selbst wäre nie auf den Gedanken gekommen.
Als die Zeit zum Einsteigen kam, gab Leo mir die Hand und fragte, ob
ich mich nicht genierte, mich mit ihm zu zeigen.
»Auf englisch nennt man das '~fishing for compliment~',« sagte
ich, »du weißt sicher, lieber Freund, daß viele Damen in diesem
Augenblick an meiner Stelle sein möchten.«
Meine Liebenswürdigkeiten waren so selten, daß er sich hiermit
zufriedengab. --
Mein zweites und letztes Wiedersehen fand einige Jahre später in
Petersburg statt.
März 1899
Winterpalais, Petersburg
Gräfin A. A. Tolstoi.