Lieber Marx!
Der Pieper hat mir geschrieben und _umgehende_ Rücksendung der
korrigierten Übersetzung gewünscht. _Cela me convenait bien_,[1] ich
hatte Leibschmerzen und war zu aller Arbeit untauglich. Sage ihm, wenn
er auf seine Briefe Antwort von mir haben will, so soll er wenigstens
seine Adresse dabei schreiben; Pieper, Esq., ist in London so bekannt
nicht, selbst seitdem er Kommis _à_ 25 Schilling die Woche ist. Im
übrigen soll er nur mit der Übersetzung fortfahren, sich aber etwas mehr
Mühe geben oder, wenn das nicht geht, wenigstens bei schweren Stellen
Platz lassen, ich will sie dann ausfüllen, das ist immer besser, als
Blödsinn [wie Pieper] aus Leichtsinn machen. Er schrieb mir übrigens
bloß unter dem Vorwand, nicht zu wissen, ob ich ihn überhaupt für
kapabel halte, das Ding zu machen. Er soll ein ausführliches Register
über die Hauptfehler mit Glossen haben. – Heute und morgen abend denke
ich das Ding fertig zu machen, da ich besser bin.
Im übrigen schrieb er mir getreulichst als Echo alles, was er in Deinem
Hause gehört hatte, und was ich natürlich schon wußte. –
Hoffentlich ist Dir die Diskontierungsgeschichte endlich gelungen und
geht es in Deinem Hause etwas besser. Ich sinne jetzt auf einen neuen
Plan, einige Pfund zu sparen; wenn er gelingt, denke ich bis Anfang
nächsten Monats – also in zirka 14 bis 16 Tagen – Dir wieder etwas
schicken zu können. Es hängt teilweise davon ab, ob mein Schwager
hierherkommt und wann.
Inliegend zwei Wische von Weydemeyer, Du kannst mir das Lithographierte
gelegentlich fürs Archiv zurückschicken. Das _Mémoire_[2] von Häfner ist
interessant, aber offenbar für uns geschrieben – _c’est une
pétition_.[3]
Grüße Deine Frau und Kinder bestens.
Dein F. E.
Du wirst mit Vergnügen sehen, daß Heinzen auf dem letzten Loche pfeift.
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[1] Das paßte mir sehr.
[2] Denkschrift.
[3] Es ist eine Bittschrift.
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