Nun der Bericht über die Garantensitzung vom 3. August.
Zugegen: Kinkel, Willich, Reichenbach, Löwe von Kalbe, Meyen, Schurz
(Techow diesmal nicht), Schimmelpfennig, Imandt, von anderen weiß ich
nicht. Schärttner nicht zu vergessen. – –
_Löwe von Kalbe_: _Erstens_: „Die deutsche Anleihe ist mißglückt, da die
politische Konstellation (Mai 1852), in bezug worauf sie unternommen
wurde, nicht mehr vorhanden, und die vorausgesetzte Summe von 20 000
Dollar nicht aufgebracht worden ist.“ _Zweitens_: „Die Gelder den
amerikanischen Komitees zurückzuschicken.“
Der erste Teil des Antrags geht durch, der zweite verworfen.
_Imandt_: „Das vorhandene Geld soll, wenn die übrigen Garanten der
Majorität noch derselben Ansicht, zur Herausgabe einer deutschen Zeitung
in London verwandt werden.“ „Reichenbach bleibt Trustee des Geldes.“ „Es
soll ein Komitee gewählt werden von Reichenbach, Löwe und
Schimmelpfennig, dem die Listen der Garanten in Amerika und der Schweiz
von Kinkel und Willich ausgeliefert würden, das bisherige Komitee hat
nichts mehr mit der Sache zu schaffen. Das neue Komitee wird die
auswärtigen Garanten von den gefaßten Beschlüssen unterrichten und ihre
Meinung einholen.“ Reichenbach unterstützt. Imandts Anträge gehen
sämtlich durch. Kinkel und Willich protestieren, weil die Verfügung über
die Gelder nicht lediglich dem Garantenkörper zustehe. Nur die Geber des
Geldes, respektive die in Amerika aufgestellten Finanzkomitees könnten
das Verfügungsrecht ausüben. –
Dein K. Marx.
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[1] Geheimes Rundschreiben.
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